Tim Mälzer verlängert Partnerschaft mit RTL und Vox - neues Kochbuch geplant

| Gastronomie Gastronomie

Seit 20 Jahren ist der Hamburger Koch und Gastronom Tim Mälzer bereits im Fernsehen unterwegs - nun hat der 52-Jährige seine Partnerschaft mit RTL Deutschland verlängert und ausgebaut. So werde der Vertrag auch um Audio-, Print-, Digital- und Social Media-Angebote erweitert, teilte RTL Deutschland am Dienstag mit.

Dabei soll er auch neue Konzepte mit entwickeln. Abgesehen von neuen Folgen der bereits laufenden Vox-Sendungen «Kitchen Impossible» und «Mälzer und Henssler liefern ab!» sowie der RTL-Sendung «Viva la Diva – Wer ist die Queen?» und dem kulinarischen Podcast «Fiete Gastro» sind auch neue Projekte geplant. Derzeit arbeitet Mälzer den Angaben zufolge an einem Kochbuch, das im Herbst 2023 im Mosaik-Verlag erscheinen soll.

Mälzer will nun unter dem Dach von RTL seine Aktivitäten der nächsten Jahre bündeln. «Seit Jahren bin ich ein Kind der Bertelsmann-Familie. Ich bin hier sogar ein echter Überzeugungstäter. Und ich bin sicher, dass ich in diesem Set-up noch einige neue Spielfelder für mich entdecken kann», sagte der 52-Jährige laut Mitteilung.

Mälzer hatte 2003 mit seiner Kochshow «Schmeckt nicht, gibt’s nicht» im deutschen Fernsehen angefangen. Zuletzt hatte unter anderem mit der Doku «Zum Schwarzwälder Hirsch – eine außergewöhnliche Küchencrew und Tim Mälzer» Aufsehen erregt. Die Sendung, in der ein Team aus Menschen mit Trisomie 21 fit für den Restaurant-Betrieb machen wollte, ist für den Grimme-Preis 2023 nominiert.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Unternehmensberatung McKinsey & Company beschreibt in einer aktuellen Analyse mögliche Entwicklungen für die Gastronomie in den kommenden Jahren. Demnach könnten Automatisierung, Künstliche Intelligenz und neue Betriebsmodelle zentrale Veränderungen vorantreiben.

Hans im Glück hat in Mannheim ihr 100. Restaurant eröffnet. Neben der Expansion in vier europäische Länder setzt das Unternehmen mit einem neuen Standort an einer Schweizer Autobahnraststätte erstmals auf ein geändertes Standortformat.

Die Bar „Harry’s Legacy“ im Sheraton Berlin Grand Hotel Esplanade ist nach Umbau wieder eröffnet. Die Wiedereröffnung steht laut Unternehmen im Zusammenhang mit einer geplanten Modernisierung des Hotels.

Wird die Rechnung etwa im Einzelhandel oder im Restaurant in den Kassensystemen der Unternehmen korrekt erfasst und verbucht? Das prüfen die Finanzämter bei unangemeldeten Kontrollen in Thüringen tausendfach.

Die Compass Group-Tochter Food Affairs entwickelt im neuen Leipziger Quartier Neo eine rund 3.000 Quadratmeter große Markthalle mit internationaler und regionaler Gastronomie. Das Konzept soll als zentraler Treffpunkt in der Innenstadt etabliert werden.

Der Bundesverband der Systemgastronomie hat die Jury für den Branchenpreis 2026 vorgestellt und die Bewerbungsfrist bis zum 4. Mai verlängert. Die unabhängige Runde bewertet Konzepte aus der Branche, die im September in München ausgezeichnet werden.

Das neue Frankfurter Hotel Kennedy 89 hat sein Restaurant Eighty Nine eröffnet, das levantinische Küche mit regionalen Einflüssen kombiniert. Unter der Leitung von Küchenchef Philipp Grosser setzt der Betrieb auf gemeinschaftliche Speisekonzepte und regionale Partnerschaften.

Der aktuelle Fitness-Check für die österreichische Gastronomie weist eine leichte Umsatzstabilisierung aus, die jedoch primär auf Preiserhöhungen basiert. Hohe Mitarbeiterkosten und Frequenzen unter dem Vorkrisenniveau belasten die Branche weiterhin.

Die Gastro-Marke Gustavo Gusto hat, gemeinsam mit dem Automatenhersteller Stüwer, ein neues Vertriebsmodell vorgestellt. Wie das Unternehmen mitteilt, soll der sogenannte „Gustavomat“ als automatisierter Pizzaautomat künftig den Verkauf von Tiefkühlpizza rund um die Uhr ermöglichen.

Nach dem angekündigten Markteintritt von Taco Bell werden erste konkrete Ausbaupläne bekannt. Laut Medienberichten sind unter anderem mindestens 15 Standorte in Bayern vorgesehen.