Michelin-Stern für La Vie by Thomas Bühner nach wenigen Wochen

| Gastronomie Gastronomie

Die Verleihung der Michelin-Sterne schreibt auch immer besondere Geschichten. Eine davon spielte sich in Düsseldorf ab. Nur wenige Wochen nach der Eröffnung wurde das Restaurant La Vie by Thomas Bühner mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet.

Die Ehrung erfolgte im Rahmen der renommierten Michelin-Verleihung am 17. Juni 2025 im Frankfurter Palmengarten, bei der insgesamt 341 Restaurants prämiert wurden.

Für Thomas Bühner, Betreiber, Konzeptgeber und Patron des Hauses, bedeutet die Auszeichnung einen bewegenden Moment: „Dieser Stern bedeutet uns allen sehr viel. Wir haben im vergangenen Jahr intensiv an unserem Neustart gearbeitet und empfinden die Auszeichnung als große Ehre und wunderbare Bestätigung für unsere Arbeit. Dass wir so kurz nach dem Start diese Anerkennung erhalten, erfüllt mich mit Stolz und großer Dankbarkeit. Mein größter Dank gilt meinem Team hier in Düsseldorf, allen voran Timo Fritsche, das jeden Tag mit Professionalität und Leidenschaft zu einem besonderen Tag für unsere Gäste macht.“

Die Küche des La Vie verbindet hochwertige regionale Produkte mit den feinsten Einflüssen aus der französischen und asiatischen Kulinarik. Während die französische Küche für Bühner das Fundament des Fine Dinings bildet, bringt seine internationale Erfahrung – insbesondere in Taiwan, Hongkong und Beijing – eine ausgeprägte asiatische Note mit ein. Unter der Leitung von Küchenchef Timo Fritsche, Gastgeberin Antonia Winkler und Sommelier Thilo Kownatzki entsteht daraus eine einzigartige kulinarische Handschrift.

„Wir sind zutiefst dankbar und überwältigt, dass wir bereits so kurz nach unserer Eröffnung mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet wurden. Diese Anerkennung erfüllt uns mit großer Freude und Demut und ist ein Zeichen dafür, dass unser Weg der richtige ist“, schrieb das La Vie auf Instagram.

Neben zwei Abendmenüs – eines vegan, eines omnivor – bietet das Restaurant neuerdings auch à la carte-Optionen sowie einen Lunchservice am Sonntag, um noch mehr kulinarische Flexibilität zu ermöglichen.

Die Auszeichnung ist nicht nur ein persönlicher Meilenstein für Thomas Bühner, sondern unterstreicht auch die kulinarische Aufwertung des Standorts Düsseldorf-Flingern und des One Metro Campus, wo das La Vie ansässig ist.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Ab Januar 2026 gilt in der Gastronomie dauerhaft der ermäßigte Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent auf Speisen. Die Umstellung erfordert von Betrieben eine präzise Anpassung der Kassensysteme und eine klare Trennung von Speisen- und Getränkeumsätzen. Wir fassen die wichtigsten Regeln für die Praxis zusammen.

Mit Beginn des Jahres 2026 tritt die dauerhafte Senkung der Mehrwertsteuer auf Speisen auf sieben Prozent in Kraft. Gastronomische Betriebe müssen ihre Abrechnungssysteme rechtzeitig umstellen und spezifische Vorgaben bei der Trennung von Speisen- und Getränkeumsätzen sowie bei Pauschalangeboten umsetzen. Was Gastgeber jetzt umsetzen müssen.

Ab dem 1. Januar 2026 gilt für Speisen in der Gastronomie dauerhaft der ermäßigte Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent. Bundestag und Bundesrat haben die entsprechende Änderung des Umsatzsteuergesetzes im Dezember 2025 beschlossen. Für gastronomische Betriebe ergibt sich daraus ein unmittelbarer Handlungsbedarf. Was Gastronomen jetzt beachten müssen.

Mehr Tempo, weniger Bürokratie: Berlin will die Gründung von Gaststätten erleichtern. Der Senat setzt dabei auf Digitalisierung und neue Regeln für Außengastronomie.

Für Zwei-Sterne-Köchin Rosina Ostler ist ein perfekt inszenierter Teller die «Erweiterung der Stimme des Kochs». Der Küchenchefin vom «Alois» in München ist die Gestaltung genauso wichtig wie der Geschmack. Die wichtigsten Regeln für den perfekten Teller.

Mild und leicht süßlich schmeckt das Fleisch der Nager laut Kennern. Rasant breiten sich die invasiven Tiere vielerorts in Schleswig-Holstein aus. Ein Caterer im Norden serviert jetzt Nutria-Braten.

Weniger Restaurantbesuche, kleinere Bestellungen und schließende Betriebe belasten die Gastronomie. DEHOGA-Schatzmeister Gereon Haumann hofft auf Weihnachten und den Jahreswechsel.

Viele Restaurants und Imbissstuben zeigen bei der Kartenzahlung auf dem Lesegerät inzwischen Vorschläge für bestimmte Trinkgeldbeträge an - und stoßen damit bei vielen Gästen auf Ablehnung.

Der HelloFresh Trend Report 2025 analysiert die Kochgewohnheiten der Deutschen und zeigt eine wachsende Offenheit für internationale Gerichte bei gleichzeitigem Festhalten an Klassikern.

Die Hamburger Trattoria Cuneo ist mit der 22. Walter-Scheel-Medaille geehrt worden. Die Auszeichnung würdigt die Verdienste des Hauses um die europäische Genusskultur und hebt gleichzeitig die historische Bedeutung des deutsch-italienischen Anwerbeabkommens hervor.