Sushi und zweite Bestellung bei Starbucks?

| Gastronomie Gastronomie

Der Markt der Kaffeehäuser ist in Deutschland hart umkämpft. Das hat natürlich auch die amerikanische Kette Starbucks bemerkt, die nun ihr Sortiment erweitern und manche Kunden zu einer weiteren Bestellung auffordern will. Schließlich sitzen manche Gäste stundenlang vor ihren Laptops mit nur einem Kaffee. Das dieses Verhalten eigentlich auch so gewollt ist, unterstrich laut Welt nun Starbucks-Deutschlandchef Kai Bordel. Starbucks solle der dritte Platz im Leben ihrer Kunden sein. Also ein Ort, der genauso wichtig wie das Zuhause und der Arbeitsplatz ist.

Kunden, die sich sehr lange im Café aufhalten, sollen künftig trotzdem häufiger auf eine Nachbestellung angesprochen werden. Sie würden über Themen wie eine zweite Bestellung nachdenken, wenn auch auf eine elegante Art und Weise, erklärte Bordel laut Welt
Eine weitere Neuigkeit betrifft die Produktpalette: Wie Bordel mitteilte, werde nun auch der Verkauf von Sushi bei Starbucks nicht mehr ausgeschlossen. Zuletzt hatten es bereits Mittaggerichte aus Bulgur und Salat auf die Karte geschafft. Die Auswahl der Speisen hat aber auch ihre Grenzen: Ein Heringsbrötchen sei ein Schritt zu weit, die lokale Relevanz einfach zu klein, so der Manager. 

Auf den Expansionsdrang hat dies aber keine Auswirkungen. Starbucks will noch in diesem Jahr zwölf weitere Filialen in Deutschland eröffnen. Und das könnte auch in Zukunft so weitergehen: Er sehe auf Jahre hinaus noch Potential für neue Coffee Houses, so Bordel laut Welt. In einzelnen Regionen sei Starbucks schließlich noch gar nicht vertreten. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Eine aktuelle Umfrage belegt die hohe Relevanz der Gastronomie am Muttertag, wobei über 40 Prozent der Deutschen einen Restaurantbesuch planen. Neben großen Familienfeiern gewinnen Trends wie Solo-Dining und erlebnisorientierte Angebote an Bedeutung.

Die Initiative Gerolsteiner WeinPlaces hat sechs neue Gastronomiebetriebe in ihr bundesweites Netzwerk aufgenommen und fördert künftig zudem die Ausbildung von Nachwuchskräften durch internationale Stipendien.

Unbekannte haben in München ein israelisches Restaurant angegriffen. Inwieweit die Tat einen antisemitischen Hintergrund hat, wird noch geklärt. Die Ermittler gehen «gewissen Anhaltspunkten» nach.

 

Kentucky Fried Chicken verkauft ein neues Gericht, die Dönervariante «Krispy Kebab». Moment mal, das ist doch unser Markenname, sagt eine Dönerkette. KFC betont: «Wir wollen keinen Beef.»

Das Berliner Restaurant Facil feiert sein 25-jähriges Bestehen mit einem Jubiläumsprogramm ab Juli. Neben einem Podcast und speziellen Menüs stehen limitierte Kochkurse und eine Veranstaltung mit ehemaligen Weggefährten im Fokus der Feierlichkeiten.

Ruff's Burger expandiert weiter und übernimmt einen Standort in Bamberg. Ab Mai wird das ehemalige Burgerheart-Lokal unter neuer Flagge und modernisiertem Konzept fortgeführt.

Es darf gezapft und gefeiert werden auf dem Stuttgarter Frühlingsfest. Was macht die große Sause auf dem Cannstatter Wasen in diesem Jahr besonders? Was kostet das Bier? Und wann lohnt sich ein Besuch?

Drei deutsche Gastronomie-Teams kämpfen Ende April in München um den Einzug in das Weltfinale der Copa Jerez. Der Wettbewerb für Sherry-Pairings findet im Rahmen des Halbfinales von Koch des Jahres statt.

Die Unternehmensberatung McKinsey & Company beschreibt in einer aktuellen Analyse mögliche Entwicklungen für die Gastronomie in den kommenden Jahren. Demnach könnten Automatisierung, Künstliche Intelligenz und neue Betriebsmodelle zentrale Veränderungen vorantreiben.

Hans im Glück hat in Mannheim ihr 100. Restaurant eröffnet. Neben der Expansion in vier europäische Länder setzt das Unternehmen mit einem neuen Standort an einer Schweizer Autobahnraststätte erstmals auf ein geändertes Standortformat.