Schwierige Suche nach Ursache des Brands in der Schwarzwaldstube

| Gastronomie Gastronomie

Nach dem Großfeuer im Drei-Sterne-Restaurant «Schwarzwaldstube» in Baiersbronn (Kreis Freudenstadt) ist die Brandursache noch ungeklärt. Wegen Einsturzgefahr konnten Kriminaltechniker und ein Sachverständiger für Brandursachen nicht zum vermuteten Brandherd im Bereich von Küche und Gastraum vordringen. Zunächst müssten Gebäudeteile abgetragen werden. Ermittler könnten am Donnerstag oder spätestens Freitag gefahrlos arbeiten, wie ein Sprecher der Polizei am Mittwoch erläuterte. Bei Vernehmungen des Personals habe sich kein entscheidender Hinweis auf die Brandursache ergeben.

Zur Höhe des Schadens konnte der Polizeisprecher keine Angaben machen. Grund sei auch ein Schaden an Vitrinen mit Schmuck, dessen Höhe ein Versicherungssachverständiger schätzen müsse.

Die «Schwarzwaldstube», die zu den renommiertesten Restaurants in Deutschland gehört, war durch das Feuer in der Nacht zum Sonntag zerstört worden. Verletzt worden war niemand. Der Chef des Hotels Traube Tonbach, Heiner Finkbeiner, hatte angekündigt, möglichst schon übernächste Woche mit dem Abriss der Brandruine zu beginnen und das Gebäude wieder aufzubauen. Das betroffene Stammhaus des Spitzenhotels im Baiersbronner Ortsteil Tonbach ist rund 230 Jahre alt. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Im Münchner Innenstadtgebäude Herzog Max hat das neue Gastronomiekonzept Super* eröffnet und vervollständigt damit die fünfjährige Transformation des ehemaligen Karstadt Sports. Das Konzept kombiniert Restaurant, Bar und Ladenflächen.

Das Sternerestaurant bi:braud von Alina Meissner-Bebrout zieht im Sommer 2026 aus der Ulmer Büchsengasse in das neue Maison Meissner direkt am Ulmer Münster um. Gemeinsam mit ihrem Mann Steffen Meissner entwickelt die Köchin das historische Gebäude „Bäumle“ zu einem Hotel mit 15 Zimmern sowie Restaurant- und Barkonzept.

Die Zeltvergabe auf dem Oktoberfest ist jetzt auch ein Fall für die Justiz. Gastronom Alexander Egger wehrt sich per Eilantrag gegen die Ablehnung seiner Bewerbung für das Volkssängerzelt «Schützenlisl» auf der Oidn Wiesn.

Die Schützenlisl auf der Oidn Wiesn bekommt zur Wiesn 2026 neue Betreiber. Der Münchner Stadtrat hat dem Wirte-Trio Michael Bietsch, Florian Fendt und Manfred Kneifel den Zuschlag für das Volkssängerzelt erteilt.

Laut dem aktuellen Bericht von Brand Finance erreichen die 25 wertvollsten Restaurantmarken weltweit zusammen einen Markenwert von 190,1 Milliarden US-Dollar. McDonald’s führt das Ranking erneut an, während Chick-fil-A das stärkste Wachstum verzeichnet.

Clara Schoper von der «Zephyr Bar» in München holt den Sieg beim renommierten Cocktailwettbewerb «Made in GSA». Ihr Drink scheint ein alter Bekannter: «Rum-Cola». Es sei jedoch ein Nachbau anno 2026.

Die Berliner Burgerkette Burgermeister expandiert nach Polen. Das Unternehmen plant nach eigenen Angaben mindestens 20 Standorte innerhalb von drei Jahren und strebt mittelfristig einen Jahresumsatz von bis zu 100 Millionen Euro an.

Das Hamburger Frühstückscafé kropkå von Katrin Koch hat die Aktion „Lokalhelden gesucht“ von VistaPrint und Cornelia Poletto gewonnen. Die Auszeichnung ist laut Veranstalter mit 20.000 Euro Preisgeld verbunden.

Schampusduschen verboten, Blasmusik schon eine Stunde früher und -mal wieder - Streit um die Zeltvergabe: Noch ist nicht mal Sommer, da zurrt München die Planung für die Wiesn im Herbst fest.

35 Jahre Jeunes Restaurateurs (JRE) Deutschland stehen nicht nur für kulinarische Entwicklung, sondern auch für den Wandel innerhalb der Spitzengastronomie. Warum diese heute mehr leisten muss als gutes Essen, erklärt Oliver Röder, Präsident der JRE-Deutschland.