Thomas Bühner eröffnet neues Restaurantkonzept im Westfield Hamburg-Überseequartier

| Gastronomie Gastronomie

Der bekannte Spitzenkoch Thomas Bühner bringt ein neues Restaurantkonzept nach Hamburg. Im Westfield Hamburg-Überseequartier eröffnet er voraussichtlich im ersten Halbjahr 2026 eine neue Gastronomie. Das Restaurant, das sich direkt an der Waterfront befindet, soll einen Blick auf die Elbe bieten.

Anders als bei seinen bisherigen Projekten, wie zum Beispiel in Taipeh oder Düsseldorf, liegt der Fokus in Hamburg nicht auf dem Fine Dining. Stattdessen wird ein modernes All-Day-Dining und Bar-Erlebnis angestrebt, das unkompliziert und zugänglich sein soll. Bühner selbst beschreibt diesen Schritt als ein neues Kapitel, das von Lebensfreude und internationalem Esprit geprägt ist.

Ein Standort mit Potenzial und Ausblick

Das Restaurant wird im Erdgeschoss des Gebäudes Lee angesiedelt sein. Die Fläche umfasst einen Innenbereich von 600 Quadratmetern sowie zwei Außenterrassen mit insgesamt 120 Quadratmetern. Die südliche Ausrichtung der Terrassen ermöglicht eine direkte Sicht auf die Elbe, den Hafen und das Kreuzfahrtterminal.

Die Wahl des Standorts unterstreicht die Attraktivität des Überseequartiers. Paul Douay, Managing Director, Asset Management, Central Europe, betont die Bedeutung dieser Partnerschaft: „Sein neues Restaurant wird ein Aushängeschild an unserer Uferpromenade und gleichzeitig das Profil des Westfield Hamburg-Überseequartier als außergewöhnlicher Gastronomie- und Event-Hotspot in der Stadt weiter schärfen.“

Gastronomische Vielfalt am Hafen

Das neue Restaurant reiht sich in eine wachsende Zahl von gastronomischen Angeboten am Standort ein. In direkter Nachbarschaft im selben Gebäude befinden sich die Konzepte „Elemente“ und die „Air Bar 13“ der Rhubarb Hospitality Collection. Im benachbarten Gebäude Luv hat bereits im April 2025 das Fisch- und Meeresfrüchterestaurant „Pesca“ seinen Betrieb aufgenommen. Gemeinsam mit Bühners neuem Konzept soll die Waterfront zu einem Anziehungspunkt für kulinarische Erlebnisse werden.

Für Thomas Bühner, der seit drei Jahrzehnten in der deutschen Spitzengastronomie aktiv ist, markiert das Hamburger Projekt eine weitere Facette seines Schaffens. Er wurde international bekannt durch seine Arbeit im mit drei Michelin-Sternen ausgezeichneten Restaurant la vie in Osnabrück. Danach war er als Berater und Gastkoch weltweit tätig. Aktuell ist er mit dem mit einem Michelin-Stern ausgezeichneten LA VIE by thomas bühner in Düsseldorf in Deutschland zurückgekehrt.

Bühner freut sich auf das neue Konzept: „Ich empfinde große Freude dabei, Menschen gemeinsam an einen Tisch zu bringen und mit gutem Essen zu berühren – nicht nur zu besonderen Anlässen, sondern auch im Alltag. Hamburg und das Westfield Hamburg-Überseequartier bieten dafür nun genau die richtige Bühne: lebendig, neugierig und offen für neue kulinarische Geschichten.“
 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Vereinigung Jeunes Restaurateurs Deutschland feiert ihr 35-jähriges Bestehen. Das Netzwerk setzt neben dem internen Wissensaustausch verstärkt auf politische Präsenz im Deutschen Bundestag und die Förderung von Jugendprojekten.

Zum Mittagessen eine Currywurst mit Pommes und Mayo? Die einen finden das lecker, die anderen ungesund. Einer Statistik zufolge sank Jahr für Jahr das Interesse an diesem Klassiker-Gericht. Bis jetzt.

Ob Fischstäbchen, Rinderroulade oder Linsensuppe: In Zeiten des demografischen Wandels sieht sich der deutsche Tiefkühlkost-Caterer Apetito langfristig auf Wachstumskurs. Der Fachkräftemangel ist Rückenwind für das Tiefkühlgeschäft.

Im Frankfurter Zoo haben die Bauarbeiten für ein neues, barrierefreies Zoorestaurant begonnen, das Ende 2027 eröffnen soll. Das zweigeschossige Gebäude entsteht zentral am Spielplatz und wird auch für externe Veranstaltungen nutzbar sein.

Der Guide Michelin ersetzt den bisherigen Grünen Stern durch das neue weltweite Konzept „Mindful Voices“. Das Programm startet am 1. Juni 2026 in Kopenhagen und wird neben der Gastronomie auch die Hotellerie und den Weinbau umfassen.

Casualfood hat am Flughafen Stuttgart mit Goodman & Filippo das vierte Gastronomiekonzept in Betrieb genommen. Im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen erstmals den Zuschlag für insgesamt fünf Flächen am dortigen Flughafen erhalten.

Eine Umfrage unter Wiener Wirten zeigt, dass rund 40 Prozent der Gastronomen Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 live übertragen wollen. Zeitverschiebungen und Sperrstunden-Regelungen schränken die Übertragungen in den Lokalen jedoch ein.

Mit Bierglas in der Hand über kosmische Gammastrahlen und Malaria-Parasiten quatschen? Beim «Pint of Science»-Festival in Berlin ist das ganz normal. Was Gäste dabei sogar über Dating lernen können.

Eine Umfrage von Lightspeed zeigt: Viele Restaurantgäste wünschen sich nachhaltige Angebote, akzeptieren dafür aber nur begrenzte Preisaufschläge. Besonders gefragt sind regionale Produkte und Maßnahmen zur Müllvermeidung.

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten in Thüringen hat an Verbraucher appelliert, beim Besuch im Restaurant oder Biergarten mit Trinkgeld nicht zu knausern. Mit Blick auf den «Welttrinkgeldtag» an diesem Donnerstag solle man nicht in den Sparmodus schalten.