Publikumsvoting startet: VistaPrint und Cornelia Poletto suchen Lokalheld 2026

| Gastronomie Gastronomie

VistaPrint hat gemeinsam mit der Cornelia Poletto die Finalisten der Aktion „Lokalhelden gesucht: große Unterstützung für kleine Unternehmen“ bekannt gegeben. Insgesamt gingen 195 Bewerbungen von Betrieben aus dem gesamten Bundesgebiet ein. Aus diesen wurden fünf Gastronomiebetriebe ausgewählt, die nun im Rahmen eines öffentlichen Votings um den Hauptpreis konkurrieren.

Die Auswahl der Finalisten erfolgte laut Veranstalter auf Basis der Motivation, der Strategie für die Verwendung des Preisgeldes sowie der Kreativität und des Einflusses auf die Gemeinschaft. Zu den Nominierten gehört die vegane Konditorei Plants.food.mind aus Lampertheim in Hessen, die pflanzliche Backwaren im ländlichen Raum anbietet. Ebenfalls in der Endrunde vertreten ist das Hamburger Kaffeehaus Kropkå, das seit dem Jahr 2017 als lokaler Treffpunkt im Stadtteil Hoheluft fungiert.

Aus Hamburg wurde zudem das Quan Do Bistro nominiert, ein vietnamesisches Gastronomiekonzept, das von der zweiten Generation geführt wird. In Bayern steht das Restaurant Chung aus Fürth zur Wahl, welches sich auf moderne asiatische Küche spezialisiert hat. Das Feld der Finalisten wird durch das Restaurant Schlemmer aus Dortmund komplettiert, das seit über 20 Jahren einen täglichen Mittagstisch und ein Eiscafé betreibt.

Preisgelder und Sachleistungen

Für den Sieger der Abstimmung stellt der Veranstalter ein Preisgeld in Höhe von 20.000 Euro bereit. Nach Angaben des Unternehmens erhalten zudem alle fünf Finalistenbetriebe einen Gutschein im Wert von jeweils 1.000 Euro, der für Marketing- und Druckmaterialien verwendet werden kann. Das Publikumsvoting läuft ab sofort und ist bis zum 10. Mai 2026 befristet. Die Bekanntgabe des Gewinnerbetriebs ist für den 11. Mai 2026 vorgesehen.

Laut Cornelia Poletto spielten bei der Auswahl vor allem die Geschichten hinter den Betrieben eine Rolle, die über die reine Gastronomie hinausgingen. Sie betonte, dass viele Bewerbungen ein besonderes Engagement als Treffpunkt für verschiedene Generationen zeigten. Daniel Engelhardt, Leitender Marketingmanager bei VistaPrint, gab an, dass die Resonanz auf den Wettbewerb den Bedarf an Unterstützung innerhalb der Branche verdeutliche. Ziel der Aktion sei es, den Einsatz der Gastronomen durch Sichtbarkeit und finanzielle Mittel zu würdigen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten in Thüringen hat an Verbraucher appelliert, beim Besuch im Restaurant oder Biergarten mit Trinkgeld nicht zu knausern. Mit Blick auf den «Welttrinkgeldtag» an diesem Donnerstag solle man nicht in den Sparmodus schalten.

Eine aktuelle Analyse zeigt deutliche regionale Preisunterschiede bei Aperol Spritz in der deutschen Gastronomie. Während der bundesweite Durchschnittspreis im Vergleich zu 2025 um knapp fünf Prozent stieg, zahlen Gäste im Norden und in Essen am meisten.

Die Jeunes Restaurateurs veranstalten eine Benefizveranstaltung auf der Terrasse über dem Kurhaus Baden-Baden. Der Erlös fließt in die JRE-Deutschland Foundation, um Projekte zur Ernährungsbildung von Kindern und Jugendlichen in Baden-Württemberg zu finanzieren.

Ein US-Franchisenehmer von Pizza Hut fordert mehr als 100 Millionen US-Dollar Schadensersatz. Hintergrund sind Vorwürfe gegen das KI-System Dragontail, das laut Klage zu Problemen bei Lieferzeiten und Kundenzufriedenheit geführt haben soll.

Das geplante Restaurant von Spitzenkoch Thomas Bühner im Westfield Hamburg-Überseequartier wird nicht eröffnet. Nach Angaben des Kochs zog sich ein wichtiger Investor kurzfristig aus dem Projekt zurück.

Im Münchner Innenstadtgebäude Herzog Max hat das neue Gastronomiekonzept Super* eröffnet und vervollständigt damit die fünfjährige Transformation des ehemaligen Karstadt Sports. Das Konzept kombiniert Restaurant, Bar und Ladenflächen.

Das Sternerestaurant bi:braud von Alina Meissner-Bebrout zieht im Sommer 2026 aus der Ulmer Büchsengasse in das neue Maison Meissner direkt am Ulmer Münster um. Gemeinsam mit ihrem Mann Steffen Meissner entwickelt die Köchin das historische Gebäude „Bäumle“ zu einem Hotel mit 15 Zimmern sowie Restaurant- und Barkonzept.

Die Zeltvergabe auf dem Oktoberfest ist jetzt auch ein Fall für die Justiz. Gastronom Alexander Egger wehrt sich per Eilantrag gegen die Ablehnung seiner Bewerbung für das Volkssängerzelt «Schützenlisl» auf der Oidn Wiesn.

Die Schützenlisl auf der Oidn Wiesn bekommt zur Wiesn 2026 neue Betreiber. Der Münchner Stadtrat hat dem Wirte-Trio Michael Bietsch, Florian Fendt und Manfred Kneifel den Zuschlag für das Volkssängerzelt erteilt.

Laut dem aktuellen Bericht von Brand Finance erreichen die 25 wertvollsten Restaurantmarken weltweit zusammen einen Markenwert von 190,1 Milliarden US-Dollar. McDonald’s führt das Ranking erneut an, während Chick-fil-A das stärkste Wachstum verzeichnet.