Metro gibt Gastronomen jetzt Kredit

| Gastronomie Gastronomie

Metro baut sein Serviceangebot für unabhängige Gastronomen weiter aus. Um Kunden auch in Sachen Finanzierung zu unterstützen, bietet das Unternehmen unter der Marke GastroFinanz in einem ersten Schritt Kreditlösungen der Fintech-Unternehmen auxmoney und iwoca in Höhe von bis zu 100.000 Euro.

In der ersten Testphase in Deutschland liege der Fokus auf Geschwindigkeit und Einfachheit des Kreditantrages. Ziel sei es laut Matro, die beiden Branchenkompetenzen Gastronomie und Finanzierung zu verbinden und Finanzprodukte zunehmend passgenauer auf die Bedürfnisse dieser Kundengruppe maßzuschneidern.

„Der Gastronomiesektor passt häufig nicht ins Angebot etablierter Anbieter und somit werden unseren Kunden kaum Lösungen angeboten, die auf ihre Bedürfnisse abgestimmt sind. Genau hier möchten wir ansetzen und unsere langjährigen Branchenkenntnisse im HoReCa-Sektor nutzen, um passendere Angebote zu entwickeln“, so Michael Zyber, Director GastroFinanz bei der Metro AG.

„Wir starten zunächst mit Gastro-Krediten, die unsere Kooperationspartner anbieten, um Gastronomen dabei zu unterstützen, einen leichteren Zugang zur Liquidität zu erhalten. Unser langfristiges Ziel ist es, unseren Kunden eine rundum verbesserte wirtschaftliche Stabilität zu ermöglichen.“

„Die Vielzahl unserer Kunden sind immer wieder auf kurzfristige Kredite angewiesen, finden aber oft niemanden, der die gastrospezifischen Anforderungen wie etwa Saisonalität berücksichtigt. Mit GastroFinanz wollen wir unsere Kunden in solchen Lagen unterstützen, ihnen der Partner sein, den sie verdienen“, sagt Frank Jäniche, CEO Metro Deutschland. „Die Gastronomen profitieren zudem, indem sie von der Marke ihres Vertrauens umfassende Serviceangebote bekommen.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

ALEX will im Sommer 2028 ein neues Restaurant im Westfield Ruhr Park in Bochum eröffnen. Für den Standort in den geplanten „Wald Terrassen“ sind rund 330 Sitzplätze sowie eine Investition von etwa zwei Millionen Euro vorgesehen.

Am Leipziger Hauptbahnhof eröffnet mit Robyn’s das erste deutsche Robotik-Restaurant. Zwei Roboter bereiten Speisen und Getränke zu, ein Mitarbeiter bestückt die Zutatenmagazine und unterstützt die Gäste.

Im Mai 2027 feiert Starbucks 25 Jahre auf dem deutschen Markt. Zum Internationalen Tag des Kaffees am 1. Oktober blickt das Unternehmen bereits jetzt auf die Entwicklung seiner Kaffeehäuser und die Anpassung an deutsche Vorlieben zurück.

Der Steigenberger Icon Frankfurter Hof eröffnet das neue Gastronomie-Ensemble „Français Jour · Soir“. Tagsüber setzt das Konzept auf französische Bistro-Kultur, abends stehen private Veranstaltungen und Dinner im Mittelpunkt.

Mit Smashed Croissants, Abnehmspritzen und Snacks auf die Hand verändert sich unser Essverhalten. Was hinter dem Snacking-Boom steckt, erklärt die Food-Spezialistin und Trendforscherin Karin Tischer.

Wer über Lieferplattformen bestellt, zahlt nicht nur fürs Essen: Je nach Modell kassieren Lieferdienste 13 bis 30 Prozent Provision. Gleichzeitig behalten sie den direkten Zugang zu den Kundendaten. Für viele Gastronomen wird das zum teuren Geschäft – DEHOGA warnt: Bei solchen Margen können sich nur wenige Restaurants die Zusammenarbeit leisten.

Der erste Restaurant Impact Report von OpenTable untersucht die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung von Restaurants in Deutschland. Im Mittelpunkt stehen Ausgaben rund um Restaurantbesuche, Beschäftigung, Gemeinschaft und das Verhältnis zwischen Gästen und Betrieben.

Zwei-Sterne-Koch Paul Stradner plant im ersten Quartal 2027 sein erstes eigenes Restaurant im 1839 Malerhaus in Achern. Julian Schmid soll die Küche vor Ort gemeinsam mit ihm verantworten; seine Tätigkeit in der Villa René Lalique setzt Stradner fort.

Cornelia Poletto hat auf dem Euref-Campus Düsseldorf ihre neue Kochschule und Eventfläche im Rahmen des Food-Festivals Chefs in Town mit einer italienischen Küchenparty eröffnet. Unterstützung gab es dabei von Nelson Müller und Ludwig Maurer.

Teaser: McDonald’s plant bis 2036 rund 8,5 Milliarden Dollar Unterstützung für Franchisenehmer. Der Konzern prüft proteinreichere Gerichte und will Küchen, Technik und Restaurantgestaltung verändern.