Personalmangel im Gastgewerbe: US-Kette zeigt, dass es auch anders geht

| Gastronomie Gastronomie

Auch in den USA klagt das Gastgewerbe über den Personalmangel. Nach den langen Lockdowns suchen Restaurants händeringend nach neuen Mitarbeitern, da sich viele während der Corona-Pandemie neue Jobs gesucht haben. Der Mangel an Arbeitskräften liegt jedoch nicht nur an der Pandemie, auch die Bedingungen in der Branche sich häufig nicht sehr attraktiv. 

Dass es auch anders geht, zeigt die Fastfood-Kette Dick's Drive-In aus der Region um Seattle im Bundesstaat Washington. Die Speisekarte sieht kaum anders aus als bei der Konkurrenz. Auch die Preise bewegen sich auf ähnlichem Niveau. Der große Unterschied ist jedoch die Bezahlung der Mitarbeiter. Diese erhalten einen Stundenlohn von 20 US-Dollar, was etwa 17,20 Euro entspricht. Und das, obwohl der Mindestlohn im Bundesstaat nur bei 13,50 US-Dollar liegt. 

Eine TikTokerin machte nun mit einem Video auf die Kette aufmerksam, indem sie ein Menü dort kaufte und anschließend erklärte, dass sie für zwei Cheeseburger, einen Deluxe-Burger, zwei Portionen Pommes, einen Milchshake und ein Eis nur 20 Dollar bezahlt habe. 

Die Betreiber sind überzeugt von ihrem Gehaltskonzept: Mit Personalmangel hätten sie keine Probleme. Sie würden ihre Mitarbeiter wie Familienangehörige behanlden. Dick's-Angestellte bekämen bessere Gehälter und bessere Boni, als sie irgendein anderes Fast-Food-Restaurant in der Region um Seattle biete, wie Geschäftsführerin Jasmine Donovan laut Stern erklärte. Sie seien stolz darauf, dass sie die höchsten Löhne und Zusatzleistungen der Branche bezahlen. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die kroatische Restaurantkette Koykan treibt ihre Expansion in Europa voran. Nach Angaben des Unternehmens sollen bis Ende 2026 insgesamt 15 neue Restaurants in Deutschland, Österreich, Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Slowenien und Kroatien eröffnet werden. Bereits im Juni ist die Eröffnung eines Standorts in München vorgesehen.

Eine Analyse belegt signifikante Umsatzsprünge in Bars und Clubs während des ersten WM-Spiels der deutschen Nationalmannschaft. Klassische Restaurants und Cafés verzeichneten hingegen im gleichen Zeitraum rückläufige bargeldlose Umsätze.

Unter der kreativen Leitung von Culinary Director Peter Hagen-Wiest präsentiert das Eatrenalin ein neues Menü, das Kulinarik und multisensorische Unterhaltung verbindet. Mit dabei: Dieter Koschina und Hans Neuner.

Der Michelin Guide Deutschland hat zehn neue Bib-Gourmand-Restaurants für das Jahr 2026 bekanntgegeben. Damit umfasst die Auswahl bundesweit 147 Betriebe mit besonderem Fokus auf ein ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Droht der Wiesn ein Zelt-Chaos? Ein Wirt klagt gegen die Vergabe zweier Bierburgen – und trifft damit auch ein Herzstück des Oktoberfests. Was das für Gäste und Tradition bedeutet.

Yum Brands trennt sich von Pizza Hut und verkauft die Kette für insgesamt 2,7 Milliarden Dollar. Während das China-Geschäft an Yum China geht, übernimmt der Finanzinvestor LongRange Capital die restlichen Marktanteile.

Das Hotel Schlossgut Gross Schwansee arbeitet künftig mit Hendrik Otto an der langfristigen gastronomischen Ausrichtung. Der ehemalige Küchenchef des Lorenz Adlon Esszimmer unterstützt beratend die kulinarische Strategie und die Konzepte des Fünf-Sterne-Hauses nahe Lübeck.

Der Leaders Club Deutschland hat bei den Gastro Sessions in München die aktuellen Herausforderungen der Gastronomiebranche debattiert. Rund 200 internationale Teilnehmer diskutierten über wirtschaftliche Rahmenbedingungen, die Digitalisierung und die Ansprüche der neuen Generation.

Das Frauennetzwerk Foodservice hat seine Aktivitäten auf die Schweiz ausgeweitet. Erste Veranstaltungen in mehreren Städten verzeichneten nach Angaben der Organisation eine hohe Beteiligung.

Ciao Bella von der Gustoso Gruppe wird neuer Gastronomiebetreiber in den Drei Höfen in Amberg. Ab August 2026 soll zunächst ein Frühstücksangebot starten, bevor im September der vollständige Restaurantbetrieb folgt.