Online-Petition: Lieferando-Fahrer kritisieren mangelnden Infektionsschutz

| Gastronomie Gastronomie

Während die Restaurants aufgrund des Coronavirus geschlossen sind, liefert Lieferando weiterhin bis an die Haustür. So können sich die Menschen trotz Kontaktverbot versorgen und die Restaurants immerhin ein wenig Umsatz machen. Die Lieferfahrer sind in der derzeitigen Situation jedoch die Leidtragenden: In einer Online-Petition kritisieren sie massiv die fehlende Schutzkleidung und fordern bessere Arbeitsbedingungen. 

So könne laut Petition die Ausrüstung wegen fehlender Hygienemittel nicht gereinigt werden, auch die gewohnten E-Bikes dürften nicht mehr genutzt werden. Stattdessen müssten die Fahrer ihre eigenen Räder nutzen. Im Fokus der Forderungen stehen jedoch Desinfektionsmittel für alle Fahrer während der Corona-Krise sowie Schutzleidung und neue saubere Ausrüstung. 

Initiator der Petition ist Orry Mittenmayer, der laut eigener Aussage selbst Kurierfahrer bei Foodora und Deliveroo war und anschließend Betriebsratsvorsitzender bei Deliveroo wurde. Nun kümmert er sich für die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) um die Initiative „Liefern am Limit“, die sich für bessere Arbeitsbedingungen bei den Lieferdiensten einsetzt. 

Wie der Business Insider berichtet, weist Lieferando die Vorwürfe jedoch zurück. Man habe an allen Logistikzentren Desinfektionsmittel zur Verfügung gestellt. Zudem habe man die Fahrer mehrfach über die Hygiene- und Abstandsregeln informiert.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Taco Bell konkretisiert den Zeitplan für seinen Deutschlandstart. Das erste öffentlich zugängliche Restaurant der US-Kette soll Ende September in Köln eröffnen. Betreiberin ist die Feel Better Holding.

Klüh Catering verantwortet ab sofort den gesamten gastronomischen Betrieb am EUREF-Campus Berlin und integriert dabei vier verschiedene gastronomische Konzepte sowie digitale und nachhaltige Prozesse.

Die Köche-Jugendnationalmannschaft hat in Berlin ihr Wettbewerbsmenü unter realistischen Bedingungen präsentiert. Rund 70 geladene Gäste verfolgten die Generalprobe auf dem Gelände der Julius-Leber-Kaserne.

Seit dem 1. September ist ein Cheeseburger der Kette Hans im Glück auf ausgewählten Kontinentalstrecken der Lufthansa verfügbar. Das Angebot richtet sich an Fluggäste in der Economy Class und muss vorbestellt werden.

Zu schwere Blumenkübel, unerlaubter Witterungsschutz und zahlreiche Bescheide: Frankfurter Gastronomen kritisieren die Regeln für ihre Außenflächen. Die Initiative Gastronomie Frankfurt fordert von der künftigen Stadtregierung klare Vorgaben und bessere Bedingungen für eine ganzjährige Außengastronomie.

Die österreichische Bundeswettbewerbsbehörde hat nach einer Branchenuntersuchung Ermittlungen wegen des Verdachts des Marktmachtmissbrauchs bei Online-Lieferplattformen eingeleitet. Welche Plattform oder welche Plattformen Gegenstand der Ermittlungen sind, nennt die Behörde nicht.

Ein Streit um den Alkoholausschank in einer Gießener Vereinsgaststätte beschäftigt die Justiz. Die Pächter wollen aus Konzeptgründen kein Bier und andere alkoholische Getränke servieren, der Tennisclub hat ihnen deshalb fristlos gekündigt. Nun soll ein Güterichter helfen. Grundsätzliche Fragen stellen sich: Gibt es ein Gewohnheitsrecht auf Alkohol?

Schauspielerin Gwyneth Paltrow hat mit ihrer Marke Goop Kitchen ihr erstes Restaurant mit Sitzplätzen eröffnet. Der neue Standort befindet sich im kalifornischen Del Mar bei San Diego. Damit bricht das Unternehmen erstmals mit der bisherigen Ausrichtung als reiner Lieferbetrieb. 

The Flower Bar übernimmt ab September eine Fläche von LAP am Hamburger Schulterblatt und startet dort ein gemeinsames Store-Konzept mit Açaí, Blumen, Kaffee und Matcha. Bewährt es sich, sind ähnliche Kooperationen auch in anderen Städten denkbar.

Am 7. September eröffnet im Palais Coburg in Wien das neue Restaurant Prunkräume. Das gastronomische Angebot in den historischen Salons des ersten Stocks reicht vom täglichen Brunch bis hin zum Dinner.