Sterne-Restaurant 5 in Stuttgart beendet Insolvenzverfahren und erhält Investor

| Gastronomie Gastronomie

Das Restaurant 5 in Stuttgart hat ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung abgeschlossen und setzt seinen Betrieb mit einem neuen Investor fort. Wie das Unternehmen mitteilt, ist damit der Fortbestand des Betriebs langfristig gesichert.

Nach Angaben des Restaurants handelt es sich bei dem neuen Partner um einen internationalen Investor, der unternehmerische und operative Erfahrung in der gehobenen Gastronomie einbringt. Die Zusammenarbeit erfolgt gemeinsam mit dem bestehenden Team vor Ort.

Neuer Investor beteiligt sich am Restaurantbetrieb

Wie das Unternehmen mitteilt, wird der Investor Guus de Nijs, Geschäftsführer der Beekdaelen Investment Group, das Restaurant künftig begleiten. Die bestehende Ausrichtung des Hauses soll laut Mitteilung bestehen bleiben.

Der Betrieb werde nahtlos fortgeführt, heißt es weiter. Gleichzeitig seien Anpassungen und Weiterentwicklungen geplant.

Geschäftsführer Michael Zeyer wird in der Mitteilung mit den Worten zitiert: „Unser Ziel war es immer, diesen besonderen Ort zu erhalten und nachhaltig weiterzuentwickeln. Mit dem neuen Partner haben wir eine stabile und zukunftsfähige Lösung gefunden.“

Bestehendes Konzept bleibt erhalten

Nach Angaben des Unternehmens soll die kulinarische Ausrichtung des Restaurants unverändert bleiben. Das bestehende Konzept werde fortgeführt und gezielt weiterentwickelt.

Küchenchef Alexander Dinter erklärt laut Mitteilung: „Die vergangenen Monate haben uns als Team stark gefordert. Umso wichtiger ist es, dass wir diesen Weg gemeinsam weitergehen – mit klarem Fokus auf Qualität, Präzision und Weiterentwicklung.“

Investor Guus de Nijs wird mit folgenden Worten zitiert: „Das Restaurant 5 steht für kulinarische Exzellenz, Kontinuität und ein starkes Team. Mein Engagement ist ein klares Bekenntnis zu diesem Anspruch und zur weiteren Entwicklung auf internationalem Niveau.“

Begleitung des Verfahrens

Das Unternehmen bedankt sich in der Mitteilung bei den am Verfahren beteiligten Personen. Genannt werden Dirk Eichelbaum und Alexander Ehrhardt von dhmp Restrukturierung sowie der Sachwalter Beck von PLUTA. Sie hätten den Prozess begleitet und zur gefundenen Lösung beigetragen.

Weitere Angaben zum Ablauf oder zu finanziellen Details des Verfahrens wurden nicht gemacht.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Casualfood hat am Flughafen Stuttgart mit Goodman & Filippo das vierte Gastronomiekonzept in Betrieb genommen. Im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen erstmals den Zuschlag für insgesamt fünf Flächen am dortigen Flughafen erhalten.

Eine Umfrage unter Wiener Wirten zeigt, dass rund 40 Prozent der Gastronomen Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 live übertragen wollen. Zeitverschiebungen und Sperrstunden-Regelungen schränken die Übertragungen in den Lokalen jedoch ein.

Mit Bierglas in der Hand über kosmische Gammastrahlen und Malaria-Parasiten quatschen? Beim «Pint of Science»-Festival in Berlin ist das ganz normal. Was Gäste dabei sogar über Dating lernen können.

Eine Umfrage von Lightspeed zeigt: Viele Restaurantgäste wünschen sich nachhaltige Angebote, akzeptieren dafür aber nur begrenzte Preisaufschläge. Besonders gefragt sind regionale Produkte und Maßnahmen zur Müllvermeidung.

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten in Thüringen hat an Verbraucher appelliert, beim Besuch im Restaurant oder Biergarten mit Trinkgeld nicht zu knausern. Mit Blick auf den «Welttrinkgeldtag» an diesem Donnerstag solle man nicht in den Sparmodus schalten.

Eine aktuelle Analyse zeigt deutliche regionale Preisunterschiede bei Aperol Spritz in der deutschen Gastronomie. Während der bundesweite Durchschnittspreis im Vergleich zu 2025 um knapp fünf Prozent stieg, zahlen Gäste im Norden und in Essen am meisten.

Die Jeunes Restaurateurs veranstalten eine Benefizveranstaltung auf der Terrasse über dem Kurhaus Baden-Baden. Der Erlös fließt in die JRE-Deutschland Foundation, um Projekte zur Ernährungsbildung von Kindern und Jugendlichen in Baden-Württemberg zu finanzieren.

Ein US-Franchisenehmer von Pizza Hut fordert mehr als 100 Millionen US-Dollar Schadensersatz. Hintergrund sind Vorwürfe gegen das KI-System Dragontail, das laut Klage zu Problemen bei Lieferzeiten und Kundenzufriedenheit geführt haben soll.

Das geplante Restaurant von Spitzenkoch Thomas Bühner im Westfield Hamburg-Überseequartier wird nicht eröffnet. Nach Angaben des Kochs zog sich ein wichtiger Investor kurzfristig aus dem Projekt zurück.

Im Münchner Innenstadtgebäude Herzog Max hat das neue Gastronomiekonzept Super* eröffnet und vervollständigt damit die fünfjährige Transformation des ehemaligen Karstadt Sports. Das Konzept kombiniert Restaurant, Bar und Ladenflächen.