Sternekoch versteigert sich selbst: Joggen und kochen mit Daniel Humm

| Gastronomie Gastronomie

Die Corona-Krise hat auch in den Feinschmeckertempeln News Yorks massive Auswirkungen. Während viele Mitarbeiter derzeit arbeitslos sind und auf Bundeshilfe warten, haben zwei der bekanntesten Restaurantgruppen der Stadt beschlossen, ihren Mitarbeitern mit Auktionen zu helfen. 

Erik Ramirez' Llama San sowie Daniel Humm's Eleven Madison Park-Muttergesellschaft Make It Nice werben derzeit kräftig für ihre Auktionen, die auch Weinproben, den Verkauf von Kunstwerken und sogar herbstliche Jogging-Touren im Central Park umfassen.

„Wir wollen Sie nicht nur um Ihr Geld bitten, sondern Ihnen im Gegenzug etwas anbieten", so Llama San auf der Auktionsseite. Die Auktionen hätten bereits 25.000 Dollar eingebracht, die zu 100 Prozent an die Mitarbeiter gehen sollen.  Zum Verkauf stehen unter anderem eine große peruanische Decke, Kochkurse und Kunstwerke. Die Gruppe hat bereits eine Reihe von Werken des peruanischen Künstlers Giancarlo Scaglia für 15.000 Dollar verkauft.

Eleven Madison Park hat über GiveSmart auch eine eigene Versteigerung eingerichtet, die den Mitarbeitern zugutekommen soll. Unter den zur Versteigerung stehenden Gegenständen finden sich zum Beispiel eine private Weinprobe für 10 Personen für 7.000 Dollar, eine Privatfeier im Eleven Madison Park für 30 Personen für 27.500 Dollar sowie ein Fünf-Gänge-Menü von Daniel Humm persönlich für bis zu neun Personen für stolze 50.000 Dollar. Wer mit dem Koch nur ein wenig durch den Central Park joggen möchte, kann das für 5.000 Dollar machen. 
 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

In Stockholm wird ein Café-Konzept erprobt, bei dem die Künstliche Intelligenz Mona die operative Leitung übernimmt. Medienberichte deuten auf eine signifikante Reduzierung des Personaleinsatzes hin, zeigen jedoch auch technische Grenzen bei individuellen Kundenwünschen auf.

Das Berliner Restaurant Nobelhart & Schmutzig hat seine Regeln zur Smartphone-Nutzung im Gastraum erläutert. Hintergrund ist die Stornierung eines Gastes, der die Praxis kritisierte. Parallel haben sich mehrere Betriebe der Spitzengastronomie zu ähnlichen Fragen geäußert. Die Fotoregeln des Restaurants werden seit Jahren diskutiert.

VistaPrint und Cornelia Poletto haben fünf Finalisten für die Auszeichnung zum Lokalhelden 2026 nominiert. Bis zum 10. Mai kann die Öffentlichkeit über den Gewinner eines Preisgeldes von 20.000 Euro abstimmen.

Von schwarzem Sesam über Erdbeer-Matcha-Latte bis zu Käsekuchen mit Pistazie und Ingwer mit Zitronenschale - die Berliner Gelato Week lockt Eisfreunde erneut mit ungewöhnlichen Kreationen. Etwa 50 Eisdielen in ganz Berlin nehmen teil.

Trotz steigender Lebenshaltungskosten priorisieren viele Verbraucher Restaurantbesuche als „kleinen Luxus“. Laut einer SumUp-Umfrage planen über 30 Prozent der Menschen hierfür feste monatliche Budgets ein.

Die Kneipe 80 expandiert mit neuen Standorten am Tegernsee und in Augsburg. Parallel führt das Unternehmen mit dem Format „Kiosk 80“ ein weiteres Konzept für kleinere Flächen ein.

Weissenhaus erweitert sein gastronomisches Angebot im Schloss um das Restaurant NAMI und die Bar 1896. Zuvor hatte das Zwei-Sterne-Restaurant Courtier nach dem Weggang seiner Leitung den Betrieb eingestellt.

Starbucks hat im zweiten Quartal 2026 Umsatz und Gewinn gesteigert. Das Unternehmen meldet höhere vergleichbare Umsätze und hebt seine Jahresprognose an.

Neue Daten des Bundes der Steuerzahler zeigen deutliche Unterschiede bei Terrassengebühren in deutschen Städten. Die Spannweite reicht von 0 bis 2.000 Euro für einen einheitlichen Musterbetrieb.

Kochroboter, kein Gastraum, alles für die Auslieferung: Wie eine Küche in Frankfurt den Gastronomie-Alltag verändern könnte – und warum menschliche Gastfreundschaft trotzdem unverzichtbar bleibt.