Paul Ivić und Sophia Rudolph beim Kulinarik-Projekt der Helios-Kliniken dabei

| Gastronomie Gastronomie

Der private Klinikbetreiber Helios geht mit seinem Kulinarik-Projekt in die zweite Runde. Mit Paul Ivić und Sophia Rudolph gibt es zwei Neuzugänge unter den Profiköchen. Ein neues Bestellsystem ermöglicht den Patientinnen und Patienten, die Gerichte online zu ordern.

Seit November 2019 läuft das Projekt "Sechs Köche, zwölf Gerichte", bei dem sechs ausgewählte Spitzenköche insgesamt zwölf neue Speisen für Helios kreiert haben. Inzwischen wurden mehr als 100.000 der neuen Gerichte in den 89 Kliniken ausgegeben. Nun geht das Projekt offiziell in die zweite Runde. Ganz neu dabei sind die beiden Spitzenköche Paul Ivić und Sophia Rudolph. Bei einer Auftaktveranstaltung im Münchner Restaurant TIAN am Dienstag stellte Helios COO und Spiritus Rector des Projektes, Enrico Jensch, der Presse diese beiden Neuzugänge vor und präsentierte außerdem alle weiteren Neuigkeiten des Projektes.

Neues Bezahlsystem erleichtert die Bestellung

Neben einer neuen Speisekarte und den beiden Neuzugängen gibt es eine weitere Weiterentwicklung: Denn ab sofort können auch alle gesetzlich versicherten Patienten und Patientinnen in den Genuss der von den Sterneköchen inspirierten Gerichte kommen. Damit die Bestellung und Bezahlung der Gerichte einfacher funktioniert, hat Helios zusammen mit der Hofmann Menü Manufaktur, die für die Lieferung der Gerichte zuständig ist, ein digitales Bestell- und Zahlungssystem konzipiert.

Die gesetzlich versicherten Patienten und Patientinnen haben darüber die Möglichkeit, ihr Essen individuell auszuwählen und online zu bezahlen. Dabei liegt der Preis der Zuzahlung pro Gericht bei vier bis fünf Euro. „Alle gesetzlich versicherten Patientinnen und Patienten, die sich bei Helios behandeln lassen, können perspektivisch dieses System nutzen. Wir sind sehr stolz darauf, das Projekt weiterzuführen und damit den Genesungsprozess unserer Patienten und Patientinnen positiv zu unterstützen", so COO Enrico Jensch. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnete Restaurant-Hotel Obauer in Werfen wird Ende Oktober 2026 schließen. Karl, Rudi und Angelika Obauer beenden den Familienbetrieb nach mehr als 47 Jahren und treten in den Ruhestand.

Die Berliner Kaffeekette LAP Coffee hat nach eigenen Angaben ihren ersten Standort in Nordrhein-Westfalen eröffnet. Der neue Store befindet sich in Köln. Das Konzept von LAP Coffee sorgt in der Branche für Diskussionen.

Laut einer Forsa-Umfrage schränken viele Menschen in Deutschland wegen steigender Preise ihren Alltag ein. Besonders häufig wird bei Restaurantbesuchen, Kraftstoff und Freizeitaktivitäten gespart.

Die Bayerischen Jugendmeister 2026 im Gastgewerbe wurden in der Münchener Allianz Arena gekürt. Neben Einzelsiegern in vier Kategorien wurde auch die beste Mannschaftswertung unter den bayerischen Berufsschulen ermittelt.

Im Zusammenhang mit Ermittlungen wegen schweren Bandendiebstahls hat die Münchner Polizei Wohnungen und Spinde von Mitarbeitern des Spatenhauses an der Oper durchsucht. Die Ermittlungen richten sich gegen 50 Tatverdächtige auch aus der Belegschaft des Restaurants.

McDonald’s hat im ersten Quartal 2026 Umsatz und vergleichbare Verkäufe gesteigert. Das Unternehmen meldet Wachstum in allen Geschäftssegmenten sowie höhere Systemumsätze weltweit.

Schnittverletzungen führen in der Gastronomie zu durchschnittlichen Ausfallzeiten von über einer Woche pro Vorfall. Die BGN informiert über die korrekte Auswahl, Pflege und Lagerung von Handmessern zur Vermeidung von Arbeitsunfällen.

Der Michelin Guide Belgien und Luxemburg 2026 ist in Antwerpen vorgestellt worden. Zwei Restaurants erhielten neu zwei Michelin-Sterne, zehn weitere wurden erstmals mit einem Stern ausgezeichnet.

Gordon Ramsay hat die Servicegebühr in seinem Londoner Restaurant Lucky Cat für saisonale Menüs auf 20 Prozent erhöht. Medienberichte und Stimmen aus der Branche verweisen auf eine breitere Debatte über Trinkgeld, Löhne und Preisgestaltung in der Gastronomie.

Ein Dönerfirma-Chef sah sich in einem David-gegen-Goliath-Streit schon als Sieger, doch nun kommt es doch zum Schulterschluss mit dem Fast-Food-Riesen KFC. Ein bekannter Schauspieler wirkte daran mit.