Neuer Name für Regent-Restaurant gesucht

| Gastronomie Gastronomie

Gute drei Monate haben die Umbauarbeiten des Restaurants im Berliner Regent Hotel gedauert, jetzt erstrahlt das ehemalige Fischers Fritz im neuen Glanz. Nun heißen laut Mitteilung Eleganz und Moderne den Gast Willkommen und mit dem Außen-Eingang auf der Französischen Straße sollen nun auch Touristen und Businessgäste angesprochen werden.

Die Gäste haben die Wahl: Der neue Name ist noch nicht bekannt – darüber dürfen die Gäste des Restaurants entscheiden. Vierzehn Tage lang haben sie dafür Zeit. Wer bis zum 30. April essen geht, erhält eine Voting-Karte mit Namens-Vorschlägen sowie der Möglichkeit, einen eigenen Vorschlag zu notieren. 

Das Konzept

Küchendirektor Jörg Lawerenz, der seit Mitte Januar das 25-köpfige Küchenteam des Hotels leitet, zeichnet verantwortlich für das kulinarische Konzept des Restaurants. Der Stil der neuen Karte ist eine Verbindung der Besonderheiten der heimatlichen, frischen Küche mit Einflüssen aus anderen Ländern und Provenienzen sowie einem Fokus auf feinem Fleisch. Neu ist das Angebot zum Lunch, bei dem es neben der Hauptkarte eine wöchentlich wechselnde Business-Menü-Karte geben wird. Das Dinner variiert in seinen Hauptgängen und bietet Klassiker wie zum Beispiel Ochsenkotelett ab zwei Personen am Tisch tranchiert, Regionales wie Brandenburger Geflügelbrust, daneben aber auch frischen Fisch aus der Region sowie vegetarische und vegane Gerichte.

Das Interieur

Die Architektur-Elemente des ehemaligen Fischers Fritz sind erhalten geblieben. Durch eine  Auffrischung wurde ein stilvolles Ambiente geschaffen, das mit seiner eleganten und doch familiären Atmosphäre an die Berliner Salon-Kultur des 19. Jahrhunderts erinnert. Erreicht wurde das durch das neue Farbkonzept an Wänden und Decken mit warmen Grau- und Silbertönen, dem wohnlich anmutenden Mustermix auf Möbeln und Teppichen sowie den Metalic-Tapeten mit Mustern, die an die Wandbespannungen der alten Salons der Bell Epoque` des letzten Jahrhunderts erinnern. Die innenarchitektonische Planung geht zurück auf die Ideen des Büros Contura Planung & Design aus Königstein. Die Geschäftsführerin Frau Barbara Meyer-Kosfeld erklärt: „Die bestehende Architektur der Räumlichkeiten erinnerte von der Grundstruktur her an die Berliner Salons. Zudem inspirierte uns die Lage am Gendarmenmarkt in der historischen Mitte Berlins, mit unseren Designideen an diese Kultur anzuknüpfen. 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Bristol Berlin hat am Kurfürstendamm das Restaurant Flaneur eröffnet. Die Brasserie bietet französisch geprägte Küche und verfügt über 120 Plätze im Innenbereich sowie 86 Terrassenplätze.

Das Hotel der Stern in Bad Hersfeld kündigt die Schließung des L’étable zum 2. Januar 2027 an und nennt fehlende Gäste als Grund. Küchenchef, Restaurantleiter und Mitarbeiter würden im Haus bleiben und an einem neuen gastronomischen Konzept mitarbeiten.

An einer Tankstelle in München kann man sich von einem Kochroboter Käsespätzle, Kaiserschmarrn oder eine asiatische Tom-Kha-Gai-Suppe kochen lassen. In etwa fünf Minuten bereitet der autonome Koch eine warme Mahlzeit zu.

Kneipe 80 eröffnet erstmals einen Standort außerhalb Bayerns. In Münster kooperiert die Münchner Marke mit dem Betreiber der Ausgehlocation Das Schaf. Am Tegernsee wird der saisonale Kiosk 80 zum Klub 80 in Rottach-Egern.

Nach dem dramatischen Einbruch der Besucherzahlen beim diesjährigen Cannstatter Wasen steht noch immer die Frage im Raum, wie es dazu kommen konnte. Beteiligte äußern offenbar unter vorgehaltener Hand die Vermutung, die Zahlen könnten in der Vergangenheit beschönigt worden sein.

32 Künstler und ein Vier-Gänge-Menü aus mehreren Restaurantküchen gehören zur neuen Europa-Park Dinner-Show „The Grand Club“. Die Veranstaltung ist für ausgewählte Abende vom 21. November 2026 bis zum 21. Februar 2027 angekündigt.

Seit vergangener Woche wurde nach einem Medienbericht spekuliert, dass Starbucks eine auf mexikanische Küche spezialisierte Restaurant-Kette kaufen könnte. Doch dazu kommt es nicht.

Rund 2,5 Millionen Gäste statt 4,2 Millionen im Vorjahr: Der Cannstatter Wasen endet mit deutlich geringeren Besucherzahlen. Wie die dpa berichtet, gehe auch der Bierkonsum weiter zurück. Veranstalter und Festwirte zeigen sich dennoch zufrieden.

Schwabinger Tor Bräu hat ein Wirtshaus im Andaz-Hotel in München eröffnet. Die angeschlossene Brauerei produziert seit 2025 und beziffert ihre mögliche Jahresproduktion auf bis zu 100.000 Liter Bier.

Weißer Trüffel gilt als wertvoll – nun macht ihm auch der Klimawandel zu schaffen. Die Delikatesse könnte nach Hitze und Dürre in diesem Sommer noch teurer werden. Experten hoffen auf den Spätherbst.