Übernahme von Just Eat durch Takeaway.com vor neuer Hürde

| Gastronomie Gastronomie

Die seit Monaten geplante Übernahme des Essenlieferdienstes Just Eat durch die niederländische Lieferando-Mutter Takeaway.com wird von der britischen Wettbewerbsbehörde CMA nun doch unter die Lupe genommen. Die CMA habe sich entsprechend umentschieden, teilte Takeaway am Donnerstagabend mit. Die Behörde prüft bereits den Kauf eines Minderheitsanteils an dem Essenlieferdienst Deliveroo durch den US-Einzelhandelsriesen Amazon.

Takeaway und die Briten hatten sich im August eigentlich schon auf den geplanten Zusammenschluss über einen reinen Aktientausch geeinigt, ehe danach plötzlich die Naspers-Tochter Prosus mit einer Gegenofferte auf den Plan getreten war. Im Zuge des Übernahmekampfs hatten Takeaway und Prosus ihre Angebote mehrfach erhöht. Just Eat hatte sich aber immer wieder für die Takeaway-Offerte ausgesprochen und den Aktionären empfohlen, diese anzunehmen. Das Prosus-Angebot war dagegen entschieden abgelehnt worden.

Just Eat wurde bei dem Gebot von Takeaway.com mit umgerechnet rund 7,2 Milliarden Euro bewertet. Das niederländische Unternehmen selbst ist an der Börse derzeit rund 5,4 Milliarden Euro wert. Der Konzern hatte 2019 das Deutschland-Geschäft von Delivery Hero mit Marken wie Foodora, Lieferheld oder Pizza.de für 930 Millionen Euro übernommen. Delivery Hero setzt vor allem auf das Geschäft in Asien, im Nahen Osten und Nordafrika.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Ab Oktober müssen kroatische Restaurants und Cafés neben dem aktuellen Preis auch einen historischen Referenzpreis ausweisen. Arbeitgeber kritisieren den bürokratischen Mehraufwand.

Die Jeunes Restaurateurs Deutschland haben in der Villa Marburg in Heigenbrücken den diesjährigen Team Day ausgerichtet. Im Mittelpunkt des Treffens standen neun unterschiedliche Masterclasses sowie der sogenannte Markt der Genüsse.

Das Hamburger Sterne-Restaurant Haebel beendet am 31. Dezember 2026 seinen regulären Betrieb. Fabio Haebel nennt Grenzen der vorhandenen Infrastruktur als Grund und kündigt weitere Veranstaltungen in den bisherigen Räumen an.

Kentucky Fried Chicken hat im texanischen McKinney ein neues Konzeptrestaurant eröffnet, das als Testlabor für erweiterte Menüs und modernisierte Serviceprozesse dient.

Starbucks schließt rund 250 Filialen in den USA und Kanada, um das nordamerikanische Netzwerk zu restrukturieren. Durch die Reduktion unrentabler Standorte soll die operative Effizienz gesteigert werden. Die Kosten belaufen sich auf 300 Millionen US-Dollar.

Seit Freitag wird auf dem Wasen wieder kräftig getrunken, geschunkelt und gefeiert. Bei vielen Gästen auch mit Zigarette - obwohl es ein strengeres Nichtrauchergesetz gibt. Wie kann das sein?

Ein komplettes Mittagessen für nur einen Euro? Das lockt viele Studierende in Frankreich an - und sorgt für Überlastung bei den Mensen. Muss das Angebot bald eingeschränkt werden?

Auf dem Wasen herrscht in den kommenden 17 Tagen wieder so etwas wie Ausnahmezustand. Bis zum 11. Oktober wird nach dem traditionellen Auftakt um 16.00 Uhr auf dem zweitgrößten Volksfest der Welt in Stuttgart wieder getrunken, geschunkelt und gefeiert.

Der Tamworth Tap aus Staffordshire ist bei den Great British Pub Awards 2026 zum Pub des Jahres gekürt worden. Insgesamt wurden 17 Kategorien ausgezeichnet, darunter erstmals die Kategorie „Best Inn“.

Die sechs Finalisten des Wettbewerbs „Koch des Jahres 2026“ haben am Flughafen Frankfurt erstmals gemeinsam gekocht. In der FRALounge präsentierten sie ein Sechs-Gänge-Menü mit persönlichen Bezügen und unterschiedlichen kulinarischen Ansätzen.