Sorgentelefon für Gastwirte startet in Schleswig-Holstein

| Gastronomie Gastronomie

Die Akademie für ländliche Räume Schleswig-Holstein will Gastwirte mit einem Hilfsangebot unterstützen. Daraus sei nun das Sorgentelefon für landgastronomische Betriebe entstanden, wie der Akademie-Vorsitzende Hermann-Josef Thoben erklärte. Er glaube, wenn sie nichts täten, dann müssten noch viele weitere gastronomische Betriebe schließen. Das Angebot soll jedoch nicht nur beraten, sondern auch der Vernetzung der Landgasthöfe in Schleswig-Holstein dienen. 

Betreut wird das neue Angebot vom Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland. Eine der Beraterin ist Maike Hagemann-Schilling, die in der Startphase mit etwa sechs Anfragen pro Woche rechnet. Sie erwartet, dass es nicht nur um wirtschaftliche Sorgen gehen wird, sondern auch um die familiären Folgen für die Gastwirte. Das Angebot ist anonym, Anrufer müssen weder ihren Namen noch den ihres Betriebes nennen. Zudem unterliegen die Berater der Schweigepflicht. 

Los gehen soll es am Freitag unter der Rufnummer 0431-557 794 40. Alle Anrufe werden zunächst aufgezeichnet. Für die anschließenden Beratungsgespräche rufen die Mitarbeiter des KDA dann wie gewünscht zurück. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die kroatische Restaurantkette Koykan treibt ihre Expansion in Europa voran. Nach Angaben des Unternehmens sollen bis Ende 2026 insgesamt 15 neue Restaurants in Deutschland, Österreich, Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Slowenien und Kroatien eröffnet werden. Bereits im Juni ist die Eröffnung eines Standorts in München vorgesehen.

Eine Analyse belegt signifikante Umsatzsprünge in Bars und Clubs während des ersten WM-Spiels der deutschen Nationalmannschaft. Klassische Restaurants und Cafés verzeichneten hingegen im gleichen Zeitraum rückläufige bargeldlose Umsätze.

Unter der kreativen Leitung von Culinary Director Peter Hagen-Wiest präsentiert das Eatrenalin ein neues Menü, das Kulinarik und multisensorische Unterhaltung verbindet. Mit dabei: Dieter Koschina und Hans Neuner.

Der Michelin Guide Deutschland hat zehn neue Bib-Gourmand-Restaurants für das Jahr 2026 bekanntgegeben. Damit umfasst die Auswahl bundesweit 147 Betriebe mit besonderem Fokus auf ein ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Droht der Wiesn ein Zelt-Chaos? Ein Wirt klagt gegen die Vergabe zweier Bierburgen – und trifft damit auch ein Herzstück des Oktoberfests. Was das für Gäste und Tradition bedeutet.

Yum Brands trennt sich von Pizza Hut und verkauft die Kette für insgesamt 2,7 Milliarden Dollar. Während das China-Geschäft an Yum China geht, übernimmt der Finanzinvestor LongRange Capital die restlichen Marktanteile.

Das Hotel Schlossgut Gross Schwansee arbeitet künftig mit Hendrik Otto an der langfristigen gastronomischen Ausrichtung. Der ehemalige Küchenchef des Lorenz Adlon Esszimmer unterstützt beratend die kulinarische Strategie und die Konzepte des Fünf-Sterne-Hauses nahe Lübeck.

Der Leaders Club Deutschland hat bei den Gastro Sessions in München die aktuellen Herausforderungen der Gastronomiebranche debattiert. Rund 200 internationale Teilnehmer diskutierten über wirtschaftliche Rahmenbedingungen, die Digitalisierung und die Ansprüche der neuen Generation.

Das Frauennetzwerk Foodservice hat seine Aktivitäten auf die Schweiz ausgeweitet. Erste Veranstaltungen in mehreren Städten verzeichneten nach Angaben der Organisation eine hohe Beteiligung.

Ciao Bella von der Gustoso Gruppe wird neuer Gastronomiebetreiber in den Drei Höfen in Amberg. Ab August 2026 soll zunächst ein Frühstücksangebot starten, bevor im September der vollständige Restaurantbetrieb folgt.