Neuseeland präsentiert Pou-o-Kai: das Restaurant "mit den meisten Sternen"

| Gastronomie Gastronomie

Aotearoa Neuseeland präsentiert Pou-o-Kai: das Restaurant "mit den meisten Sternen" in einer kulinarischen Darbietung unter dem sternenübersäten Himmel von Kura Tawhiti (Castle Hill) am Fuße der Neuseeländischen Alpen.

Mehr als 50 internationale Gourmets erlebten unter dem dunklen Himmel des Reiseziels das Sechs-Gänge-Degustationsmenü des Kiwi-Kochs Ben Bayly. Das Menü, das aus den besten Produkten des neuseeländischen Winters sowie einheimischen Zutaten zusammengestellt wurde, feierte die Vielfalt der Zutaten, die den Manuhiri (Besuchern) in ganz Neuseeland zur Verfügung stehen.

Die Destination veranstaltete das Event mit dem Versprechen "einzigartige Küche, die eine Reise wert ist", als freundliche Anspielung auf das berühmte "Sterne"-System des Guide Michelin, welcher Neuseeland bisher noch nicht berücksichtigt hat.
 

René de Monchy, Chief Executive von Tourism New Zealand, kommentierte: "Wir sind es gewohnt, dass Neuseeland unter dem Radar läuft. Zuerst waren es die Weltkarten und jetzt der Guide Michelin, daher freuen wir uns, die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Unser Nachthimmel ist weltberühmt, und dass zu Recht - aber auch unsere Küche ist einen oder drei Sterne wert."

Die Definition eines 3-Sterne-Restaurants im Guide Michelin bedeutet "einzigartige Küche, die eine Reise wert ist", erklärt Chefkoch Ben Bayly. "Wir sind der Meinung, dass die neuseeländische Küche in einer eigenen Kategorie liegt - wir nennen sie herausragende Küche, die eine Reise bis ans Ende der Welt wert ist."

Der Name des Restaurants, Pou-o-Kai, stammt von den Ngai Tuahuriri, den lokalen Tangata Whenua (Menschen des Landes), und ist eine Hommage an den Adler, der einst durch die unberührten Himmel der Region Kura Tawhiti (Castle Hill, Südinsel) flog. Es lässt sich frei als eine Verbindung zu Ort (Pou) und Essen (Kai) übersetzen.

Die Veranstaltung wurde so terminiert, dass sie im neuseeländischen Winter stattfindet, um den Nachthimmel bestmöglich zu präsentieren, darunter Naturphänomene wie die Südlichter (Aurora Australis) und die Milchstraße. Für Sterngucker gelten die längeren Herbst- und Winternächte oft als die beste Zeit, um die klaren Nachthimmel Neuseelands zu beobachten.

Die individuellen Gerichte, die im Pou-o-Kai serviert werden, werden bis Juli 2025 abwechselnd in Ben Baylys neuseeländischen Restaurants ( AhiAostaOrigineLittle AostaThe Bathhouse) in Auckland, Queenstown und Arrowtown angeboten.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Die kroatische Restaurantkette Koykan treibt ihre Expansion in Europa voran. Nach Angaben des Unternehmens sollen bis Ende 2026 insgesamt 15 neue Restaurants in Deutschland, Österreich, Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Slowenien und Kroatien eröffnet werden. Bereits im Juni ist die Eröffnung eines Standorts in München vorgesehen.

Eine Analyse belegt signifikante Umsatzsprünge in Bars und Clubs während des ersten WM-Spiels der deutschen Nationalmannschaft. Klassische Restaurants und Cafés verzeichneten hingegen im gleichen Zeitraum rückläufige bargeldlose Umsätze.

Unter der kreativen Leitung von Culinary Director Peter Hagen-Wiest präsentiert das Eatrenalin ein neues Menü, das Kulinarik und multisensorische Unterhaltung verbindet. Mit dabei: Dieter Koschina und Hans Neuner.

Der Michelin Guide Deutschland hat zehn neue Bib-Gourmand-Restaurants für das Jahr 2026 bekanntgegeben. Damit umfasst die Auswahl bundesweit 147 Betriebe mit besonderem Fokus auf ein ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Droht der Wiesn ein Zelt-Chaos? Ein Wirt klagt gegen die Vergabe zweier Bierburgen – und trifft damit auch ein Herzstück des Oktoberfests. Was das für Gäste und Tradition bedeutet.

Yum Brands trennt sich von Pizza Hut und verkauft die Kette für insgesamt 2,7 Milliarden Dollar. Während das China-Geschäft an Yum China geht, übernimmt der Finanzinvestor LongRange Capital die restlichen Marktanteile.

Das Hotel Schlossgut Gross Schwansee arbeitet künftig mit Hendrik Otto an der langfristigen gastronomischen Ausrichtung. Der ehemalige Küchenchef des Lorenz Adlon Esszimmer unterstützt beratend die kulinarische Strategie und die Konzepte des Fünf-Sterne-Hauses nahe Lübeck.

Der Leaders Club Deutschland hat bei den Gastro Sessions in München die aktuellen Herausforderungen der Gastronomiebranche debattiert. Rund 200 internationale Teilnehmer diskutierten über wirtschaftliche Rahmenbedingungen, die Digitalisierung und die Ansprüche der neuen Generation.

Das Frauennetzwerk Foodservice hat seine Aktivitäten auf die Schweiz ausgeweitet. Erste Veranstaltungen in mehreren Städten verzeichneten nach Angaben der Organisation eine hohe Beteiligung.

Ciao Bella von der Gustoso Gruppe wird neuer Gastronomiebetreiber in den Drei Höfen in Amberg. Ab August 2026 soll zunächst ein Frühstücksangebot starten, bevor im September der vollständige Restaurantbetrieb folgt.