Tchibo testet neues Kaffeebar-Konzept in Hamburg

| Gastronomie Gastronomie

Tchibo hat am 22. Juli 2026 in Hamburg-Eimsbüttel mit „The Coffee Spot by Tchibo“ ein neues Kaffeebar-Konzept eröffnet. Das Unternehmen teste den Pop-up-Standort, um Erkenntnisse darüber zu gewinnen, wie ein eigenständiges Kaffeebar-Angebot von den Kunden angenommen werde.

Tchibo eröffnet Pop-up-Konzept im Hamburger Stadtteil Eimsbüttel

Der neue Standort befindet sich am Fanny-Mendelssohn-Platz im Hamburger Stadtteil Eimsbüttel. Nach Angaben von Tchibo fiel die Wahl auf den Standort wegen der hohen Laufkundschaft sowie der Mischung aus Gaststätten, Buchläden, Cafés und inhabergeführten Geschäften. Als dort eine Fläche frei geworden sei, habe sich das Unternehmen für einen Konzepttest entschieden.

Nach Unternehmensangaben wurde The Coffee Spot mit einer eigenen Design- und Farbsprache sowie speziell ausgewählten Möbeln und Geschirr gestaltet. Angeboten würden Kaffeespezialitäten aus Tchibo-Bohnen, Matcha-Getränke, Refresher sowie süße und herzhafte Snacks von Hamburger Handwerksbäckern. Darüber hinaus seien spezielle Getränke für Kinder vorgesehen.

Unternehmen will Erkenntnisse über Kundenakzeptanz des Formats gewinnen

Der Standort verfügt laut Tchibo über gut 70 Sitzplätze, davon bis zu 40 im Außenbereich. Zusätzlich werde eine Auswahl an Kaffees für den Heimgebrauch angeboten, darunter PrivatKaffee und Molinari. Der Coffee Spot habe an sieben Tagen in der Woche geöffnet und liege unmittelbar an der U-Bahn-Station Osterstraße. Parkplätze befänden sich in unmittelbarer Nähe.

Wibke Bachor, Direktorin Vertrieb Shops bei Tchibo, erklärt: „The Coffee Spot liegt in einem Bereich mit sehr viel Laufkundschaft. Mit dem neuen Konzept wollen wir neugierig machen und herausfinden, was bei den Kundinnen und Kunden angesagt ist. Uns interessiert, wie das individuelle Design gefällt, ob unsere Angebote zu den Erwartungen passen und ob wir als eigenständige Kaffeebar angesehen und angenommen werden.“

Tchibo betreibt Filialen und Depots in mehreren europäischen Märkten

Nach Unternehmensangaben betreibt Tchibo in acht Ländern rund 900 Filialen und lokale Online-Shops. In Deutschland sei das Unternehmen darüber hinaus in rund 16.000 Depots des Fach- und Lebensmittelhandels vertreten, davon in rund 8.000 mit zusätzlichen Non-Food-Artikeln. Das 1949 gegründete Familienunternehmen habe im Jahr 2024 mit 10.452 Mitarbeitern einen Umsatz von 3,36 Milliarden Euro erzielt.

Bei der Erstellung dieses Artikels kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Die Inhalte wurden redaktionell überprüft. Feedback nehmen wir gerne unter news@tageskarte.io entgegen.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Ein komplettes Mittagessen für nur einen Euro? Das lockt viele Studierende in Frankreich an - und sorgt für Überlastung bei den Mensen. Muss das Angebot bald eingeschränkt werden?

Auf dem Wasen herrscht in den kommenden 17 Tagen wieder so etwas wie Ausnahmezustand. Bis zum 11. Oktober wird nach dem traditionellen Auftakt um 16.00 Uhr auf dem zweitgrößten Volksfest der Welt in Stuttgart wieder getrunken, geschunkelt und gefeiert.

Der Tamworth Tap aus Staffordshire ist bei den Great British Pub Awards 2026 zum Pub des Jahres gekürt worden. Insgesamt wurden 17 Kategorien ausgezeichnet, darunter erstmals die Kategorie „Best Inn“.

Die sechs Finalisten des Wettbewerbs „Koch des Jahres 2026“ haben am Flughafen Frankfurt erstmals gemeinsam gekocht. In der FRALounge präsentierten sie ein Sechs-Gänge-Menü mit persönlichen Bezügen und unterschiedlichen kulinarischen Ansätzen.

Die Besucher am ersten Wiesn-Wochenende waren weniger aber internationaler als vor einem Jahr. Am Eröffnungssamstag machten ausländische Gäste rund 33 Prozent aus, am Sonntag gut 29 Prozent, wie eine Untersuchung von Handydaten ergab.

Von der Dorfwirtschaft bis zur Vorstadtkneipe: Lisa Lindhuber und Franzi Püschel erkunden für BR Puls die bayerische Wirtshauskultur. Im zweiten Instagram-Format „Die Foodlerin“ geht Marie Schwesinger kulinarischen Fragen aus Bayern nach.

Im Frankfurter Hochhauskomplex Four öffnet die neue Tagesbar The Graevenitz ihre Türen. Hinter dem Konzept stehen der Gastronom Maximilian Graf von Saurma und seine Geschäftspartnerin Sarah Korb.

Taco Bell hat die für den 24. September angekündigte Eröffnung seines Restaurants in Köln verschoben. Der Standort soll das erste öffentlich zugängliche Taco-Bell-Restaurant in Deutschland werden.

Die Mack-Gruppe plant mit Karls Erlebnis-Dorf in Elstal eine Fahrt durch fünf Erlebniswelten mit einem Drei-Gänge-Menü. Die Eröffnung ist für Sommer 2027 vorgesehen.

Anton Schmaus beendet den täglichen à-la-carte-Betrieb im Regensburger Restaurant Sticky Fingers. Künftig setzt das Konzept auf Events, geschlossene Feiern und Winzerabende. Zum Abschluss gibt es noch eine letzte große Party.