Starbucks Korea hat nach einem Werbe-Skandal am Montag sämtliche der über 2.000 Filialen in Südkorea vorzeitig geschlossen. Die Cafés wurden am Nachmittag dichtgemacht, damit Mitarbeiter an einer verpflichtenden Geschichtsschulung teilnehmen können. Hintergrund ist eine kontroverse Werbekampagne des südkoreanischen Konzerns Shinsegae, der die Lizenz für das Korea-Geschäft des US-Mutterkonzerns Starbucks hat.
Im vergangenen Monat hatte Shinsegae einen Edelstahl-Thermobecher namens «SS Tank» beworben und den 18. Mai zum sogenannten «Tank Day» erklärt. Tank kann im Englischen sowohl «Panzer» als auch «Behälter» bedeuten.
Das Unternehmen hat den zuständigen Geschäftsführer gefeuert
Die Werbeaktion löste öffentliche Boykottaufrufe aus und wurde nach nur wenigen Stunden gestoppt. Die missverständliche Abkürzung SS, die für das englische «Stainless Steel» (Edelstahl) steht, spielte bei der Kontroverse nur eine untergeordnete Rolle.













