Sommelier-Union Deutschland: Sommelier-Trophy 2019 gestartet

| Gastronomie Gastronomie

Wer wird Nachfolger von Marc Almert bei der diesjährigen Sommelier-Trophy? Der amtierende Weltmeister ist Gewinner der Sommelier-Trophy 2017 und sitzt in diesem Jahr in der Jury, um Deutschlands besten Sommelier zu küren. Die Sommelier-Union Deutschland organisiert den Wettbewerb alle zwei Jahre.

Die Sommelier-Union Deutschland organisiert den Wettbewerb alle zwei Jahre – in diesem Jahr bereits zum fünften Mal. Ab sofort können sich Interessierte auf der Website des Verbandes für die Sommelier-Trophy anmelden. Anmeldeschluss ist der 6. September 2019.

Der Wettbewerb

Am 17. November 2019 findet das öffentliche Finale der Sommelier-Trophy im Saalbau in Neustadt an der Weinstraße statt. Bei den regionalen Vorausscheidungen können Kandidaten die erste Hürde nehmen, um sich für das Halbfinale des Wettbewerbs zu qualifizieren.

Diese Vorentscheide finden am Montag, 16. September 2019 parallel in Hamburg, Köln und Stuttgart statt. Sie bestehen jeweils aus einer schriftlichen Prüfung und einer schriftlichen Blindverkostung. Dieser Wettbewerbsteil ist nicht öffentlich. Die insgesamt besten sechs Kandidaten aus den drei regionalen Wettbewerben, qualifizieren sich für das Halbfinale, das am späten Vormittag des 17. November 2019 in Deidesheim stattfindet.

Teilnehmer

An diesem Wettbewerb können grundsätzlich alle aktiven Sommeliers (m/w/d) teilnehmen, die entweder aus Deutschland stammen oder hauptberuflich in Deutschland arbeiten. Bei der Trophy wird eine Vielzahl an Kenntnissen geprüft, die jeder Sommelier beherrschen sollte. Dabei geht es um viel mehr als Wein. Rauchwaren, Spirituosen, Bier, Sake, Säfte, Tee, Kaffee: Das fachliche Wissen eines Sommeliers rund um die Speisenbegleitung ist extrem breit gefächert. Neben der Theorie wird vor allem auch die berufliche Praxis geprüft. Hierzu zählt der Wein- und Getränkeservice, die fachliche Degustation, die Harmonie von Speisen und Getränken sowie die Gästeberatung.

Die Sprache des Wettbewerbs ist grundsätzlich Deutsch. Teile der Prüfung des Halbfinales und des Finales können wahlweise auch in englischer oder französischer Sprache abgehalten werden. Die Teilnahme an diesem Wettbewerb ist kostenlos. Der Gewinner darf den Titel „Bester Sommelier Deutschlands 2019“ tragen und wird Deutschland auch beim ASI-Wettbewerb „Best Sommelier of Europe & Africa“ im November 2020 auf Zypern vertreten.

Über die Sommelier-Union Deutschland e.V.

Die Sommelier-Union Deutschland e.V. ist der führende Fachverband der Sommeliers und ein eng verknüpftes Netzwerk von Profis und Nachwuchskräften aus Gastronomie, Hotellerie sowie dem Weinfachhandel. Der Verband vertritt die deutschen Sommeliers auf internationaler Ebene im Weltverband der Sommeliers, der ASI. Seit seiner Gründung im Jahr 1976 bietet die Sommelier Union Wein- und Getränkeexperten eine Plattform für Information, Erfahrungstausch und Weiterbildung für Profis. Der Verband ist unabhängig und als Interessengemeinschaft allein der Sache verpflichtet.

Sommelier und Berater Peer F. Holm ist seit Mai 2017 Präsident der Organisation. Er arbeitet mit seinem Team daran, das vielseitige Berufsbild des Sommeliers nach außen zu tragen und den Nachwuchs zu fördern.

Zurück

Vielleicht auch interessant

In der Allianz Arena in München sind am 26. April die sechs Finalisten des Wettbewerbs „Koch des Jahres“ ermittelt worden. Wie der Veranstalter ROIKA Solutions GmbH mitteilt, qualifizierten sich vier Teilnehmer über den Live-Wettbewerb vor einer Fachjury, zwei weitere über einen Publikumsentscheid.

Im Ausland leben, das heißt viele Erfahrungen mit einer anderen Kultur zu machen. Ein Westfale brachte die Currywurst nach Nairobi – und musste dafür so manches kulinarische Hindernis überwinden.

Eigentlich hat Kenia perfektes Biergartenwetter. Man kann das ganze Jahr hindurch draußen sitzen. Den passenden Gerstensaft nach deutschem Reinheitsgebot gibt es mittlerweile auch.

Das Schlosshotel Münchhausen in Aerzen hat sein gastronomisches Konzept verändert. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde das neue Restaurant „1570 – Casual Fine Dining“ als Nachfolger des bisherigen Gourmetrestaurants „Hilmar“ eröffnet.

In den Streit um Markenrechte an einem Kebab-Gericht kommt Bewegung zwischen einer Bielefelder Dönerkette und dem US-Anbieter Kentucky Fried Chicken. «KFC hat sich entschuldigt und gesagt, das haben sie alles nicht gewollt, und das sei nur ein Zufall gewesen», sagte der Chef der Bielefelder Firma Krispy Kebab.

Georg Strohmeyer feiert sein 10-jähriges Jubiläum als Küchenchef im Hotel Zugspitze in Garmisch-Partenkirchen. Der Wahl-Bayer spricht im Interview unter anderem darüber, wie er auf neue Ideen zu seinen regionalen Kreationen kommt. Tipps für Hobbyköche hat er auch auf Lager.

Am 30. April eröffnet im Westfield Hamburg-Überseequartier das Restaurant Elemente mit lateinamerikanischem Schwerpunkt. Das Projekt verbindet unter anderem internationale Grillkunst mit Hamburger Architekturgeschichte.

Beim internationalen Kongress der Jeunes Restaurateurs in Köln wurde Frédéric Morel aus Münster zum Koch des Jahres gewählt. Die Veranstaltung brachte rund 500 Branchenvertreter aus 21 Ländern am Rhein zusammen.

In München sorgt die Forderung eines Wirts für Furore: Die Oktoberfest-Zelte sollen europaweit ausgeschrieben werden. Was könnte das für Tradition und Brauchtum auf der Wiesn bedeuten?

Sie brutzelt, sie duftet und sie macht satt – die Currywurst landet millionenfach in Kantinen und Imbissen und auf dem Teller oder in der Pappschale. Doch wie mag der Berliner seine Wurst? Und wie wird sie im Pott gegessen?