Offizielles Wiesn-Plakat vorgestellt

| Gastronomie Gastronomie

Auch wenn völlig offen ist, ob das Oktoberfest angesichts der Corona-Krise dieses Jahr gefeiert werden kann - ein Wiesn-Plakat gibt es schon. Es zeigt vor hellgelbem Hintergrund die üblichen Wiesn-Insignien: Lebkuchen-Herz mit weiß-blauem Rand, Maßkrug, Brezn, Hopfen, darüber zartblaue Olympia-Ringen, eine Anspielung auf die Olympia-Looping-Achterbahn.

Am Mittwoch stellte der Wiesnchef und Münchner Wirtschaftsreferent Clemens Baumgärtner (CSU) das Plakat der Grafikdesignerin Maria Elisabeth Dick vor, das eine Jury unter 30 per Publikumsvotum favorisierten Entwürfen ausgewählt hat.

Das Motiv besteche durch handwerkliche Perfektion, Dynamik und frische Farben, lobte Baumgärtner. «Es zeigt viel Herz für die Wiesn und einige unverzichtbare Zutaten für einen gelungenen Wiesn-Besuch.»

Auch im vergangenen Jahr hatte es ein Wiesn-Plakat sowie einen Wiesn-Maßkrug gegeben - obwohl das größte Volksfest der Welt coronabedingt abgesagt werden musste. Die Wiesn würde in diesem Jahr vom 19. September bis zum 2. Oktober stattfinden - sofern die Corona-Lage es zulässt. «Wir planen sie auf jeden Fall - und wir sind hoffnungsvoll, dass sie dieses Jahr stattfinden kann», sagte Baumgärtner. Die Entscheidung darüber soll möglicherweise im April, spätestens aber im Juni fallen.

Seit 1952 veranstaltet die Landeshauptstadt einen Wettbewerb, bei dem Entwürfe für das offizielle Oktoberfestplakat eingereicht werden können.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die kroatische Restaurantkette Koykan treibt ihre Expansion in Europa voran. Nach Angaben des Unternehmens sollen bis Ende 2026 insgesamt 15 neue Restaurants in Deutschland, Österreich, Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Slowenien und Kroatien eröffnet werden. Bereits im Juni ist die Eröffnung eines Standorts in München vorgesehen.

Eine Analyse belegt signifikante Umsatzsprünge in Bars und Clubs während des ersten WM-Spiels der deutschen Nationalmannschaft. Klassische Restaurants und Cafés verzeichneten hingegen im gleichen Zeitraum rückläufige bargeldlose Umsätze.

Unter der kreativen Leitung von Culinary Director Peter Hagen-Wiest präsentiert das Eatrenalin ein neues Menü, das Kulinarik und multisensorische Unterhaltung verbindet. Mit dabei: Dieter Koschina und Hans Neuner.

Der Michelin Guide Deutschland hat zehn neue Bib-Gourmand-Restaurants für das Jahr 2026 bekanntgegeben. Damit umfasst die Auswahl bundesweit 147 Betriebe mit besonderem Fokus auf ein ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Droht der Wiesn ein Zelt-Chaos? Ein Wirt klagt gegen die Vergabe zweier Bierburgen – und trifft damit auch ein Herzstück des Oktoberfests. Was das für Gäste und Tradition bedeutet.

Yum Brands trennt sich von Pizza Hut und verkauft die Kette für insgesamt 2,7 Milliarden Dollar. Während das China-Geschäft an Yum China geht, übernimmt der Finanzinvestor LongRange Capital die restlichen Marktanteile.

Das Hotel Schlossgut Gross Schwansee arbeitet künftig mit Hendrik Otto an der langfristigen gastronomischen Ausrichtung. Der ehemalige Küchenchef des Lorenz Adlon Esszimmer unterstützt beratend die kulinarische Strategie und die Konzepte des Fünf-Sterne-Hauses nahe Lübeck.

Der Leaders Club Deutschland hat bei den Gastro Sessions in München die aktuellen Herausforderungen der Gastronomiebranche debattiert. Rund 200 internationale Teilnehmer diskutierten über wirtschaftliche Rahmenbedingungen, die Digitalisierung und die Ansprüche der neuen Generation.

Das Frauennetzwerk Foodservice hat seine Aktivitäten auf die Schweiz ausgeweitet. Erste Veranstaltungen in mehreren Städten verzeichneten nach Angaben der Organisation eine hohe Beteiligung.

Ciao Bella von der Gustoso Gruppe wird neuer Gastronomiebetreiber in den Drei Höfen in Amberg. Ab August 2026 soll zunächst ein Frühstücksangebot starten, bevor im September der vollständige Restaurantbetrieb folgt.