McDonald’s verliert Namensstreit um Big Mac

| Gastronomie Gastronomie

Mega-Schlappe für den Burger-Brater McDonald's: Der amerikanische Fastfood-Konzern läuft in Europa Gefahr, die Markenrechte für den Big Mac zu verlieren. Damit obsiegt vorerst eine kleine irische Burger-Kette namens „Supermacs“ und feiert sich dafür in den Medien. McDonald's will gegen die Entscheidung vorgehen.

Demnach hat das Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum (EUIPO), mit Sitz im spanischen Alicante, in einem Verfahren entschieden, die Eintragung der Marke in der EU zu widerrufen. Supermac’s könne ihn nun für alle Lebensmittel, die es verkaufen wolle, frei verwenden.

In einem Interview mit der "Irish Times" freute sich der Gründer von Supermacs über das Urteil. Aufgrund von McDonalds Größe sei der Streit vergleichbar mit David gegen Goliath. Würde die Entscheidung Rechtskraft erlangen, stünde es Supermacs offen, außerhalb von Irland neue Restaurants zu eröffnen. 

Der Widerruf des Markenschutzes greift laut EUIPO rückwirkend zum April 2017, dem Datum, an dem Supermac's den Antrag stellte, den Markenschutz für den Big Mac für nichtig zu erklären. McDonald's kann gegen die Entscheidung allerdings rechtlich vorgehen und wird wohl nichts unterlassen, seine prominente Marke auch weiterhin zu schützen. In amerikanischen Medien hat der Burger-Brater dies bereits angekündigt. Geht McDonald’s in die nächste Instanz, würde die Entscheidung zunächst nicht rechtskräftig.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Zeltvergabe auf dem Oktoberfest ist jetzt auch ein Fall für die Justiz. Gastronom Alexander Egger wehrt sich per Eilantrag gegen die Ablehnung seiner Bewerbung für das Volkssängerzelt «Schützenlisl» auf der Oidn Wiesn.

Die Schützenlisl auf der Oidn Wiesn bekommt zur Wiesn 2026 neue Betreiber. Der Münchner Stadtrat hat dem Wirte-Trio Michael Bietsch, Florian Fendt und Manfred Kneifel den Zuschlag für das Volkssängerzelt erteilt.

Laut dem aktuellen Bericht von Brand Finance erreichen die 25 wertvollsten Restaurantmarken weltweit zusammen einen Markenwert von 190,1 Milliarden US-Dollar. McDonald’s führt das Ranking erneut an, während Chick-fil-A das stärkste Wachstum verzeichnet.

Clara Schoper von der «Zephyr Bar» in München holt den Sieg beim renommierten Cocktailwettbewerb «Made in GSA». Ihr Drink scheint ein alter Bekannter: «Rum-Cola». Es sei jedoch ein Nachbau anno 2026.

Die Berliner Burgerkette Burgermeister expandiert nach Polen. Das Unternehmen plant nach eigenen Angaben mindestens 20 Standorte innerhalb von drei Jahren und strebt mittelfristig einen Jahresumsatz von bis zu 100 Millionen Euro an.

Das Hamburger Frühstückscafé kropkå von Katrin Koch hat die Aktion „Lokalhelden gesucht“ von VistaPrint und Cornelia Poletto gewonnen. Die Auszeichnung ist laut Veranstalter mit 20.000 Euro Preisgeld verbunden.

Schampusduschen verboten, Blasmusik schon eine Stunde früher und -mal wieder - Streit um die Zeltvergabe: Noch ist nicht mal Sommer, da zurrt München die Planung für die Wiesn im Herbst fest.

35 Jahre Jeunes Restaurateurs (JRE) Deutschland stehen nicht nur für kulinarische Entwicklung, sondern auch für den Wandel innerhalb der Spitzengastronomie. Warum diese heute mehr leisten muss als gutes Essen, erklärt Oliver Röder, Präsident der JRE-Deutschland.

Das mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnete Restaurant-Hotel Obauer in Werfen wird Ende Oktober 2026 schließen. Karl, Rudi und Angelika Obauer beenden den Familienbetrieb nach mehr als 47 Jahren und treten in den Ruhestand.

Die Berliner Kaffeekette LAP Coffee hat nach eigenen Angaben ihren ersten Standort in Nordrhein-Westfalen eröffnet. Der neue Store befindet sich in Köln. Das Konzept von LAP Coffee sorgt in der Branche für Diskussionen.