Nerdwissen am Tresen: Forscher gehen in Berliner Kneipen

| Gastronomie Gastronomie

Nach zwei, drei Bier am Kneipentresen tauschen sich wohl die wenigsten noch über komplexe Themen wie neuronale Netzwerke oder die Entwicklung von Medikamenten aus. Während des dreitägigen «Pint of Science»-Festival in Berlin ist das allerdings ausdrücklich erwünscht. In dem Format teilen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler neuste Erkenntnisse aus ihrer Forschungsarbeit – in einer Kneipe. 

Das Festival läuft zwischen dem 18. und dem 20. Mai. Die Vorträge finden in der Ringbar in Neukölln, dem Vagabund im Wedding und dem Das Gift in Neukölln statt. Pro Veranstaltung gibt es drei Vorträge. Der Eintritt kostet 2,5 Euro, Tickets gibt es online. Die meisten Vorträge sind auf Englisch, einige aber auch auf Deutsch.

Festival findet nicht nur in Berlin statt

Die Kneipengäste können sich etwa auf Nerd-Wissen über kosmische Gammastrahlen oder den Lebenszyklus von Malaria-Parasiten freuen. Zudem bekommen sie Antworten auf die Fragen: Warum brauchen Bakterien winzige Schwänze und können Zellen ihren Schwimmstil anpassen? Ein Wissenschaftler klärt außerdem über die Entwicklung von Medikamenten auf – und warum der Prozess mit Dating vergleichbar ist.

Das «Pint of Science» ist ein weltweites Festival, das nach Angaben der Veranstalter in mehr als 500 Städten und 28 Ländern stattfindet. Das Format wurde 2012 von britischen Doktoranden und Doktorandinnen gegründet. Um die Organisation kümmert sich eine ehrenamtliche Initiative. (dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

Restaurants und Cafés in Kroatien müssen ab dem 1. Oktober neben aktuellen Preisen auch Referenzpreise ausweisen. Der Zagreber Gastronomieverband befürchtet Verwirrung bei Gästen.

Die traditionsreiche Berliner Feinkost-Institution Rogacki kehrt mit einem Pop-up-Standort in die Markthalle Neun zurück und bereitet die Rückkehr nach Charlottenburg vor.

Ab Oktober müssen kroatische Restaurants und Cafés neben dem aktuellen Preis auch einen historischen Referenzpreis ausweisen. Arbeitgeber kritisieren den bürokratischen Mehraufwand.

Die Jeunes Restaurateurs Deutschland haben in der Villa Marburg in Heigenbrücken den diesjährigen Team Day ausgerichtet. Im Mittelpunkt des Treffens standen neun unterschiedliche Masterclasses sowie der sogenannte Markt der Genüsse.

Das Hamburger Sterne-Restaurant Haebel beendet am 31. Dezember 2026 seinen regulären Betrieb. Fabio Haebel nennt Grenzen der vorhandenen Infrastruktur als Grund und kündigt weitere Veranstaltungen in den bisherigen Räumen an.

Kentucky Fried Chicken hat im texanischen McKinney ein neues Konzeptrestaurant eröffnet, das als Testlabor für erweiterte Menüs und modernisierte Serviceprozesse dient.

Starbucks schließt rund 250 Filialen in den USA und Kanada, um das nordamerikanische Netzwerk zu restrukturieren. Durch die Reduktion unrentabler Standorte soll die operative Effizienz gesteigert werden. Die Kosten belaufen sich auf 300 Millionen US-Dollar.

Seit Freitag wird auf dem Wasen wieder kräftig getrunken, geschunkelt und gefeiert. Bei vielen Gästen auch mit Zigarette - obwohl es ein strengeres Nichtrauchergesetz gibt. Wie kann das sein?

Ein komplettes Mittagessen für nur einen Euro? Das lockt viele Studierende in Frankreich an - und sorgt für Überlastung bei den Mensen. Muss das Angebot bald eingeschränkt werden?

Auf dem Wasen herrscht in den kommenden 17 Tagen wieder so etwas wie Ausnahmezustand. Bis zum 11. Oktober wird nach dem traditionellen Auftakt um 16.00 Uhr auf dem zweitgrößten Volksfest der Welt in Stuttgart wieder getrunken, geschunkelt und gefeiert.