Mitarbeitermangel: Wirt erhöht am Wochenende die Preise

| Gastronomie Gastronomie

Weil immer weniger Mitarbeiter am Wochenende arbeiten wollen, hat sich ein Wirt in Oberösterreich etwas Besonderes einfallen lassen: Er zahlt ihnen an Sonn- und Feiertagen freiwillig einen Zuschlag von 50 Prozent und erhöht dafür die Preise in seinem Gasthof. Am Wochenende kosten seine Speisen und Getränke nun 15 Prozent mehr. Die Gäste stört das nicht.

Seit dem 18. Jahrhundert gibt es im oberösterreichischen Hirschbach im Mühlkreis das Kulturwirtshaus Pammer. Doch wie andere Gastronomen auch, hat Wirt Hubert Pammer Probleme, passende Mitarbeiter zu finden. „Es sind schwere Zeiten in der Gastronomie. Immer weniger Angestellte wollen an den Sonn- und Feiertagen arbeiten", sagte Pammer gegenüber heute.at. Deswegen zahlt der Gastwirt seinen Mitarbeitern nun freiwillig einen Wochenendzuschlag in Höhe von 50 Prozent auf ihren eigentlichen Lohn. Essen und Trinken werden um 15 Prozent teuer.

Pammers Gäste haben Verständnis für diese Entscheidung und die Mitarbeiter freuen sich über die Lohnerhöhung. Auch im Netz wird die Entscheidung des Gastwirtes gefeiert. Nach einer Umfrage auf heute.at sind 81 Prozent der Teilnehmer bereit, am Wochenende mehr zu bezahlen, wenn dafür die Mitarbeiter besser entlohnt werden.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Ab Oktober müssen kroatische Restaurants und Cafés neben dem aktuellen Preis auch einen historischen Referenzpreis ausweisen. Arbeitgeber kritisieren den bürokratischen Mehraufwand.

Die Jeunes Restaurateurs Deutschland haben in der Villa Marburg in Heigenbrücken den diesjährigen Team Day ausgerichtet. Im Mittelpunkt des Treffens standen neun unterschiedliche Masterclasses sowie der sogenannte Markt der Genüsse.

Das Hamburger Sterne-Restaurant Haebel beendet am 31. Dezember 2026 seinen regulären Betrieb. Fabio Haebel nennt Grenzen der vorhandenen Infrastruktur als Grund und kündigt weitere Veranstaltungen in den bisherigen Räumen an.

Kentucky Fried Chicken hat im texanischen McKinney ein neues Konzeptrestaurant eröffnet, das als Testlabor für erweiterte Menüs und modernisierte Serviceprozesse dient.

Starbucks schließt rund 250 Filialen in den USA und Kanada, um das nordamerikanische Netzwerk zu restrukturieren. Durch die Reduktion unrentabler Standorte soll die operative Effizienz gesteigert werden. Die Kosten belaufen sich auf 300 Millionen US-Dollar.

Seit Freitag wird auf dem Wasen wieder kräftig getrunken, geschunkelt und gefeiert. Bei vielen Gästen auch mit Zigarette - obwohl es ein strengeres Nichtrauchergesetz gibt. Wie kann das sein?

Ein komplettes Mittagessen für nur einen Euro? Das lockt viele Studierende in Frankreich an - und sorgt für Überlastung bei den Mensen. Muss das Angebot bald eingeschränkt werden?

Auf dem Wasen herrscht in den kommenden 17 Tagen wieder so etwas wie Ausnahmezustand. Bis zum 11. Oktober wird nach dem traditionellen Auftakt um 16.00 Uhr auf dem zweitgrößten Volksfest der Welt in Stuttgart wieder getrunken, geschunkelt und gefeiert.

Der Tamworth Tap aus Staffordshire ist bei den Great British Pub Awards 2026 zum Pub des Jahres gekürt worden. Insgesamt wurden 17 Kategorien ausgezeichnet, darunter erstmals die Kategorie „Best Inn“.

Die sechs Finalisten des Wettbewerbs „Koch des Jahres 2026“ haben am Flughafen Frankfurt erstmals gemeinsam gekocht. In der FRALounge präsentierten sie ein Sechs-Gänge-Menü mit persönlichen Bezügen und unterschiedlichen kulinarischen Ansätzen.