Schnullergate: Hamburger Café Moki's Goodies​​​​​​​ mit Hausverbot für Kinder unter sechs Jahren

| Gastronomie Gastronomie

Es ist mal wieder so weit: Eine Gastronomin aus Hamburg möchte in ihrem Café Moki's Goodies keine Babys und kleine Kinder unter sechs Jahren bewirten. Das Verbot besteht zwar schon seit einer Weile, doch erst Anfang der Woche nahm es durch einen Post bei Instagram an Fahrt auf. Der Beißreflex der Aktivisten ließ erwartungsgemäß nicht lange auf sich warten. 

Nun musste auch Besitzerin Monika Ertl noch einmal einiges klarstellen. Unter dem Hashtag #schnullergate veröffentlichte sie ein längeres Statement, in dem sie klare Worte für die Anfeindungen der „Supermuttis“ fand. Schließlich sei sie selbst ebenfalls Mutter und kenne sich durchaus mit dem Thema aus. Zudem sei ihr Café kein „spendenfinanziertes demokratisches Mutter-Kind-Projekt, sondern ein Restaurant, in das sie ihr eigenes Geld gesteckt habe.
 

Das Hamburger Café ist natürlich nicht der einzige Laden, in dem kleine Kinder keinen Zugang haben. Erst im vergangenen Jahr änderte zum Beispiel auch „Omas Küche“ auf Rügen das Konzept, woraufhin der Wirt bei Facebook Morddrohungen erhielt (Tageskarte berichtete).


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Restaurants und Cafés in Kroatien müssen ab dem 1. Oktober neben aktuellen Preisen auch Referenzpreise ausweisen. Der Zagreber Gastronomieverband befürchtet Verwirrung bei Gästen.

Die traditionsreiche Berliner Feinkost-Institution Rogacki kehrt mit einem Pop-up-Standort in die Markthalle Neun zurück und bereitet die Rückkehr nach Charlottenburg vor.

Ab Oktober müssen kroatische Restaurants und Cafés neben dem aktuellen Preis auch einen historischen Referenzpreis ausweisen. Arbeitgeber kritisieren den bürokratischen Mehraufwand.

Die Jeunes Restaurateurs Deutschland haben in der Villa Marburg in Heigenbrücken den diesjährigen Team Day ausgerichtet. Im Mittelpunkt des Treffens standen neun unterschiedliche Masterclasses sowie der sogenannte Markt der Genüsse.

Das Hamburger Sterne-Restaurant Haebel beendet am 31. Dezember 2026 seinen regulären Betrieb. Fabio Haebel nennt Grenzen der vorhandenen Infrastruktur als Grund und kündigt weitere Veranstaltungen in den bisherigen Räumen an.

Kentucky Fried Chicken hat im texanischen McKinney ein neues Konzeptrestaurant eröffnet, das als Testlabor für erweiterte Menüs und modernisierte Serviceprozesse dient.

Starbucks schließt rund 250 Filialen in den USA und Kanada, um das nordamerikanische Netzwerk zu restrukturieren. Durch die Reduktion unrentabler Standorte soll die operative Effizienz gesteigert werden. Die Kosten belaufen sich auf 300 Millionen US-Dollar.

Seit Freitag wird auf dem Wasen wieder kräftig getrunken, geschunkelt und gefeiert. Bei vielen Gästen auch mit Zigarette - obwohl es ein strengeres Nichtrauchergesetz gibt. Wie kann das sein?

Ein komplettes Mittagessen für nur einen Euro? Das lockt viele Studierende in Frankreich an - und sorgt für Überlastung bei den Mensen. Muss das Angebot bald eingeschränkt werden?

Auf dem Wasen herrscht in den kommenden 17 Tagen wieder so etwas wie Ausnahmezustand. Bis zum 11. Oktober wird nach dem traditionellen Auftakt um 16.00 Uhr auf dem zweitgrößten Volksfest der Welt in Stuttgart wieder getrunken, geschunkelt und gefeiert.