Rettung für Berliner Eckkneipe - ​​​​​​​Josef Laggner übernimmt Kuchel Eck

| Gastronomie Gastronomie

Der Berliner Gastronom Josef Laggner führt das traditionsreiche Lokal Kuchel Eck in Berlin-Charlottenburg fort. Der Unternehmer sichert damit den Fortbestand der Berliner Eckkneipe am Ludwigkirchplatz, nachdem der Betrieb zuletzt Insolvenz anmelden musste. Das gastronomische Objekt gilt als fester Bestandteil des Kiezes im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf und soll unter seinem angestammten Namen weitergeführt werden.

Traditionskneipe am Ludwigkirchplatz bleibt erhalten

Das Konzept der über 100 Jahre alten Gaststätte soll im Kern bestehen bleiben. Josef Laggner lässt dazu verlauten: „Die Eckkneipenkultur ist ein Stück Berliner Identität, die es zu bewahren gilt.“ Er betont, dass an der Grundidee nichts geändert werde, man dem Betrieb jedoch eine klarere Linie geben wolle. Das Angebot soll künftig aus warmen und kalten Speisen sowie Bieren aus Berlin und Bayern bestehen. Nach einer kurzen Phase der Überarbeitung ist die Wiedereröffnung für die nahe Zukunft geplant.

Bekannte Berliner Adressen unter neuer Führung

Mit dem Kuchel Eck ergänzt Josef Laggner seine Präsenz in der Hauptstadt. Er blickt auf eine jahrzehntelange Erfahrung zurück und betreibt bereits zahlreiche bekannte Gastronomiebetriebe, darunter das Lutter & Wegner am Gendarmenmarkt, die Fischerhütte am Schlachtensee sowie das Augustiner am Gendarmenmarkt und auf Bötzow. Das Unternehmen ist zudem im Kaufhaus des Westens, am Flughafen Berlin Brandenburg sowie an Standorten in Potsdam, Leipzig und Heringsdorf auf Usedom aktiv.

Rund 450 Mitarbeitende in der Unternehmensgruppe

Die im Jahr 1997 gegründete Firmengruppe beschäftigt derzeit rund 450 Mitarbeitende. Zum Betrieb gehören verschiedene gastronomische Konzepte, die von Wirtshäusern über Weinhandlungen bis hin zu Barbetrieben wie der Newton Bar reichen. Während die Laggner Gruppe deutschlandweit agiert, liegt der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit weiterhin in der Region Berlin-Brandenburg. Mit dem Standort in Heringsdorf ist das Unternehmen zudem an der Ostseeküste vertreten.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die kroatische Restaurantkette Koykan treibt ihre Expansion in Europa voran. Nach Angaben des Unternehmens sollen bis Ende 2026 insgesamt 15 neue Restaurants in Deutschland, Österreich, Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Slowenien und Kroatien eröffnet werden. Bereits im Juni ist die Eröffnung eines Standorts in München vorgesehen.

Eine Analyse belegt signifikante Umsatzsprünge in Bars und Clubs während des ersten WM-Spiels der deutschen Nationalmannschaft. Klassische Restaurants und Cafés verzeichneten hingegen im gleichen Zeitraum rückläufige bargeldlose Umsätze.

Unter der kreativen Leitung von Culinary Director Peter Hagen-Wiest präsentiert das Eatrenalin ein neues Menü, das Kulinarik und multisensorische Unterhaltung verbindet. Mit dabei: Dieter Koschina und Hans Neuner.

Der Michelin Guide Deutschland hat zehn neue Bib-Gourmand-Restaurants für das Jahr 2026 bekanntgegeben. Damit umfasst die Auswahl bundesweit 147 Betriebe mit besonderem Fokus auf ein ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Droht der Wiesn ein Zelt-Chaos? Ein Wirt klagt gegen die Vergabe zweier Bierburgen – und trifft damit auch ein Herzstück des Oktoberfests. Was das für Gäste und Tradition bedeutet.

Yum Brands trennt sich von Pizza Hut und verkauft die Kette für insgesamt 2,7 Milliarden Dollar. Während das China-Geschäft an Yum China geht, übernimmt der Finanzinvestor LongRange Capital die restlichen Marktanteile.

Das Hotel Schlossgut Gross Schwansee arbeitet künftig mit Hendrik Otto an der langfristigen gastronomischen Ausrichtung. Der ehemalige Küchenchef des Lorenz Adlon Esszimmer unterstützt beratend die kulinarische Strategie und die Konzepte des Fünf-Sterne-Hauses nahe Lübeck.

Der Leaders Club Deutschland hat bei den Gastro Sessions in München die aktuellen Herausforderungen der Gastronomiebranche debattiert. Rund 200 internationale Teilnehmer diskutierten über wirtschaftliche Rahmenbedingungen, die Digitalisierung und die Ansprüche der neuen Generation.

Das Frauennetzwerk Foodservice hat seine Aktivitäten auf die Schweiz ausgeweitet. Erste Veranstaltungen in mehreren Städten verzeichneten nach Angaben der Organisation eine hohe Beteiligung.

Ciao Bella von der Gustoso Gruppe wird neuer Gastronomiebetreiber in den Drei Höfen in Amberg. Ab August 2026 soll zunächst ein Frühstücksangebot starten, bevor im September der vollständige Restaurantbetrieb folgt.