Pizza abgelöst: Bei Wolt sind Burger das neue Lieblingsgericht in Österreich

| Gastronomie Gastronomie

Der Essenslieferdienst Wolt verzeichnet einen Wandel im Bestellverhalten seiner österreichischen Kunden. Burger haben die bisherige Nummer eins, die Pizza, vom Thron gestoßen und sind zum neuen beliebtesten Gericht aufgestiegen. Die Burger-Bestellungen sind auf mehr als das Dreifache des Vorjahreswertes angestiegen.

Online-Einkäufe und kuriose Bestellungen

Neben dem starken Anstieg bei Burger-Bestellungen verzeichnet Wolt auch eine rapide Zunahme bei Online-Bestellungen von Lebensmitteln aus dem lokalen Handel. Am häufigsten werden dabei Bier, Mineralwasser und Schokolade bestellt.

Die Bestellstatistiken geben auch Einblicke in regionale Besonderheiten. Die größten Einzelbestellungen gingen demnach bei Wiener Burger King-Filialen ein, wobei eine davon 20 Cheeseburger umfasste. In Wien wurde zudem eine Bestellung im Wert von 454,19 Euro für Pizzen bei Bella CompagniA in Meidling getätigt. In Klagenfurt wurden 16 Crispy Chicken Burger auf einmal bestellt, während in Graz 30 Flaschen einer lokalen Limonade geordert wurden. Eine Bestellung aus Linz umfasste 20 Sträuße roter Rosen.

Spitzenreiter bei Apothekenbestellungen

Ein weiteres bemerkenswertes Detail aus der Statistik von Wolt: Das mit Abstand beliebteste Apothekenprodukt war in allen von Wolt belieferten Städten in diesem Sommer Nasenspray.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Berliner Drei-Sterne-Restaurant Rutz feiert sein 25-jähriges Bestehen. Unter dem Motto „Remastered“ interpretiert Küchenchef Marco Müller prägende Gerichte der vergangenen Jahrzehnte neu und startet damit in ein Jubiläumsjahr voller internationaler Gastauftritte.

Evakuierungspläne fehlten, ein Feuerlöscher war nicht markiert: Jahre vor der Silvesterparty-Katastrophe wurden Mängel moniert. Was hat die Gemeinde versäumt?

In Berlin-Kreuzberg verbindet das neue Restaurant Fukagawa das kulinarische Erbe japanischer Ramen-Kultur mit französischer Kochkunst. Unter der Leitung von Leonardo Donati und Felix Thoms entstand ein Fine-Dining-Konzept, das traditionelle Brühen und hochwertige Produkte neu interpretiert.

Der Österreichische Bauernbund fordert eine verpflichtende Herkunftskennzeichnung für Lebensmittel in der Gastronomie. Damit sollen Transparenz bei Fleisch, Milch und Eiern geschaffen und die heimischen Landwirtschaftsbetriebe im Wettbewerb gestärkt werden.

Lieferando ruft zur Abstimmung für die jährlichen Awards auf. Neben klassischen Gastronomiebetrieben in 16 nationalen und 50 lokalen Kategorien rücken in diesem Jahr verstärkt Lebensmittelhändler und Floristen in den Fokus.

McDonald’s Deutschland startet im Januar 2026 eine neue Werbeplattform für großformatige Burger. Mit Fokus auf Rohstoffe aus deutscher Erzeugung und zeitlich befristete Rezepturen, wie den Big Gouda, zielt das Unternehmen bis Ende April auf Kunden mit hohem Sättigungsbedarf ab.

Die Brasserie Colette feiert zehnjähriges Bestehen und führt an den Standorten Berlin, München und Konstanz ein neues, flexibleres Speisekartenkonzept ein. Im Fokus stehen individuell zusammenstellbare 4-Gang-Menüs und eine verstärkte Zusammenarbeit mit regionalen Partnern.

60 seconds to napoli spendiert ihrem ältesten Standort in Leipzig eine umfassende Modernisierung. Innerhalb einer dreiwöchigen Umbauphase wird das Restaurant an das aktuelle Markendesign angepasst. Die Wiedereröffnung ist für den 24. Januar 2026 geplant.

Das einst als virtuelle Marke gestartete Pizza-Konzept Milano Vice baut seine physische Präsenz in Berlin weiter aus. Mit der Eröffnung einer neuen Filiale in Moabit besetzt das Unternehmen erstmals einen Standort im Berliner Westen. Der Einzug in den Stadtteil Moabit bringt sogleich den dritten eigenen Store des Unternehmens mit.

Die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe bietet mit dem digitalen Unterweisungsplaner ein kostenfreies Hilfsmittel an, um Mitarbeiterunterweisungen rechtssicher zu planen und zu dokumentieren. Das Werkzeug soll Betriebe dabei unterstützen, Ausfallzeiten zu minimieren und organisatorische Abläufe in der Arbeitssicherheit zu vereinfachen.