Schimanski-Kneipe in Duisburg öffnet mit neuem Konzept

| Gastronomie Gastronomie

Vor über 40 Jahren war Tatortkommissar Horst Schimanski in der Kneipe „Zum Anker“ Stammgast und aß hier mit seinem Kollegen Thanner seine Muscheln. Jetzt feiert die Kultkneipe in Duisburg-Ruhrort Neueröffnung. Doch statt Sea-Food serviert Wirtin Jennifer Breitkopf Kaffee, Kuchen, Bier und Pizza.

Die „Ankerbar“ hat seit Anfang der Woche eröffnet und versprüht noch immer den Charme aus alten Tatort-Zeiten. Auch Schimanski selbst ist in der Kult-Kneipe auf Fotos und Autogrammkarten präsent. „Zu Schimmis Ehren haben wir drei Fotos von ihm an der Wand aufgehängt, zwei davon sogar mit Original-Autogramm“, erklärt die junge Wirtin gegenüber der Bild-Zeitung. „Ich denke, jetzt ist der richtige Zeitpunkt, ein Lokal zu eröffnen. Die Leute haben nach Corona wieder richtig Lust auszugehen, endlich wieder unter Menschen zu sein.“

Wie das Online-Portal „Lokale Blicke“ berichtet, profitiert die „Ankerbar“ von den Mitteln der Landesinitiative Sofortprogramm Innenstadt. Das Programm ist eine Landesinitiative des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung und es soll Gründern ermöglichen, sich in Lagen anzusiedeln, die bisher nicht erschwinglich waren. Mit Hilfe von subventionierten Mieten von bis zu 80 Prozent der Altmiete sollen so spannende Konzepte umgesetzt werden können.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Im Münchner Innenstadtgebäude Herzog Max hat das neue Gastronomiekonzept Super* eröffnet und vervollständigt damit die fünfjährige Transformation des ehemaligen Karstadt Sports. Das Konzept kombiniert Restaurant, Bar und Ladenflächen.

Das Sternerestaurant bi:braud von Alina Meissner-Bebrout zieht im Sommer 2026 aus der Ulmer Büchsengasse in das neue Maison Meissner direkt am Ulmer Münster um. Gemeinsam mit ihrem Mann Steffen Meissner entwickelt die Köchin das historische Gebäude „Bäumle“ zu einem Hotel mit 15 Zimmern sowie Restaurant- und Barkonzept.

Die Zeltvergabe auf dem Oktoberfest ist jetzt auch ein Fall für die Justiz. Gastronom Alexander Egger wehrt sich per Eilantrag gegen die Ablehnung seiner Bewerbung für das Volkssängerzelt «Schützenlisl» auf der Oidn Wiesn.

Die Schützenlisl auf der Oidn Wiesn bekommt zur Wiesn 2026 neue Betreiber. Der Münchner Stadtrat hat dem Wirte-Trio Michael Bietsch, Florian Fendt und Manfred Kneifel den Zuschlag für das Volkssängerzelt erteilt.

Laut dem aktuellen Bericht von Brand Finance erreichen die 25 wertvollsten Restaurantmarken weltweit zusammen einen Markenwert von 190,1 Milliarden US-Dollar. McDonald’s führt das Ranking erneut an, während Chick-fil-A das stärkste Wachstum verzeichnet.

Clara Schoper von der «Zephyr Bar» in München holt den Sieg beim renommierten Cocktailwettbewerb «Made in GSA». Ihr Drink scheint ein alter Bekannter: «Rum-Cola». Es sei jedoch ein Nachbau anno 2026.

Die Berliner Burgerkette Burgermeister expandiert nach Polen. Das Unternehmen plant nach eigenen Angaben mindestens 20 Standorte innerhalb von drei Jahren und strebt mittelfristig einen Jahresumsatz von bis zu 100 Millionen Euro an.

Das Hamburger Frühstückscafé kropkå von Katrin Koch hat die Aktion „Lokalhelden gesucht“ von VistaPrint und Cornelia Poletto gewonnen. Die Auszeichnung ist laut Veranstalter mit 20.000 Euro Preisgeld verbunden.

Schampusduschen verboten, Blasmusik schon eine Stunde früher und -mal wieder - Streit um die Zeltvergabe: Noch ist nicht mal Sommer, da zurrt München die Planung für die Wiesn im Herbst fest.

35 Jahre Jeunes Restaurateurs (JRE) Deutschland stehen nicht nur für kulinarische Entwicklung, sondern auch für den Wandel innerhalb der Spitzengastronomie. Warum diese heute mehr leisten muss als gutes Essen, erklärt Oliver Röder, Präsident der JRE-Deutschland.