So schön is(s)t OTTO

| Gastronomie Gastronomie

„Zu Gast bei Kollegen“ – unter diesem Motto begrüßt das „Kochwerk“, firmeneigener Betreiber der OTTO-Betriebsgastronomie, die rund 4.500 Mitarbeiter des Online-Händlers mittags in der „Elbe“: Die Kantine auf dem Bramfelder OTTO-Campus ist seit ihrem jüngsten Komplettumbau zu einem wahren Schmuckstück geworden.

Zur Mittagspause geht man bei OTTO in die „Elbe“: Gemeint ist nicht der Fluss – denn der liegt ein paar Kilometer Luftlinie entfernt, sondern die gleichnamige Kantine auf dem Bramfelder Firmen-Campus. Die ist seit der Komplettrenovierung im Herbst 2017 modern und stylish und bietet Gerichte an, die so lecker sind, dass sie es durchaus mit denen einiger angesagter Hamburger Restaurants aufnehmen könnten. „Wir legen Wert darauf, dass der Gast sich bei uns wohlfühlt. Er soll gerne bei uns essen und dabei Kraft und Motivation für seinen weiteren Arbeitstag tanken“, sagt Niels Mester, Leiter des „Kochwerk powered by OTTO“, dem firmeneigenen Gastronomie-Betreiber.

Transparenz wird in der „Elbe“ groß geschrieben: Die 17 Mitarbeiter bereiten alle Gerichte im Front Cooking zu. Gekocht wird frisch, direkt vor den Augen des Gastes an den dezentral angeordneten Stationen: An der Essensausgabe „Fresh & Tasty“ gibt es neben vegetarischen und vegangen Speisen auch besondere Fleisch- und Fischgerichte. Die Station „The Original“ bietet neben klassischen Gerichten frisch gekochte Suppen. „Grill & Green“ beinhaltet neben Grill-Station das Salatbuffet.

Neu im Konzept ist auch eine Pizza-Station, an der Pizza-Kreationen aus dem Steinofen serviert werden. Frisch zubereitete Nudelgerichte gibt es an der Pasta-Station.

Die täglich wechselnde Menü-Auswahl bietet Abwechslung zwischen ungewöhnlichen Kreationen und beliebten Klassikern: Die hebräische Shakshuka mit Hummus steht deshalb genauso auf der digitalen Anzeigentafel wie der Dauerbrenner Currywurst mit Pommes. Bei der Auswahl der Zutaten legen Mester und sein Küchenchef Florian Kerl Wert auf Frische, Regionalität und nachhaltigen Einkauf. „Fleischqualität und Tierwohl hängen unmittelbar zusammen“, betont Kerl.

Den Anteil von Convenience Food beschränken er und sein Team deshalb auf ein Minimum. „Vorpanierte Schnitzel kommen uns nicht auf den Teller“, stellt Kerl klar. Lieber schneiden er und seine Kochwerk-Truppe große Stücke gebratenes Fleisch direkt vor den Augen des Gastes an – und freuen sich, wenn diesem dabei das Wasser im Mund zusammenläuft: „Der Show-Faktor ist ein wesentliches Element des Front Cookings.“ Ein anderer ist die direkte Kommunikation: Wer Fragen hat zu den Köstlichkeiten, die in den Schüsseln und Töpfen vor ihm schmoren, köcheln und brutzeln, der spricht die Köche direkt an.

Integration neuer Arbeitswelten

Es liegt nicht nur am Essen, dass es die OTTO-Mitarbeiter in die „Elbe“ zieht: Die helle Gestaltung der Bereiche und die moderne, im skandinavischen Stil gehaltene Einrichtung tragen zum Wohlfühlfaktor bei. Der Gastraum gliedert sich in mehrere Bereiche: Lange Community-Tables fördern Interaktion und Kommunikation. Wer es zur Mittagszeit lieber ruhiger angehen lässt, findet in kleinen Nischenplätzen mehr Privatsphäre. Neben der neuen Essens- hat auch die neue Arbeitswelt Einzug in die „Elbe“ gehalten: Die Zone „Confeatery“ („Conference + Eatery“) dient außerhalb der Kantinenzeit als zusätzlicher Raum für Besprechungen und Workshops: Für Präsentationen steht ein 98-Zoll-Monitor zur Verfügung, die Rückseiten der mobilen Sitz-Cubes fungieren als Whiteboard.

Die „Elbe“ in Zahlen

  • Gesamtfläche: 1.850 Quadratmeter
  • Sitzplätze: 730
  • Ausgegebene Essen täglich: 1.200
  • Mitarbeiter: 17 Küchenmitarbeiter, 6 Spülkräfte
  • Öffnungszeiten: 11:30 Uhr bis 14 Uhr (Gastraum außerhalb der Öffnungszeiten zusätzlich für Meetings nutzbar)

Zurück

Vielleicht auch interessant

Zum zehnjährigen Jubiläum feiern die HeimWerk Restaurants ihr Bestehen mit einer Aktionswoche und plant für den Sommer 2026 die Eröffnung eines weiteren Standorts in Leipzig.

Eine neue Umfrage zeigt, wie viel Gäste für Kaffee in Restaurants und Cafés ausgeben würden. Gleichzeitig verdeutlichen die Ergebnisse, dass steigende Preise das Kaufverhalten vieler Verbraucher zunehmend beeinflussen.

Nach vielen Jahren hat die bekannte «Mokka-Milch-Eisbar» wieder geöffnet und Hunderte Gäste angezogen. Warum das Kult-Lokal schon kurz darauf wieder schließt – und wann die Rückkehr geplant ist.

Mit dem Joseph’s eröffnet Anfang Juni ein neues Restaurant im Titlis Tower auf mehr als 3.000 Metern Höhe. Das gastronomische Angebot ist Teil eines Investitionsprojekts der Titlis Bergbahnen, das bis 2029 umgesetzt werden soll.

Pincho Nation eröffnet Mitte Juni einen neuen Standort in Karlsruhe. Es ist der erste Restaurantbetrieb der Marke in Deutschland, der von einem Franchise-Partner geführt wird.

Der Gastronom Giovanni Massimino hat in Hamburg-Uhlenhorst ein neues Lokal eröffnet, das italienische Speisen mit einem Barkonzept verbindet. Entgegen der Namensgebung steht keine heiße Schokolade auf der Karte.

Finland startet die Kampagne Finland’s Official Tasting Table, bei der Interessierte an exklusiven Degustationsmenüs in Lappland sowie an der Küste teilnehmen können. Die Auswahl der 16 Gäste erfolgt über ein Bewerbungsverfahren bis Juni 2026.

Nach vielen Jahren hat die bekannte «Mokka-Milch-Eisbar» wieder geöffnet und Hunderte Gäste angezogen. Warum das Kult-Lokal schon kurz darauf wieder schließt – und wann die Rückkehr geplant ist.

Der Gastronomiekritiker und Journalist Jürgen Dollase hat die Zusammenarbeit mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS) nach eigenen Angaben mit sofortiger Wirkung beendet. Wie Dollase mitteilte, habe er die Zusammenarbeit „fristlos gekündigt“.

Der Salzburger Spitzenkoch Andreas Senn will im Juni junge Menschen für die Gourmetküche gewinnen. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, reserviert das Zwei-Sterne-Restaurant SENNS.Restaurant an jedem Öffnungstag unter der Woche einen Tisch für Gäste unter 30 Jahren. Die Aktion trägt den Titel „SENNS First Taste“.