McDonald's verdient weniger - Fast-Food-Konkurrenz macht Druck

| Gastronomie Gastronomie

McDonald's hat trotz Sonderangeboten, Liefer-Services und Rabattaktionen die Erwartungen im dritten Quartal enttäuscht. Der Gewinn sank verglichen mit dem Vorjahreswert um zwei Prozent auf 1,6 Milliarden Dollar (1,4 Mrd Euro), wie die Schnellrestaurantkette am Dienstag mitteilte. Der US-Absatz in etablierten Filialen legte mit einem Plus von 4,8 Prozent zwar weiter kräftig zu, blieb aber unter den Prognosen der Analysten. Das kam bei Anlegern nicht gut an, die Aktie büßte vorbörslich zunächst um gut drei Prozent ein.

Weltweit gelang McDonald's indes ein starker Zuwachs um 5,9 Prozent in Restaurants, die seit mindestens 13 Monaten geöffnet sind. Damit gelang dem Fast-Food-Riesen das siebzehnte Vierteljahr mit Wachstum in Folge. Im umkämpften US-Heimatmarkt macht dem Branchenführer jedoch der scharfe Wettbewerb zu schaffen. Rivalen wie Burger King und KFC sind sehr erfolgreich und setzen auf die Fleischalternativen von Impossible Foods und Beyond Meat.

Der Hype um vegane Burger hat inzwischen auch McDonald's auf den Plan gerufen. Die Schnellrestaurantkette gab im September bekannt, in 28 kanadischen Filialen einen zwölfwöchigen Testlauf mit pflanzlichen Bratlingen von Beyond Meat zu starten. Zudem versucht McDonald's schon länger, mit moderneren Filialen, Bringdiensten und Rabatten Kunden zu gewinnen. Dennoch legte der Umsatz zuletzt nur um ein Prozent auf 5,4 Milliarden Dollar zu. Der Konzern nimmt hier jedoch Abstriche durch die Abgabe von Filialen an Franchise-Nehmer in Kauf. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Tamworth Tap aus Staffordshire ist bei den Great British Pub Awards 2026 zum Pub des Jahres gekürt worden. Insgesamt wurden 17 Kategorien ausgezeichnet, darunter erstmals die Kategorie „Best Inn“.

Die sechs Finalisten des Wettbewerbs „Koch des Jahres 2026“ haben am Flughafen Frankfurt erstmals gemeinsam gekocht. In der FRALounge präsentierten sie ein Sechs-Gänge-Menü mit persönlichen Bezügen und unterschiedlichen kulinarischen Ansätzen.

Die Besucher am ersten Wiesn-Wochenende waren weniger aber internationaler als vor einem Jahr. Am Eröffnungssamstag machten ausländische Gäste rund 33 Prozent aus, am Sonntag gut 29 Prozent, wie eine Untersuchung von Handydaten ergab.

Von der Dorfwirtschaft bis zur Vorstadtkneipe: Lisa Lindhuber und Franzi Püschel erkunden für BR Puls die bayerische Wirtshauskultur. Im zweiten Instagram-Format „Die Foodlerin“ geht Marie Schwesinger kulinarischen Fragen aus Bayern nach.

Im Frankfurter Hochhauskomplex Four öffnet die neue Tagesbar The Graevenitz ihre Türen. Hinter dem Konzept stehen der Gastronom Maximilian Graf von Saurma und seine Geschäftspartnerin Sarah Korb.

Taco Bell hat die für den 24. September angekündigte Eröffnung seines Restaurants in Köln verschoben. Der Standort soll das erste öffentlich zugängliche Taco-Bell-Restaurant in Deutschland werden.

Die Mack-Gruppe plant mit Karls Erlebnis-Dorf in Elstal eine Fahrt durch fünf Erlebniswelten mit einem Drei-Gänge-Menü. Die Eröffnung ist für Sommer 2027 vorgesehen.

Anton Schmaus beendet den täglichen à-la-carte-Betrieb im Regensburger Restaurant Sticky Fingers. Künftig setzt das Konzept auf Events, geschlossene Feiern und Winzerabende. Zum Abschluss gibt es noch eine letzte große Party.

Bars und Clubs für schwule Männer gibt es zuhauf - und mit dem «Gay Sunday» auch ein eigenes Wiesn-Event. Nun wollen sich auch lesbische Frauen ihren Platz auf dem Oktoberfest erobern.

Das Cannstatter Volksfest lockt mit Achterbahnen und Karussellen – doch wie viel müssen Besucher für den Bierkrug wirklich zahlen? Es gibt deutliche Unterschiede zwischen den Zelten.