Michelin-Premiere in Kanada

| Gastronomie Gastronomie

Wie vielfältig Kanadas Gastronomie ist, das zeigen die zwei neuen Stadtausgaben des Michelin. Die ersten beiden Guides für das Ahornland weisen den Weg zur Spitzengastronomie in Toronto und Vancouver. Der Michelin zeichnete die kulinarische Szene mit insgesamt 22 Sternen aus.

22 Sterne, 20 BIB-Gourmands

Die Testesser der Redaktion vergaben 22 Sterne. Zudem erhielten insgesamt 29 Restaurants in beiden Städten einen BIB-Gourmand, der für ausgezeichnete Küche zu günstigen Preisen steht, 84 weitere Restaurants wurden gesondert empfohlen. Unter den ausgezeichneten Restaurants in Vancouver und Toronto befinden sich Vertreter von fast 30 Länderküchen, darunter asiatische, afrikanische, karibische, europäische und mediterrane, sowie kulinarische Angebote aus dem Nahen und Mittleren Osten. Auch BBQ oder Fusion Food findet seinen Platz – ebenso wie vegetarische Restaurants.

Kanadas Tourismusminister Randy Boissonnault sieht in der Anerkennung der Kulinarik seines Landes einen „bahnbrechenden Erfolg, der nicht nur weitere junge Koch-Talente, sondern auch Besucher in das Land bringen wird.“

Diese Restaurants in Toronto wurden ausgezeichnet:

Das Sushi Masaki Saito darf sich mit zwei Michelin-Sternen schmücken, einen Stern erhielten Kaiseki Yu-zen Hashimoto, Shoushin, Yukashi, Aburi Hana (Japanisch), Frilu sowie Enigma Yorkville (Contemporary), Osteria Giulia und Don Alfonso 1890 Toronto (Italienisch), Alobar Yorkville und Alo (Französisch), Quetzal (Mexikanisch) und Edulis (Mediterran).

Diese Restaurants in Vancouver wurden ausgezeichnet:

Die Auszeichnung mit einem Stern erhält das AnnaLena (Contemporary), Barbara (Contemporary), und Burdock & Co. (Contemporary), dazu das iDen & QuanJuDe Beijing Duck House (Chinesisch), das Kissa Tanto (Japanisch), das Masayoshi (Japanisch), Published on Main (Contemporary) und das St. Lawrence (Französisch).  


Zurück

Vielleicht auch interessant

Das britische Gastronomieunternehmen Loungers expandiert erstmals nach Deutschland und eröffnet im Oktober einen Standort in Essen-Rüttenscheid. Unter dem Markennamen Southville wird das Konzept für den deutschen Markt angepasst.

Frank Buchholz übergibt sein Mainzer Bootshaus zum 1. September an das Gastronomieunternehmen Cuisyn. Küchenchef Lucas Kriesel und Betriebsleiter Slim Ennakhla bleiben im Restaurant und übernehmen Verantwortung für den Betrieb.

Hackbällchen in Tomatensoße im Sternerestaurant: Das Berliner Nobelhart & Schmutzig serviert Polpette nach einem Familienrezept. Das Gericht ist Teil der Reihe „Wir kochen Heimat“.

Die schwedische Gastronomiekette Pincho Nation kündigt für 2027 die Eröffnung eines neuen Standorts in Lübeck an. Das Unternehmen mietet dazu ein denkmalgeschütztes Bürgerhaus in der Innenstadt und setzt seine Expansion in Norddeutschland fort.

Die Berliner Traditionsmarke Rogacki soll zunächst mit einem Kochbuch zurückkehren. Die Crowdfunding-Kampagne stößt auf LinkedIn auf überwiegend positive Reaktionen. Eine Wiedereröffnung des Stammhauses zum Jubiläum 2028 bleibt ein weitergehendes Ziel.

Was im Sommer 2011 mit einem einzigen Restaurant an der Linzer Promenade begann, ist heute ein Netzwerk von 17 Restaurants in ganz Österreich geworden. Anlässlich des Jubiläums lud L'Osteria Österreich nun zu einer Feier an genau jenen Ort, an dem alles begann.

Waschbär mit Rotwein-Preiselbeersoße? In Weimar schafft ein Kochkurs für Jäger neue Geschmackserlebnisse. Was beim Zubereiten und bei der Kontrolle des Fleisches besonders zu beachten ist.

Ein Restaurantbesuch des Gastro-Influencers Kemal Üres bei Timberjacks in Bannewitz bei Dresden hat sich zu einem öffentlichen Schlagabtausch entwickelt. Üres kritisierte das Essen der Restaurantkette in einem Instagram-Video​​​​​​​ massiv. Timberjacks widerspricht seiner Darstellung. Inzwischen hat die Auseinandersetzung auch eine rechtliche Ebene erreicht.

Mitchells & Butlers verlängert den Mietvertrag für das Alex Dortmund um 15 Jahre, schließt den Standort Ende August 2026 jedoch für einen zweijährigen Umbau. Nach der Neugestaltung soll der Betrieb 2028 mit vergrößerter Fläche und neuem Konzept wiedereröffnen.

Die Akzeptanz für digitales Trinkgeld steht und fällt mit dem passenden Setup. Ein Viertel der Restaurantgäste in Deutschland fühlt sich durch die automatischen Vorschläge schlicht unter Druck gesetzt, mehr zu geben als eigentlich geplant.