Restaurant Vlet in Hamburg schließt überraschend

| Gastronomie Gastronomie

Für die Hamburger Gastronomieszene kommt die Nachricht überraschend: Das beliebte Spitzenrestaurant „Vlet Speicherstadt“ wird Ende des Monats für immer seine Türen schließen. Das Restaurant feierte 2008 Eröffnung und war damals das erste Feinschmecker-Lokal in der Speicherstadt.

Die Entscheidung fiel schwer, wie Inhaber und Geschäftsführer Hans-Christoph Klaiber gegenüber dem Hamburger Abendblatt betonte. „Schweren Herzens und nach sehr langer Überlegung haben wir uns aus Gründen der Wirtschaftlichkeit für diesen Schritt entschieden“, begründete Klaiber das Aus gegenüber der Zeitung.

Die zukünftige Nutzung der Räumlichkeiten in einem ehemaligen Kakaolager ist derzeit noch offen. Wie das Hamburger Abendblatt berichtet, laufen derzeit Gespräche über mögliche Nachfolgekonzepte. „Wir könnten uns beispielsweise vorstellen, die Räumlichkeiten für Firmen- und Privatfeiern zur Verfügung zu stellen“, so Klaiber. Auch für die 24 Mitarbeiter des Restaurants soll eine Lösung gefunden werden, schreibt das Branchenblatt Falstaff – etwa im Schwesterrestaurant „Vlet Kitchen“ oder in der „Vlet“-Kochschule.

Das „Vlet Speicherstadt“ ist bekannt für seine moderne hanseatische Küche und ist sowohl bei Einheimischen als auch bei Touristen ein beliebter Anziehungspunkt. Die gehobene Küche erhielt durchweg Lob von Kritikern und wurde vom renommierten Gault Millau regelmäßig mit 15 Punkten bewertet. Zuletzt wurden dem Restaurant zwei Kochhauben verliehen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

In Hamburg ist der Genuss-Michel 2026 verliehen worden. Das Fischereihafen Restaurant wurde als Restaurant des Jahres ausgezeichnet, Herbert Seckler erhielt den Ehrenpreis für sein Lebenswerk.

McDonald's Deutschland nimmt Stellung zur angekündigten Klage der Deutschen Umwelthilfe bezüglich früherer Angaben zur Klimaneutralität. Das Unternehmen weist den Vorwurf der Verbrauchertäuschung zurück und verweist auf bereits erfolgte Anpassungen seiner Kommunikation.

In der Allianz Arena in München sind am 26. April die sechs Finalisten des Wettbewerbs „Koch des Jahres“ ermittelt worden. Wie der Veranstalter ROIKA Solutions GmbH mitteilt, qualifizierten sich vier Teilnehmer über den Live-Wettbewerb vor einer Fachjury, zwei weitere über einen Publikumsentscheid.

Im Ausland leben, das heißt viele Erfahrungen mit einer anderen Kultur zu machen. Ein Westfale brachte die Currywurst nach Nairobi – und musste dafür so manches kulinarische Hindernis überwinden.

Eigentlich hat Kenia perfektes Biergartenwetter. Man kann das ganze Jahr hindurch draußen sitzen. Den passenden Gerstensaft nach deutschem Reinheitsgebot gibt es mittlerweile auch.

Das Schlosshotel Münchhausen in Aerzen hat sein gastronomisches Konzept verändert. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde das neue Restaurant „1570 – Casual Fine Dining“ als Nachfolger des bisherigen Gourmetrestaurants „Hilmar“ eröffnet.

In den Streit um Markenrechte an einem Kebab-Gericht kommt Bewegung zwischen einer Bielefelder Dönerkette und dem US-Anbieter Kentucky Fried Chicken. «KFC hat sich entschuldigt und gesagt, das haben sie alles nicht gewollt, und das sei nur ein Zufall gewesen», sagte der Chef der Bielefelder Firma Krispy Kebab.

Georg Strohmeyer feiert sein 10-jähriges Jubiläum als Küchenchef im Hotel Zugspitze in Garmisch-Partenkirchen. Der Wahl-Bayer spricht im Interview unter anderem darüber, wie er auf neue Ideen zu seinen regionalen Kreationen kommt. Tipps für Hobbyköche hat er auch auf Lager.

Am 30. April eröffnet im Westfield Hamburg-Überseequartier das Restaurant Elemente mit lateinamerikanischem Schwerpunkt. Das Projekt verbindet unter anderem internationale Grillkunst mit Hamburger Architekturgeschichte.

Beim internationalen Kongress der Jeunes Restaurateurs in Köln wurde Frédéric Morel aus Münster zum Koch des Jahres gewählt. Die Veranstaltung brachte rund 500 Branchenvertreter aus 21 Ländern am Rhein zusammen.