Stolz wie Bolle: Berlin Partner ehrt die Berliner Meisterköche 2019

| Gastronomie Gastronomie

Die Berliner Meisterköche 2019 zeigten beim Gala-Diner in den BOLLE Festsälen ihr Können und präsentierten den rund 350 geladenen Gästen aus Wirtschaft, Politik und Gastronomie ihr gemeinsames Berlin-Menü, das eigens für diesen Anlass kreiert wurde. Es ist eine köstliche Reise durch fünf Küchenstile und das Genusshandwerk.

Von einer frisch gebackenen Kümmel-Meersalz-Seele mit Karamell-Butter und Radieschen über handgemachte Agnolotti mit Kartoffel bis zu Ceviche vom Havelzander zeigt das Menü, wie reich Berlins kulinarische Ressourcen sind. Dabei spiegeln sowohl die unterschiedlichen Kategorien als auch jeder Gang des Berlin-Menüs eine Facette der international inspirierten Food-Metropole Berlin und der regionalen Herkunft ihrer Köche. Mit der Ehrung der Berliner Meisterköche präsentiert Berlin Partner die Restaurantkultur und Gastfreundschaft der Hauptstadt als Aushängeschild und wichtigen Image- und Wirtschaftsfaktor einer boomenden Trend-Metropole.

Dr. Stefan Franzke, Geschäftsführer von Berlin Partner: „Auch in diesem Jahr bilden die Preisträger die kulinarische Vielfalt Berlins ab, von Wilmersdorf über Moabit bis nach Schöneberg und Mitte. Sie sind innovativ, setzen Trends und erkunden neue Wege wie Zero Waste, ehren und beleben altes Handwerk neu, bringen internationale Spitzenköche nach Berlin und regen zu Kollaborationen an oder meistern den Spagat zwischen regionalen Zutaten und kosmopolitischen Gerichten. All das vereint die Stadt zu einem außergewöhnlichen Gastronomie-Standort und macht sie so lebens- und liebenswert. Ein besonderer Dank gilt unserer unabhängigen Jury, die sich Jahr für Jahr an die schwierige Aufgabe macht, die Berliner Meisterköche zu finden – immer mit dem Blick auf etwas Neues.“

Das Thema Nachhaltigkeit gehört zum Format der Berliner Meisterköche mit dazu: Gerade im Gastronomiebereich wird es immer wichtiger nachhaltig zu arbeiten und dies sieht man auch besonders bei den diesjährigen Preisträgern.

Während die Köche das Berlin-Menü 2019 live in der Showküche in den BOLLE Festsälen in Berlin zubereiten, werden sie Gang für Gang, Kategorie für Kategorie ausgezeichnet: Die Preisträger erhalten von ihren Laudatoren – Jurorinnen und Juroren der Meisterköche-Jury – individuell angefertigte, handbemalte Teller von der Königlichen Porzellan-Manufaktur aus Berlin sowie eine einzigartige Magnumflasche Pommery-Champagner.

Preisträger „Berliner Meisterköche 2019“

Berliner Meisterkoch 2019:
Björn Swanson – GOLVET
Laudatio: Annika Schönstädt, Journalistin der Berliner Morgenpost

Aufsteigerin des Jahres 2019:
Sophia Rudolph – Panama
Laudatio: Eva-Maria Hilker, stellvertretende Vorsitzende der Jury, Herausgeberin EssPress

Berliner Gastgeber 2019:
Mathias Brandweiner – POTS
Laudatio: Stefanie Hofeditz, freie Redakteurin / Journalistin, B.Z., BILD, Ich&Berlin

Berliner Szenerestaurant 2019:
FREA

Laudatio: Jan-Peter Wulf, Fachjournalist und Gründer nomyblog

Berliner Kiezmeister 2019:
Domberger Brot-Werk
Laudatio: Dr. Erwin Seitz, freier Journalist, Buchautor und Gastronomiekritiker

Gastronomischer Innovator 2019:
Bernhard Moser – eat! berlin DAS FEINSCHMECKERFESTIVAL
Laudatio: Bernd Matthies, stellvertretender Vorsitzender der Jury, Der Tagesspiegel

Das Berlin-Menü

1. Am Tisch

„Berliner Kiezmeister 2019“ – Florian Domberger, Domberger Brot-Werk
Kümmel-Meersalz Seele mit Karamell-Butter und Radieschen gemeinsam mit „Berliner Meisterkoch 2019” – Björn Swanson, GOLVET

Vorspeise

„Berliner Gastgeber 2019“– Mathias Brandweiner, POTS
Currycappuccino mit Hummer

1. Zwischengang

„Berliner Szenerestaurant 2019” – FREA
Handgemachte Agnolotti mit Kartoffel, karamellisierten Zwiebeln und Kräutern, eingelegter Kürbis und cremiger Pilzsauce

2. Zwischengang

„Aufsteigerin des Jahres 2019“ – Sophia Rudolph, PANAMA
Ceviche vom Havelzander mit Salzzitrone, Kapern und Petersilie

Hauptgang

„Berliner Meisterkoch 2019“ – Björn Swanson, GOLVET
Nebraska Short Rib mit Grünkohl, Polenta und Totentrompeten

 

Zur Aftershowparty der Berliner Meisterköche wurden meisterliche Desserts gereicht: Die Gäste durften sich ihr Berlin-Dessert dann selbst auf der Aftershowparty zusammenstellen: Femme de Virunga Schokolade mit Pflaume kreiert von Björn Swanson aus dem Golvet; Malz, Milch Dulce de Leche präsentiert Sophia Rudolph und Kokos, Edelweiß-Karamell, Yuzu und weißer Tee kommt aus dem Restaurant Pots sowie leckeres Früchtebrot aus dem Domberger Brot-Werk.

Bei der Aftershowparty der Berliner Meisterköche, die für alle Berlinerinnen und Berliner offen stand, feierten mehr als 500 Menschen mit DJ sowie gutem Essen und Trinken: An verschiedenen Food-Stationen gab es bis spät in die Nacht die passenden süßen oder herzhaften Snacks zu den leckeren Drinks an den diversen Bars.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN) hat eine neue Themenseite „Küchenbetriebe“ veröffentlicht. Diese bündelt nach Angaben der BGN relevante Anforderungen und Praxishinweise für Betriebe mit Küchen und ist im Bereich „Branchenwissen“ verfügbar.

Eat Happy Group und Hana Europe verhandeln über eine Fusion mit dem Ziel, eine europäische Plattform für asiatische Fertiggerichte aufzubauen. Die Umsetzung steht unter Vorbehalt von Genehmigungen und Betriebsratsanhörungen.

Das 39. Schleswig-Holstein Gourmet Festival verzeichnete rund 2.420 Gäste und über 12.700 servierte Speisen. Neben kulinarischen Schwerpunkten durch 22 Gastköche stand ein Charity-Dinner zugunsten des Kinderschutzbundes im Mittelpunkt der Saison.

Spitzenköche mit insgesamt 26 Michelin-Sternen trafen sich Ende März in Kitzbühel zum Wettbewerb Koch-Legenden am Hahnenkamm. Neben einem Skirennen standen handwerkliche Prüfungen und der fachliche Austausch im Mittelpunkt.

Die Berliner Restaurant-Reservierungsplattform Quandoo wird ihren Betrieb einstellen. Das Unternehmen teilte auf seiner Webseite mit, die Plattform bis Ende Dezember 2026 „in einem geplanten und geordneten Prozess“ abzuwickeln.

Klüh Catering kooperiert mit der TU Dortmund und dem Universitätsklinikum Essen im Projekt Green Hospital Food. Die Initiative strebt eine klimaneutrale und gesundheitsfördernde Verpflegung im Krankenhaussektor bis 2027 an.

Eine aktuelle Bitkom-Studie belegt, dass die Mehrheit der Deutschen voreingestellte Trinkgeldoptionen an Kartenterminals ablehnt. Vor allem mangelndes Vertrauen in die Weiterleitung der Beträge und die Beeinflussung der Trinkgeldbeträge durch feste Prozentsätze sorgen für Skepsis.

Das Münchner Gastronomiekonzept „Kneipe 80“ soll nach Angaben des Unternehmens künftig auch außerhalb der Stadt umgesetzt werden. Erste neue Standorte sind in Augsburg und am Tegernsee geplant.

Bayerisches Bier ist auch in den USA sehr beliebt. Texaner müssen dafür künftig nicht mehr unbedingt über den großen Teich fliegen. Auch in einer Kleinstadt bei Dallas heißt es bald «O zapft is».

L’Osteria hat ihren ersten Standort in Halle an der Saale eröffnet. Im ehemaligen Kaufhof am Marktplatz bietet das Restaurant Platz für insgesamt 369 Gäste im Innen- und Außenbereich.