Milano Vice eröffnet sechstes Berliner Restaurant und plant weitere Standorte

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Die Pizzamarke Milano Vice feiert am 23. Oktober 2026 die offizielle Eröffnung ihres sechsten Berliner Restaurants. Der Standort in der Kantstraße 52 in Charlottenburg sei mit mehr als 120 Quadratmetern und 40 Sitzplätzen der bislang größte des Unternehmens, teilte Milano Vice am 22. Oktober mit. Für 2027 plane die Marke zehn Restaurants in Berlin sowie den Eintritt in mindestens eine weitere deutsche Stadt.

Ein Jahr zuvor habe Milano Vice noch ein Restaurant betrieben. Beim weiteren Wachstum konzentriere sich das Unternehmen auf eigene Restaurants unter seiner Marke. Ein Franchisemodell sei eine Option für später, gehöre aber nicht zur aktuellen Planung.

Milano Vice setzt bei der Expansion auf kompakte Restaurants

Für die weitere Ausbreitung unterscheide das Unternehmen zwischen dem größeren Standort in Charlottenburg und kompakten Restaurantformaten. Mit Blick auf diese Aufteilung erklärt Mitgründer Rudolf Donauer: „Die Kantstraße ist die Bühne unserer Marke, die kompakten Formate sind unser Rollout-Modell.“ Weiter sagt er: „Damit wachsen wir in Berlin weiter und bringen das Konzept in eine zweite Stadt.“

Mit dem Standort in der Kantstraße sei Milano Vice erstmals in Charlottenburg vertreten. Die fünf weiteren Berliner Restaurants befänden sich in Prenzlauer Berg, Friedrichshain, Moabit, Neukölln und Kreuzberg.

Restaurant kombiniert Vor-Ort-Verzehr mit Lieferung und Abholung

Die Kantstraße sei das erste Milano-Vice-Restaurant mit großem Gastraum. Aus einer Küche bediene der Standort den Verzehr vor Ort, Abholung, Lieferung und Catering. Im ersten Monat sei die Lieferung ausschließlich über Wolt erhältlich.

Das Getränkeangebot umfasse Cocktails, Aperol Spritz, Wein und verschiedene Flaschenbiere. Gäste bestellten über digitale Kanäle; auf Wunsch werde die Pizza an den Tisch gebracht. Neben ganzen Pizzen gebe es Roman-Style-Pizza auch in einzelnen Stücken. Eine Pizza Margherita koste vor Ort 8,90 Euro.

Milano Vice positioniere sich zwischen der italienischen Gastronomie mit Bedienung und klassischen Pizzaketten. Das Angebot verbinde italienische Zutaten mit US-amerikanischen Einflüssen, etwa durch Dips und Hot Honey.

Berliner Künstler erhalten im Austausch für ausgestellte Werke Pizza

Unter dem Motto „Kunst gegen Pizza“ stellten ausgewählte Berliner Künstler ihre Werke im Restaurant aus und erhielten im Gegenzug Pizza. Als Vorbild nennt das Unternehmen die Berliner Paris Bar. Dort hätten Künstler wie Martin Kippenberger ihre Werke gegen Essen und Getränke getauscht.

Gegründet wurde Milano Vice 2022 von Rudolf Donauer und Dennis Murselovic. Donauer war zuvor bei Delivery Hero und foodora tätig. Für den Betrieb seiner Restaurants setze das Unternehmen auf standardisierte Abläufe und Rezepte sowie selbst entwickelte Software.

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