Oktoberfest: Millionen-Trinkgelder für Bedienungen erwartet

| Gastronomie Gastronomie

Das Oktoberfest steht vor der Tür und verspricht den Bedienungen in den Festzelten beträchtliche Einnahmen durch Trinkgelder. Eine aktuelle SumUp-Prognose deutet darauf hin, dass allein durch das Aufrunden von Rechnungen Millionen von Euro zusätzlich an die Mitarbeiter fließen könnten. 

5,25 Millionen Euro allein durch Aufrunden

Basierend auf den Konsumzahlen des Vorjahres und den angekündigten Bierpreisen für 2025 hat SumUp eine detaillierte Trinkgeldprognose erstellt. Bei einem durchschnittlichen Maßpreis von 15,25 Euro könnte das einfache Aufrunden auf 16 Euro – was etwa fünf Prozent Trinkgeld entspricht – rund 5,25 Millionen Euro für die Bedienungen der Wiesn bedeuten. Sollten die Gäste im Schnitt zehn Prozent Trinkgeld geben, würde die Summe sogar über 10 Millionen Euro liegen.

Digitale Bezahlung am Tisch erleichtert Trinkgeldgabe

Die Digitalisierung macht auch vor den Festzelten nicht halt. Durch eine Kooperation zwischen SumUp und Meinfest wird es den Bedienungen in vielen Zelten dieses Jahr ermöglicht, direkt am Tisch abzurechnen. Diese Neuerung dürfte den Bezahlvorgang nicht nur beschleunigen, sondern auch die Hemmschwelle für das Trinkgeldgeben bei Kartenzahlung senken.

Das Oktoberfest zieht Besucher aus aller Welt an. Während die Trinkgeldkultur bei internationalen Gästen stark variiert – Amerikaner sind oft großzügiger, Chinesen kennen die Praxis teils kaum – müssen sich die Bedienungen auf diese kulturellen Unterschiede einstellen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Guide Michelin ersetzt den bisherigen Grünen Stern durch das neue weltweite Konzept „Mindful Voices“. Das Programm startet am 1. Juni 2026 in Kopenhagen und wird neben der Gastronomie auch die Hotellerie und den Weinbau umfassen.

Casualfood hat am Flughafen Stuttgart mit Goodman & Filippo das vierte Gastronomiekonzept in Betrieb genommen. Im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen erstmals den Zuschlag für insgesamt fünf Flächen am dortigen Flughafen erhalten.

Eine Umfrage unter Wiener Wirten zeigt, dass rund 40 Prozent der Gastronomen Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 live übertragen wollen. Zeitverschiebungen und Sperrstunden-Regelungen schränken die Übertragungen in den Lokalen jedoch ein.

Mit Bierglas in der Hand über kosmische Gammastrahlen und Malaria-Parasiten quatschen? Beim «Pint of Science»-Festival in Berlin ist das ganz normal. Was Gäste dabei sogar über Dating lernen können.

Eine Umfrage von Lightspeed zeigt: Viele Restaurantgäste wünschen sich nachhaltige Angebote, akzeptieren dafür aber nur begrenzte Preisaufschläge. Besonders gefragt sind regionale Produkte und Maßnahmen zur Müllvermeidung.

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten in Thüringen hat an Verbraucher appelliert, beim Besuch im Restaurant oder Biergarten mit Trinkgeld nicht zu knausern. Mit Blick auf den «Welttrinkgeldtag» an diesem Donnerstag solle man nicht in den Sparmodus schalten.

Eine aktuelle Analyse zeigt deutliche regionale Preisunterschiede bei Aperol Spritz in der deutschen Gastronomie. Während der bundesweite Durchschnittspreis im Vergleich zu 2025 um knapp fünf Prozent stieg, zahlen Gäste im Norden und in Essen am meisten.

Die Jeunes Restaurateurs veranstalten eine Benefizveranstaltung auf der Terrasse über dem Kurhaus Baden-Baden. Der Erlös fließt in die JRE-Deutschland Foundation, um Projekte zur Ernährungsbildung von Kindern und Jugendlichen in Baden-Württemberg zu finanzieren.

Ein US-Franchisenehmer von Pizza Hut fordert mehr als 100 Millionen US-Dollar Schadensersatz. Hintergrund sind Vorwürfe gegen das KI-System Dragontail, das laut Klage zu Problemen bei Lieferzeiten und Kundenzufriedenheit geführt haben soll.

Das geplante Restaurant von Spitzenkoch Thomas Bühner im Westfield Hamburg-Überseequartier wird nicht eröffnet. Nach Angaben des Kochs zog sich ein wichtiger Investor kurzfristig aus dem Projekt zurück.