Rottweiler Gastronom: Drei Jahre Haft für Corona-Subventionsbetrug

| Gastronomie Gastronomie

Ein Gastronom aus Rottweil muss wegen Subventionsbetrug bei den Corona-Hilfen für mehrere Jahre ins Gefängnis. Mit vielen gefälschten Anträgen hatte der Gastwirt knapp eine halbe Million Euro Corona-Soforthilfe beantragt. Der 32-Jährige hatte immer wieder Liquiditätsengpässe erfunden und von März bis Juli in 18 Fällen Soforthilfe in Höhe von 488.000 Euro beantragt. 

Dabei änderte er wiederholt seinen Namen und den seiner Gaststätte sowie Unternehmensdaten. Zudem eröffnete er mehrere Konten, um an die staatlichen Hilfsgelder zu gelangen. Selbst nachdem die Rottweiler Kripo seine Wohnung durchsucht hatte, habe er laut Anklage einen weiteren Antrag gestellt. Nur ein Teil der beantragten Summe sei jedoch an ihn ausgezahlt worden.

Nun verurteilte ihn das Amtsgericht Rottweil zu drei Jahren und zwei Monaten Haft. Laut Angaben der Justiz hatte der 32-Jährige vor Gericht ein Geständnis abgelegt. 


Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Michelin Guide hat elf verbreitete Irrtümer rund um Sterne, Inspektoren und Bewertungsverfahren aufgegriffen. Die Organisation erläutert dabei ihre Kriterien für die Auszeichnung von Restaurants und die Arbeitsweise ihrer Prüfer.

Das Berliner Zwei-Sterne-Restaurant Facil startet zum 25-jährigen Jubiläum eine sechsteilige Podcastreihe mit Reiner Veit. Das Audioformat beleuchtet ab dem 24. Juni 2026 die Geschichte und die personelle Kontinuität des Gastronomiebetriebs.

Bei den Frankfurter Gastro Talent Awards 2026 wurden Liv Geller als Kochtalent und Mihail Zaiat als Bartalent ausgezeichnet. Die Veranstaltung kehrte nach einer dreijährigen Pause als Teil des Rahmenprogramms der Michelin-Gala zurück.

Am Dienstag gibt der Guide Michelin in Frankfurt am Main die neuen Sterne für Deutschland bekannt. Bereits eine Woche zuvor hatte der Restaurantführer zehn neue Bib-Gourmand-Auszeichnungen veröffentlicht.

Starbucks Korea hat nach einem Werbe-Skandal sämtliche der über 2.000 Filialen in Südkorea vorzeitig geschlossen. Die Cafés wurden am Nachmittag dichtgemacht, damit Mitarbeiter an einer verpflichtenden Geschichtsschulung teilnehmen können.

Der Dresdner Historiker Andreas Rutz sieht Restaurants, Kneipen und gemeinsames Essen als wichtige Bestandteile des gesellschaftlichen Lebens. Zugleich beobachtet er einen Wandel der Esskultur durch Fast Food, To-go-Angebote und veränderte Lebensgewohnheiten.

Der Wirt Alexander Egger bleibt bei einer Klage gegen die Zeltvergabe auf dem Oktoberfest erneut erfolglos. Das Verwaltungsgericht wies seinen Eilantrag ab. Das letzte Wort ist aber nicht gesprochen.

Lidl hat in Dundonald bei Belfast seinen ersten Pub eröffnet. Hintergrund sind besondere Regelungen des nordirischen Alkoholrechts, die dem Discounter den Verkauf alkoholischer Getränke in einer Gaststätte ermöglichen.

Die Zelte für das Münchner Oktoberfest können trotz eines Gerichtsstreits aufgebaut werden. Das Bayerische Oberste Landesgericht lehnte den Eilantrag eines Wirtes ab, wonach die Betreiber zweier Festzelte zunächst nicht zur Wiesn zugelassen werden sollten.

Partner für Berlin hat zum 30-jährigen Jubiläum der Berliner Meisterköche die Nominierungen für das Jahr 2026 verkündet. Eine Jury wählte aus rund 150 Vorschlägen die Finalisten in sechs Kategorien aus, deren Gewinner im November gekürt werden.