Sausalitos-Chef tritt gegen Thomas Hirschberger nach

| Gastronomie Gastronomie

Der aktuelle Sausalitos-Chef Christoph Heidt sieht das Unternehmen auf Wachstumskurs und strebt, laut Handelsblatt, den Weiterverkauf an. Gegen den Unternehmensgründer und heutigen Hans im Glück-Chef Thomas Hirschberger tritt Heidt nach und kocht alte Vorwürfe auf.

Der Sausalitos-Manager spricht im Handelsblatt darüber, dass Hans im Glück massiv Führungskräfte bei Sausalitos abegworben habe. Als er 2017 bei Sausalitos angefangen habe, sei die Stimmung gewesen: Wer noch hier sei, den habe man vergessen, zu Hans im Glück mitzunehmen, sagte Heidt der Zeitung. Seinerzeit forderte Sausalitos einen Millionenentschädigung von Hans im Glück, berichtete das Handelsblatt damals. Inzwischen finanziell alles geklärt, sagt Heydt und droht Hirschberger unverhohlen per Zeitung, dass man zukünftig nicht mehr „so kulant“ sein wolle.

Sausalitos betreibt Sausalitos 41 Filialen in Deutschland und macht damit mit 54,4 Millionen Euro Umsatz. Im Handelsblatt spricht der Geschäftsführer von 100 Standorten, die man sich in Deutschland zutraue. Das Unternehmen beschäftigt rund 1.350 Mitarbeitern. Über vier Millionen Menschen besuchen jährlich Standorte der Marke. Neben dem Ausbau der deutschen Sausaltos-Standorte strebt das Unternehmen derzeit auch die Erschließung ausgewählter europäischer Märkte mit ausreichendem Wachstumspotenzial an. 1994 wurde das erste Sausalitos von Thomas Hirschberger in Ingolstadt eröffnet.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Pressemitteilung

Die Deutsche Hotelakademie (DHA) erweitert ihr Weiterbildungsangebot und startet im Juni 2026 den neuen berufsbegleitenden Lehrgang Certified Bartender. Die Ausbildung wurde in enger Zusammenarbeit mit den Initiatoren des Bar Symposium Cologne (BSC) entwickelt und richtet sich an angehende sowie erfahrene Bar- und Servicekräfte, die ihre Professionalisierung auf das nächste Level bringen möchten.

Eine aktuelle Umfrage belegt, dass Gastronomen den Druck zur Preissenkung überschätzen. Fast die Hälfte der Gäste zeigt Verständnis für stabile Preise trotz der gesenkten Umsatzsteuer.

Der Lieferdienst-Konzern Delivery Hero verkauft sein Essensliefergeschäft Foodpanda in Taiwan für 600 Millionen US-Dollar. Das Berliner Unternehmen betreibt Lieferdienste in 65 Ländern in Asien, Europa, Südamerika und Afrika.

Die Gastronomiemarke O’Learys plant den Eintritt in den deutschen Markt. Das geht aus Informationen des Beratungsunternehmens Franchise Focus hervor, das nach eigenen Angaben auf Gastronomie-Franchises spezialisiert ist.

Christian Scharrer hat das Restaurant Verbena im Waldhotel by Bürgenstock – Teil des Bürgenstock Resort Lake Lucerne eröffnet. Mit seiner Ehefrau Nathalie Scharrer, die als Restaurant- & In-Room-Dining-Managerin verantwortlich zeichnet, bildet er ein eingespieltes Führungsduo.

Das Restaurant Somssi by Jihun Kim im Hotel Mandarin Oriental Mayfair in London hat den Betrieb eingestellt. Die Schließung erfolgte lediglich fünf Wochen, nachdem das Restaurant mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet worden war.

Mehr als 2.900 Betriebe gingen 2025 pleite – so viele wie seit über einem Jahrzehnt nicht. Steigende Kosten, sinkende Nachfrage und verändertes Konsumverhalten setzen Restaurants und Bars massiv unter Druck. Seit 2020 mussten mehr als 11.000 Betriebe aufgeben.

Die Althoff Collection präsentiert mit der „6 Hands Series“ eine neue Eventreihe, bei der drei Spitzenköche der Gruppe gemeinsam ein Sechs-Gang-Menü an drei Standorten inszenieren.

Der Guide Michelin hat seine nationale Auswahl 2026 für Österreich vorgestellt und bestätigt die Drei-Sterne-Liga in Wien. Mit 101 Sterne-Restaurants und zahlreichen Neuzugängen zeigen die Auszeichnungen die positive Entwicklung in der österreichischen Gastronomieszene.

Das Zwei-Sterne-Restaurant Ammolite im Europa-Park hat unter dem neuen Namen „House of Light“ nach einer Modernisierung wiedereröffnet. Küchenchef Peter Hagen-Wiest setzt weiterhin auf eine klassisch europäische Küche mit regionalem Fokus in einem neu gestalteten Ambiente.