Schuhbeck-Knast sucht neuen Koch

| Gastronomie Gastronomie

Die Justizvollzugsanstalt Landsberg am Lech in Bayern sucht derzeit einen neuen Koch für die Gefängnisküche. Der perfekte Job also für Alfons Schuhbeck, der in dieser Woche seine Haftstrafe wegen Steuerhinterziehung in eben dieser JVA angetreten ist (Tageskarte berichtete). Trotzdem wird aus der Anstellung wohl nichts werden.

Der Grund: Die Stellenanzeige, die ein Gehalt von 2600 bis 3200 Euro verspricht, richtet sich an externe Bewerber und nicht an Inhaftierte. Das bedeutet, dass Schuhbeck, der für eine mehrjährige Haftstrafe wegen Steuerhinterziehung verurteilt wurde, nicht für den Job in Frage kommt. Auch wenn das Angebot von 30 Tagen Urlaub im Jahr des durchaus verlockend klingen mag.

Weil in der Küche der JVA Landsberg größtenteils angelernte Gefangene beschäftigt sind, hätte Schuhbeck allerdings trotzdem noch Chancen auf einen Job am Kochtopf. Dann allerdings auf freiwilliger Basis als Aushilfe, denn mit seinen 74 Jahren gilt Schuhbeck im bayerischen Vollzug als Rentner. Es ist davon auszugehen, dass er trotzdem von diesem Angebot Gebrauch machen wird, denn wie t-online berichtet, hatte der Spitzenkoch während des Gerichtsprozesses immer wieder betont, dass die Küche sein Lebenselixier sei.

Anstaltsleiterin Monika Groß äußerte bereits gegenüber der Zeitung „Augsburger Allgemeinen“, dass man immer froh sei, wenn jemand mit Erfahrung dazustoßen würde.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Seit eineinhalb Wochen wird gezapft und gefeiert auf dem Stuttgarter Frühlingsfest. Halbzeit. Wie kommt die große Sause auf dem Cannstatter Wasen an? Die Veranstalter legen die Zahlen offen.

Zwei Hotels am Schluchsee stellen die Kulinarik in den Mittelpunkt ihres Konzepts. Während die Mühle Schluchsee ihr Restaurant als eigenständiges Ziel positioniert, integriert der Auerhahn die Gastronomie in den gesamten Aufenthalt.

Die Zahl der Gastronomiebetriebe in Großbritannien sinkt kontinuierlich, wobei im ersten Quartal 2026 täglich mehr als drei Standorte aufgegeben wurden. Steigende Lohnkosten und steuerliche Belastungen setzen die Branche unter Druck.

Das Restaurant Heritage im Hamburger Hotel Le Méridien öffnet am 30. April nach einer technischen Modernisierung der Küchenbereiche wieder seine Türen. Neben einem aktualisierten Speisenangebot setzt der Betrieb künftig verstärkt auf neue Veranstaltungsformate.

In Hamburg ist der Genuss-Michel 2026 verliehen worden. Das Fischereihafen Restaurant wurde als Restaurant des Jahres ausgezeichnet, Herbert Seckler erhielt den Ehrenpreis für sein Lebenswerk.

McDonald's Deutschland nimmt Stellung zur angekündigten Klage der Deutschen Umwelthilfe bezüglich früherer Angaben zur Klimaneutralität. Das Unternehmen weist den Vorwurf der Verbrauchertäuschung zurück und verweist auf bereits erfolgte Anpassungen seiner Kommunikation.

In der Allianz Arena in München sind am 26. April die sechs Finalisten des Wettbewerbs „Koch des Jahres“ ermittelt worden. Wie der Veranstalter ROIKA Solutions GmbH mitteilt, qualifizierten sich vier Teilnehmer über den Live-Wettbewerb vor einer Fachjury, zwei weitere über einen Publikumsentscheid.

Im Ausland leben, das heißt viele Erfahrungen mit einer anderen Kultur zu machen. Ein Westfale brachte die Currywurst nach Nairobi – und musste dafür so manches kulinarische Hindernis überwinden.

Eigentlich hat Kenia perfektes Biergartenwetter. Man kann das ganze Jahr hindurch draußen sitzen. Den passenden Gerstensaft nach deutschem Reinheitsgebot gibt es mittlerweile auch.

Das Schlosshotel Münchhausen in Aerzen hat sein gastronomisches Konzept verändert. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde das neue Restaurant „1570 – Casual Fine Dining“ als Nachfolger des bisherigen Gourmetrestaurants „Hilmar“ eröffnet.