Reinigung des Oktoberfests 2025: Müllmenge steigt deutlich

| Gastronomie Gastronomie

Das Baureferat der Stadt München hat die Bilanz der Straßenreinigung rund um das Oktoberfest 2025 veröffentlicht. Der Betrieb erforderte demnach wieder einen umfangreichen Einsatz der Straßenreinigung. Sonderschichten waren insbesondere beim Einzug der Wiesnwirte und dem Trachtenumzug nötig. Der reguläre Hochbetrieb auf dem Gelände startete jede Nacht ab circa zwei Uhr morgens. Ziel war es, das gesamte Festgelände pünktlich bis acht Uhr morgens in einwandfreiem Zustand zu präsentieren.

Steigende Müllbilanz im Vergleich

Die Gesamtmenge des gesammelten und abtransportierten Mülls verzeichnete auf dem Festgelände sowie im Straßenumfeld eine deutliche Zunahme gegenüber dem Vorjahr.

Auf dem eigentlichen Festgelände wurden 93 Tonnen Müll zusammengekehrt und abtransportiert. Im Jahr 2024 waren es 72 Tonnen.

Im Anschluss an das Festgelände wurde täglich das Straßenumfeld gereinigt. Hier fielen etwa 55 Tonnen Müll an. Im Vorjahr wurden im Umfeld 36 Tonnen gemeldet.

Personal, Technik und Ressourcen

Für die nächtlichen Einsätze waren pro Nacht bis zu 30 Mitarbeiter im Einsatz, unterstützt durch ein großes Aufgebot an technischem Gerät. Tagsüber wurden auf dem Festgelände – soweit die Besucherströme dies zuließen – ein Elektrofahrzeug und eine Kleinkehrmaschine eingesetzt.

Für die Säuberung der Verkehrsflächen auf dem Festgelände betrug der gesamte Wasserverbrauch rund 1.750 Kubikmeter.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der aktuelle Gastronomie Trendbericht 2026/27 von Pierre Nierhaus analysiert die Branche als sozialen Klebstoff. Die Untersuchung zeigt, wie Digitalisierung und eine neue Gastgeberkultur das Gastgewerbe zwischen Effizienz und persönlicher Nähe neu definieren.

Der Guide Michelin veröffentlicht am 18. März 2026 seine neue Restaurant-Selektion für Österreich. Nach der letztjährigen Vergabe von 82 Sternen stehen diesmal neben der regionalen Qualität und Saisonalität auch wieder spezielle Auszeichnungen für Service und Nachwuchskräfte im Fokus der Bewertung.

Mit Beginn des Jahres 2026 rückt die Spitze der deutschen Gastronomieszene enger zusammen: Ein neues Trio führt das Ranking der Restaurant-Ranglisten an. Durch den Wegfall des Gault&Millau aus der Wertung und zahlreiche Aufsteiger in der Spitzengruppe, ergibt sich ein umfassend neues Bild der besten kulinarischen Adressen Deutschlands.

Die britische Schuhmarke Dr. Martens hat in der Londoner Brewer Street im Stadtteil Soho einen neuen Beacon-Store eröffnet. Im Zentrum der rund 316 Quadratmeter großen Fläche steht nicht nur der Verkauf von Schuhen, sondern ein erweitertes Konzept aus Gastronomie, Handwerk und Gemeinschaft.

Fünf Schließungen statt zehn: Die Hygienebilanz der Gastronomie in Sachsens großen Städten fällt besser aus als im Vorjahr. Doch Mängel fanden die Kontrolleure weiterhin häufig.

Kaum ist die Trauerfeier für die 40 Todesopfer des Infernos von Crans-Montana vorbei, rücken die Ermittlungen gegen den Barbetreiber in den Mittelpunkt. Die Staatsanwaltschaft sieht Fluchtgefahr.

Die Bremer Innenstadt erhält einen neuen gastronomischen Zuwachs. Am 9. Januar 2026 eröffnet in der Martinistraße 58 ein Standort der schwedischen Kette Pincho Nation. Die Ansiedlung des Unternehmens wird durch die WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH im Rahmen des Programms City UpTrade finanziell unterstützt.

Im Januar essen viele Menschen weniger Fleisch oder trinken weniger Alkohol. Manche verzichten gleich ganz und setzen auf Trends wie Veganuary oder Dry January. Was sagt die Gastro zu der Entwicklung?

In den USA sieht sich McDonald’s mit rechtlichen Konsequenzen konfrontiert. Kunden werfen dem Unternehmen vor, Verbraucher durch die Vermarktung des „McRib“-Burgers über die tatsächliche Beschaffenheit des verwendeten Fleisches zu täuschen.

Die Gastronomie steht vor einer große Transformation. Anpassung an den Klimawandel, Fachkräfteknappheit, Digitalisierung und Automatisierung sorgen dafür, dass neue Technologien in die Küchen einziehen, Ressourcen geschont und weniger Menschen benötigt werden. Fünf Planer des FCSI sprechen über ihre Visionen und Erwartungen für die Küche der Zukunft.