Podcast: Warum  Alexander Kumptner mit dem Begriff Work-Life-Balance nicht sonderlich viel anfangen kann

| Gastronomie Gastronomie

Er ist aus der Wiener Gastronomie gar nicht mehr wegzudenken – einerseits. Andererseits ist Alexander Kumptner mittlerweile auch kochender TV-Star, der im gesamten deutschsprachigen Raum ein Millionenpublikum begeistert. Shows wie The Taste oder Küchenschlacht kommen ohne den charismatischen 39-Jährigen längst nicht mehr aus.

Dabei begann alles sehr bescheiden. „Ich war ein ziemlich rebellisches Kind ohne wirklichen Plan. Nur beim In-der-Küche-Helfen zu Hause war ich in meinem Element. Meine Mutter hat mir dann allerdings irgendwann ziemlich Feuer unter dem Hintern gemacht“, erinnert sich Kumptner.

Was zur Folge hatte, dass der damalige Bad Boy eines Tages ohne Voranmeldung schnurstracks in die Küche von Kochlegende Werner Matt marschierte und sich frech um eine Lehrstelle bewarb. Matt gefiel der mutige Auftritt des Rabauken und er stellte ihn sofort ein. Der Rest ist Geschichte.

2011 mache Kumtpner als Küchenchef im Dinnerclub der Albertina Passage ordentlich von sich reden, heute kocht er in seinem schick-gemütlichen „Esszimmer“, wie sein Restaurant in der „Everybodys Darling“-Bar mitten in Wien heißt.

Im großen Rolling Pin-Podcast erklärt Alexander Kumptner, wie er seine Rolle als TV-Star in Deutschland und Koch in Wien unter einen Hut bringt, warum er mit dem Wort Work-Life-Balance nicht sonderlich viel anfangen kann – und was er der kürzlich verstorbenen Koch-Legende Werner Matt zu verdanken hat.

Hier Podcast mit Alexander Kumptner direkt anhören:


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die kroatische Restaurantkette Koykan treibt ihre Expansion in Europa voran. Nach Angaben des Unternehmens sollen bis Ende 2026 insgesamt 15 neue Restaurants in Deutschland, Österreich, Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Slowenien und Kroatien eröffnet werden. Bereits im Juni ist die Eröffnung eines Standorts in München vorgesehen.

Eine Analyse belegt signifikante Umsatzsprünge in Bars und Clubs während des ersten WM-Spiels der deutschen Nationalmannschaft. Klassische Restaurants und Cafés verzeichneten hingegen im gleichen Zeitraum rückläufige bargeldlose Umsätze.

Unter der kreativen Leitung von Culinary Director Peter Hagen-Wiest präsentiert das Eatrenalin ein neues Menü, das Kulinarik und multisensorische Unterhaltung verbindet. Mit dabei: Dieter Koschina und Hans Neuner.

Der Michelin Guide Deutschland hat zehn neue Bib-Gourmand-Restaurants für das Jahr 2026 bekanntgegeben. Damit umfasst die Auswahl bundesweit 147 Betriebe mit besonderem Fokus auf ein ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Droht der Wiesn ein Zelt-Chaos? Ein Wirt klagt gegen die Vergabe zweier Bierburgen – und trifft damit auch ein Herzstück des Oktoberfests. Was das für Gäste und Tradition bedeutet.

Yum Brands trennt sich von Pizza Hut und verkauft die Kette für insgesamt 2,7 Milliarden Dollar. Während das China-Geschäft an Yum China geht, übernimmt der Finanzinvestor LongRange Capital die restlichen Marktanteile.

Das Hotel Schlossgut Gross Schwansee arbeitet künftig mit Hendrik Otto an der langfristigen gastronomischen Ausrichtung. Der ehemalige Küchenchef des Lorenz Adlon Esszimmer unterstützt beratend die kulinarische Strategie und die Konzepte des Fünf-Sterne-Hauses nahe Lübeck.

Der Leaders Club Deutschland hat bei den Gastro Sessions in München die aktuellen Herausforderungen der Gastronomiebranche debattiert. Rund 200 internationale Teilnehmer diskutierten über wirtschaftliche Rahmenbedingungen, die Digitalisierung und die Ansprüche der neuen Generation.

Das Frauennetzwerk Foodservice hat seine Aktivitäten auf die Schweiz ausgeweitet. Erste Veranstaltungen in mehreren Städten verzeichneten nach Angaben der Organisation eine hohe Beteiligung.

Ciao Bella von der Gustoso Gruppe wird neuer Gastronomiebetreiber in den Drei Höfen in Amberg. Ab August 2026 soll zunächst ein Frühstücksangebot starten, bevor im September der vollständige Restaurantbetrieb folgt.