Parrilla Don Julio aus Buenos Aires zum besten Steak-Restaurant der Welt gekürt

| Gastronomie Gastronomie

Bereits zum vierten Mal in Folge präsentiert das Upper Cut Media House mit Sitz in London, das von Ekkehard Knobelspies 2019 initiierte Ranking der World’s 101 Best Steak Restaurants.

Der Gewinner des diesjährigen Rankings ist das Restaurant Parrilla Don Julio aus Buenos Aires, der den Gewinner 2022, das Restaurant Hawksmoor aus London auf Platz 2 verdrängt hat. Auf Platz 3 des Rankings befindet sich in diesem Jahr das Restaurant American Cut Tribeca aus New York.

Das Restaurant Don Julio in Buenos Aires geführt von Pablo Rivero und Executive Chef Guido Tassi arbeitet ausschliesslich mit Fleisch argentinischer Herkunft der Rassen Aberdeen Angus und Hereford aus einem eigenen nachhaltigen Zuchtprogramm. Fleisch dieser klassischen alten Fleischrassen, kurze Transportwege, respektvolle Aufzucht in extensiver Landwirtschaft, gleichbleibende Standards und die natürliche Grasfütterung machen dieses Rindfleisch aus Argentinien aus der Sicht der Jury zu einem der derzeit besten Produkte und die Parrilla Don Julio zum weltbesten Steak Restaurant 2023.

Die Tester stellten fest, dass sich die Qualität der getesteten Restaurants nicht nur in puncto Fleischqualität sondern auch in den Bereichen Produktwissen, Zubereitungsarten, Service, Interior Design ständig weiterentwickelt und verbessert. Weiterhin sei festzustellen, dass sich vor allem die europäischen Steak-Restaurants mit Ihrem Fokus auf alte lokale Rassen, neue Reifetechniken und from „nose to tail eating“ gegenüber der früheren Übermacht der etablierten klassischen Steak-Restaurants in den USA mehr und mehr durchsetzen und durch ein individuelleres Angebot überzeugen.

Plätze 4 bis 10 der besten Steak-Restaurants

Die besten Steak-Restaurants im deutschsprachigen Raum


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Noma in Kopenhagen gilt als eines der besten Restaurants der Welt. Doch Ex-Mitarbeiter werfen Chefkoch Redzepi laut «New York Times» Gewalt und Demütigungen vor. Jetzt zieht der Däne Konsequenzen.

Eine Woche vor der offiziellen Vorstellung der vollständigen Restaurantselektion 2026, hat der Guide Michelin die diesjährigen Preisträger des Bib Gourmand für Österreich bekannt gegeben. Wie die Organisation mitteilt, erhalten in diesem Jahr 26 Restaurants die Auszeichnung neu.

Kurz vor der Veröffentlichung des Guide Michelin Frankreich 2026 sorgen prominente Abwertungen für Aufsehen: Das Pariser Traditionsrestaurant L’Ambroisie verliert nach Jahrzehnten seinen dritten Stern, während auch renommierte Häuser in der Provinz Federn lassen müssen.

Sternekoch Heston Blumenthal kündigt die Schließung seines Zwei-Sterne-Restaurants Dinner by Heston für Januar 2027 an. Neben auslaufenden Pachtverträgen führt der Gastronom steigende Warenkosten und gesundheitliche Gründe für diesen Schritt an.

Feinkost Käfer übernimmt nach einer europaweiten Ausschreibung das Catering in den Lounges des BER und festigt damit seine Präsenz am Berliner Markt sowie im Segment der gehobenen Flughafengastronomie.

Billy Wagner analysiert die strukturelle Ausbeutung in der Sternegastronomie und fordert nach den Noma-Enthüllungen eine ehrliche Debatte über Preise und Arbeitsbedingungen. Der Inhaber des Berliner Sternerestaurants Nobelhart & Schmutzig thematisiert damit ein tief verwurzeltes Systemproblem der gesamten Branche.

Mit 20 Mikrowellen statt einer Kochbrigade: Das Startup Juit eröffnet in Berlin-Mitte einen Pop-up-Store für tiefgekühlte Fertiggerichte. Kunden können ihre Mahlzeit in acht Minuten vor Ort selbst erwärmen oder für den späteren Verzehr mit nach Hause nehmen.

Gastronom Josef Laggner rettet das insolvente „Kuchel Eck“ in Berlin-Wilmersdorf. Die traditionsreiche Eckkneipe am Ludwigkirchplatz bleibt unter ihrem Namen bestehen und wird Teil der Laggner Gruppe.

Die US-Gastronomie steht vor einer Bereinigungswelle. Laut aktuellen Branchenberichten droht fast jedem zehnten Bedienrestaurant das Aus, da massive Kostensteigerungen und Umsatzrückgänge die Rentabilität behindern.

Das dänische Restaurant Noma und dessen Inhaber René Redzepi stehen im Zentrum massiver Kritik durch ehemalige Angestellte. Die New York Times berichtet über eine Arbeitskultur der Angst und Gewalt. Inszwischen hat sich Inhaber René Redzepi zu den Vorwürfen geäußert.