Der Münchener Fotograf Jochen Hirschfeld dokumentiert mit seinem Projekt „Geisterbars“ den aktuellen Leerstand in der Kneipenszene. Er möchte die verwaisten Bars wieder ins Gedächtnis der Menschen holen und mit seinem Projekt sogar etwas Gutes tun.
Der Münchener Fotograf Jochen Hirschfeld dokumentiert mit seinem Projekt „Geisterbars“ den aktuellen Leerstand in der Kneipenszene. Er möchte die verwaisten Bars wieder ins Gedächtnis der Menschen holen und mit seinem Projekt sogar etwas Gutes tun.
Dort, wo vor einem Jahr noch getrunken und angestoßen wurde, herrscht jetzt gähnende Leere. Barbetreiber auf der ganzen Welt stehen am Rande ihrer Existenz. Als begeisterter Kneipengänger möchte der Fotograf Jochen Hirschfeld zumindest der Münchener Community helfen und setzt aktuell die verlassenen Bars samt Barkeeper gespenstisch in Szene. „Unser aller Leben wird einsamer ohne diese Orte der Gastfreundschaft und der Menschen, die uns dort willkommen heißen. Wir müssen diese Geister wieder ins Leben zurückholen“ erklärte Hirschfeld gegenüber der Münchener Abendzeitung. Unter dem Motto „I want to be a host – not a ghost” veröffentlichte er die Bilder bereits auf verschiedenen Onlineplattformen.
Auch mit seinem zweiten Projekt will er die Kneipenszene unterstützen. Diesmal sogar finanziell. Unter dem Motto „Ein Cocktail, der deinen Namen trägt“, können maßgeschneiderte Cocktails nach individuellen Wünschen in Auftrag gegeben werden. Anschließend wird ein Foto des persönlichen Cocktails inklusive Namen und Rezept online gestellt sowie sechs Cocktails To-go zubereitet. Die individuelle Cocktailkreation ist für 500 Euro zu haben und das Geld soll direkt an die Lieblingsbar fließen. 15.000 Euro sollen so bereits zusammengekommen sein.
Wenige Wochen vor dem Oktoberfest muss die Stadt München kurzfristig einen neuen Betreiber für die Fläche der Münchner Stubn finden. Nach dem Rückzug von Alexander Egger läuft die Suche unter engem Zeitplan – ein möglicher Nachrücker steht bereits im Fokus.
Ministerpräsident Boris Rhein und DEHOGA Hessen haben in Bensheim die besten Dorfgasthäuser Hessens 2026 ausgezeichnet. Beide hoben die Bedeutung der Betriebe als Treffpunkte, Arbeitgeber und Bestandteile des gesellschaftlichen Lebens in ländlichen Regionen hervor.
Frittenwerk hat sein 50. Restaurant in Deutschland eröffnet. Der neue Standort im Halle Leipzig The Style Outlets bietet rund 80 Sitzplätze und schafft etwa 20 Arbeitsplätze.
Der Michelin Guide ist erstmals in Neuseeland vertreten und markiert damit den offiziellen Start der Publikation in Ozeanien. Im Zuge der Premiere zeichneten die Inspektoren insgesamt 110 Restaurants in den vier Regionen Auckland, Wellington, Christchurch und Queenstown aus.
Das Regensburger Restaurant Storstad stellt seine kulinarische Führung neu auf. Mit Simone Kubitzek und Hella Eggers übernimmt eine Doppelspitze das Kommando in der Küche.
Ein Forschungsteam der Stanford University hat ein KI-Modell entwickelt, das Burger nach Geschmack, Nachhaltigkeit und Nährwert optimiert. Im Blindtest schnitten einzelne KI-Burger ähnlich gut oder besser ab als ein Big Mac. Ein öffentlich zugängliches Online-Werkzeug steht nun zur Verfügung, das personalisierte Burger-Rezepte erstellen kann.
Die Getränkebestellungen in der Gastronomie verändern sich. Während Kaffee und Bier ihre Spitzenpositionen behaupten, gewinnen Matcha, neue Spritz-Varianten und Premium-Getränke nach einer Auswertung von orderbird an Bedeutung.
Die britische Restaurantkette Loungers erwägt den Schritt auf den deutschen Markt. Das Unternehmen plant nach eigenen Angaben für die zweite Jahreshälfte 2026 die Suche nach einem ersten Standort.
Die Wirtschaftskammer Wien hat die Preisträger der diesjährigen Branchenpreise Goldener Schani und Goldene Jetti bekannt gegeben. Mit diesen Auszeichnungen werden Betriebe gewürdigt, die durch ihre Außenbereiche oder Freizeitkonzepte zur Attraktivität der Stadt beitragen.
Nach einem juristischen Krimi läuft nun der Oktoberfest-Aufbau. Wie auf Münchens größter Baustelle die Wiesn-Mini-Stadt wird – und was München-Besucher wissen müssen.