Papa John's startet in Deutschland: 250 Pizza-Standorte im Visier

| Gastronomie Gastronomie

Nachdem bereits im Sommer 2019 die Uno-Pizza-Kette aus Halle/Saale an Papa John´s Germany verkauft wurde, verhinderte im vergangenen Frühjahr die Corona-Pandemie den Deutschlandstart. In diesen Tagen werden in Magdeburg die ersten drei der bisherigen 13 Uno-Pizza-Standorte in Sachsen-Anhalt und Sachsen umgebaut, im Frühjahr und Sommer folgen dann Halle, Leipzig und Merseburg. Mit der Eröffnung am kommenden Freitag erfolgt zudem der Startschuss für das neue Franchise-Konzept, um dann auch in anderen Städten in Deutschland Papa John´s-Produkte zu präsentieren.

Frithjof Heinz, Geschäftsführer von PJ Germany zur Übernahme: “Die bisherige Marke Uno Pizza ist in Mitteldeutschland seit über 25 Jahren etabliert, Papa John´s ist sogar schon fast 40 Jahre auf dem Weltmarkt aktiv. Mit dem Know-how von Papa John´s und den bewährten Uno-Produkten und Rezepturen können wir noch besser auf Kundenwünsche eingehen und die Marke Papa John´s erfolgreich in Deutschland launchen.“

Zu den weltweiten Produkten gehören dabei die Super-Papa-Pizza, das Philly Cheesesteak sowie die Papadia – eine Mischung aus Pizza und Sandwich – als aktuelle Neuentwicklung. Aber auch die Uno-Stammkunden werden die bisherigen Bestseller in der neuen Speisekarte wiederfinden. Papa John´s wurde 1984 in den USA gegründet. Mit über 5.000 Filialen ist die Kette der derzeit drittgrößte Lieferdienstanbieter weltweit.

Christopher Wynne, Mitinhaber und CEO von PJ Western, zu der PJ Germany gehört, ergänzt: “Mit unserer Erfahrung und den Kenntnissen aus den anderen Märkten sind wir in der Lage, in Deutschland eine bessere Pizza anzubieten und auch ein attraktiveres Kundenerlebnis zu gewährleisten.“

Obwohl der Schwerpunkt der Angebote auf allen Arten und Größen von Pizza liegt, finden sich auf der Speisekarte unter anderem auch Pasta, Snacks, Salate, Desserts und Getränke.

PJ Germany ist zudem ab sofort auf der Suche nach Franchisenehmern, die ihr Restaurant gemeinsam umstrukturieren und als Papa John´s neu eröffnen wollen. Über 80 Prozent aller Restaurants weltweit werden bei Papa John´s von Franchisenehmern betrieben. Frithjof Heinz: „Unser Ziel ist es, in den kommenden sieben Jahren 250 neue Papa John´s Restaurants in Deutschland zu eröffnen.“

Über Papa John's

Papa John's ist eine amerikanische Pizza-Kette, die 1984 in Jeffersonville, Indiana, gegründet wurde. Heute hat das Unternehmen über 5.000 Standorte in 45 Ländern weltweit. Papa John's ist bekannt für seine frischen Zutaten und hausgemachte Tomatensauce, die auf einem dünnen, knusprigen Teig serviert werden.

Eine der Markenzeichen von Papa John's ist seine Verpflichtung zur Verwendung von hochwertigen Zutaten und frischen Produkten. Der Teig wird täglich frisch zubereitet und mit echtem Mozzarella-Käse belegt. Zusätzlich bietet Papa John's eine Vielzahl von Toppings an, einschließlich Peperoni, Pilzen, Paprika, Zwiebeln und vieles mehr.

Eine weitere wichtige Eigenschaft von Papa John's ist seine Online-Präsenz. Die Kette hat eine robuste Online-Plattform, die es Kunden ermöglicht, ihre Bestellungen online zu tätigen, ihre Lieferung zu verfolgen und sogar Belohnungen zu sammeln. Dies hat Papa John's geholfen, sich zu behaupten und sich von der Konkurrenz abzuheben.

In den letzten Jahren hat Papa John's jedoch auch einige Kontroversen durchgemacht. Im Jahr 2018 trat der Gründer John Schnatter nach rassistischen Äußerungen zurück. Die Kette hat sich seitdem bemüht, sich von dieser Kontroverse zu erholen und eine Kultur der Inklusivität und Vielfalt zu fördern.

Trotz dieser Herausforderungen bleibt Papa John's eine der beliebtesten Pizza-Ketten in den USA und in der Welt. Die Kette hat ihre Position in der Branche durch ihre Verpflichtung zur Qualität und die Nutzung der Online-Technologie gestärkt. Mit der Fortsetzung ihres Wachstums und der Anpassung an die sich ändernden Kundenbedürfnisse wird Papa John's wahrscheinlich auch weiterhin eine wichtige Rolle in der Pizza-Branche spielen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

ATLANTIC Hotels hat Details zur 20 High Skyline Bar im neuen Atlantic Hotel Frankfurt vorgestellt. Die Bar soll mit der Hoteleröffnung im September 2026 den Betrieb aufnehmen und wird von Mo Kaba geleitet.

Tim Raue eröffnet gemeinsam mit der Heidelberger Bliss-Group ein zeitlich begrenztes Restaurant im ehemaligen Commissary des Patrick-Henry-Village. Das Konzept mit dem Titel Taste of the Dragon umfasst ein Fünf-Gänge-Menü.

Der Aufbau des Oktoberfests läuft auf Hochtouren, der berühmte Paulaner-Turm steht - aber die Kellnerinnen-Parade des Künstlers Emil Kneiß ist kopflos geworden: Eine schwarze Folie verhüllt die Gesichter. Über den Hintergrund herrscht Rätselraten.

Burger King will die in den vergangenen Jahren wegen Pandemie und Inflation aufgeschobene Expansion in Deutschland nun nachholen. «Alle Zeichen stehen auf Wachstum», sagte Deutschland-Chef Andreas Bork zum 50. Jahrestag der Eröffnung des ersten deutschen Burger-King-Restaurants.

Die Landeshauptstadt Hannover zieht nach dem Abschluss des 497. Schützenfestes eine positive Bilanz der zehntägigen Veranstaltung. Nach Angaben der Stadtverwaltung kamen rund 900.000 Besucher auf den Schützenplatz.

Die peruanische Hauptstadt Lima richtet am 4. November erstmals die Verleihung der The World’s 50 Best Restaurants aus. Wie der Veranstalter mitteilt, finde die Preisverleihung damit zum ersten Mal in Südamerika statt.

Für die insolvente Hamburger Gastronomie TamTam hat der vorläufige Insolvenzverwalter die Investorensuche gestartet. Ob und wann der Betrieb wieder aufgenommen wird, hängt nach seinen Angaben von einer erfolgreichen Übernahme ab.

Der frühere Profifußballer Lukas Podolski betreibt schon eine ganze Dönerkette. Auch Schauspieler Frederick Lau plant nun in Berlin einen Dönerladen. Allerdings ganz ohne Fleisch.

Der Betreiber des TamTam im Hamburger Hanseviertel hat Insolvenz beantragt. Der aktuelle Betrieb war erst im Oktober 2025 gestartet. Zuvor hatte das frühere Le Big TamTam im September 2025 geschlossen.

Der Koch Markus Stöckle will im Herbst 2026 ein neues Restaurant in der Zürcher Altstadt eröffnen. Das Lokal entsteht an der Glockengasse 7 im Kreis 1, wo früher das Restaurant Kaiser’s Reblaube ansässig war. Stöckle gehe das Projekt gemeinsam mit seiner Partnerin Elif Oskan an, berichtet der Gastroführer GaultMillau.