Schauspieler Frederick Lau steigt ins Döner-Geschäft ein

| Gastronomie Gastronomie

Das Berliner Promi-Paar Annika und Frederick Lau ist ins Dönergeschäft eingestiegen. Die Moderatorin und der Schauspieler («4 Blocks») haben in Berlin-Kreuzberg in Nachbarschaft des Clubs SO36 einen veganen Dönerladen eröffnet. 

Den Laus geht es bei dem Projekt nach eigenen Angaben auch um Tierschutz. «Ich finde, Leute sollten darüber nachdenken, was für sie die richtige Alternative ist», sagte Frederick Lau (37) der Deutschen Presse-Agentur. Und Annika Lau findet: «Wir haben es die letzten Jahre und Jahrzehnte wirklich übertrieben mit dem ganzen Fleischkonsum.»

Annika und Frederick Lau sind verheiratet und haben drei Kinder. Frederick Lau («Chantal im Märchenland», «Generation Beziehungsunfähig») hat zwei Deutsche Filmpreise gewonnen, für seine Rollen in «Victoria» und «Die Welle».

Die beiden sind nicht die ersten Promis, die einen Dönerladen in Berlin eröffnen. Vor mehr als zwei Jahren hatte der Kölner Fußball-Weltmeister Lukas Podolski einen Döner-Angriff in Berlin gestartet, nach wenigen Monaten schloss der Laden aber wieder.

Wer durch Deutschlands Fußgängerzonen flaniert, findet in Imbissen und Restaurants häufig vegane Optionen. Allerdings stieg der vorläufig berechnete Fleischkonsum zuletzt laut Bundesinformationszentrum Landwirtschaft weiter an: um 1,4 Kilogramm auf durchschnittlich 54,9 Kilogramm pro Person und Jahr. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Steigenberger Icon Frankfurter Hof eröffnet das neue Gastronomie-Ensemble „Français Jour · Soir“. Tagsüber setzt das Konzept auf französische Bistro-Kultur, abends stehen private Veranstaltungen und Dinner im Mittelpunkt.

Mit Smashed Croissants, Abnehmspritzen und Snacks auf die Hand verändert sich unser Essverhalten. Was hinter dem Snacking-Boom steckt, erklärt die Food-Spezialistin und Trendforscherin Karin Tischer.

Wer über Lieferplattformen bestellt, zahlt nicht nur fürs Essen: Je nach Modell kassieren Lieferdienste 13 bis 30 Prozent Provision. Gleichzeitig behalten sie den direkten Zugang zu den Kundendaten. Für viele Gastronomen wird das zum teuren Geschäft – DEHOGA warnt: Bei solchen Margen können sich nur wenige Restaurants die Zusammenarbeit leisten.

Der erste Restaurant Impact Report von OpenTable untersucht die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung von Restaurants in Deutschland. Im Mittelpunkt stehen Ausgaben rund um Restaurantbesuche, Beschäftigung, Gemeinschaft und das Verhältnis zwischen Gästen und Betrieben.

Zwei-Sterne-Koch Paul Stradner plant im ersten Quartal 2027 sein erstes eigenes Restaurant im 1839 Malerhaus in Achern. Julian Schmid soll die Küche vor Ort gemeinsam mit ihm verantworten; seine Tätigkeit in der Villa René Lalique setzt Stradner fort.

Cornelia Poletto hat auf dem Euref-Campus Düsseldorf ihre neue Kochschule und Eventfläche im Rahmen des Food-Festivals Chefs in Town mit einer italienischen Küchenparty eröffnet. Unterstützung gab es dabei von Nelson Müller und Ludwig Maurer.

Teaser: McDonald’s plant bis 2036 rund 8,5 Milliarden Dollar Unterstützung für Franchisenehmer. Der Konzern prüft proteinreichere Gerichte und will Küchen, Technik und Restaurantgestaltung verändern.

Restaurants und Cafés in Kroatien müssen ab dem 1. Oktober neben aktuellen Preisen auch Referenzpreise ausweisen. Der Zagreber Gastronomieverband befürchtet Verwirrung bei Gästen.

Die traditionsreiche Berliner Feinkost-Institution Rogacki kehrt mit einem Pop-up-Standort in die Markthalle Neun zurück und bereitet die Rückkehr nach Charlottenburg vor.

Ab Oktober müssen kroatische Restaurants und Cafés neben dem aktuellen Preis auch einen historischen Referenzpreis ausweisen. Arbeitgeber kritisieren den bürokratischen Mehraufwand.