Umweltschutz: Michelin-Sterne jetzt auch in grün

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Dass große Sterneköche zunehmend auf Regionalität und Nachhaltigkeit setzen, ist auch dem Guide Michelin nicht verborgen geblieben. Deswegen will der große Restaurantführer künftig auch die Küchenchefs hervorheben, die sich besonders für den Umweltschutz engagieren. Dies verkündetet Michelin im Rahmen der Veröffentlichung des aktuellen Restaurantführers für Frankreich in Paris.

Die neue Auszeichnung kann an Restaurants aller Bewertungsstufen vergeben werden und richtet sich damit nicht nur an Sterneköche. Wie Michelin mitteilt, soll die grüne Auszeichnung den Mut und den Einfallsreichtum der Köche bei der täglichen Ausübung ihres Berufs unterstreichen. Zudem sollen die Gäste nun besser erkennen können, welche Restaurants zu ihren Bedürfnissen passen.  

 „Das Ziel unseres Ansatzes ist es, die Reichweite der guten und genialen Praktiken der Küchenchefs zu erweitern, indem wir sie ins Rampenlicht stellen. Die von diesen Köchen entwickelten Ideen, Methoden und das Know-how werden so dazu beitragen, das Bewusstsein eines ganzen Sektors bei seinen Kunden und der allgemeinen Bevölkerung zu erhöhen“, erklärt Gwendal Poullennec, internationale Direktorin des Michelin-Führers.

Wie genau die Vergabe ablaufen soll und nach welchen Kriterien die Köche ausgezeichnet werden, ist bislang nicht bekannt.

Die 50 in der Kategorie Nachhaltige Gastronomie ausgezeichneten Küchenchefs in Frankreich sind Le Clos des Sens, Laurent Petit ;  Mirazur , Mauro Colagreco ;  Arpège, Alain Passard ; Alain Ducasse au Plaza Athenée, Romain Meder ; Troisgros-Le Bois sans Feuilles, Michel et César Troisgros ; Régis et Jacques Marcon, Jacques Marcon ; Yoann Conte, Yoann Conte L’Oustau de Baumanière, Glenn Viel ; La Bastide de Capelongue, Edouard Loubet ; David Toutain, David Toutain ; Le Coquillage, Hugo Roellinger ; Serge Vieira, Serge Vieira ; La Marine, Alexandre Couillon ; Bras, Sébastien Bras  ; La Maison d’à Côté, Christophe Hay ; La Grenouillère, Alexandre Gauthier ; Christopher Coutanceau, Christopher Coutanceau ; Jean Sulpice, Jean Sulpice ; Hostellerie Jérôme, Bruno Cirino ; Maison Aribert, Christophe Aribert ; La Chassagnette, Armand Arnal ; Cyril Attrazic, Cyril Attrazic ; Auberge du Vert Mont, Florent Ladeyn ; L’Etang du Moulin, Jacques Barnachon ; Le Prince Noir-Vivien Durand, Vivien Durand ; Hostellerie Bérard, Jean-François Bérard ; G.A. Au Manoir de Rétival, David Goerne ; Fontevraud Le Restaurant, Thibaut Ruggeri ; L’Oustalet, Laurent Deconinck ; Le Clair de la Plume, Julien Allano ; L’Alchémille, Jérôme Jaegle ; Auberge La Fenière, Reine et Nadia Sammut ; Prairial, Gaëton Gentil ; Le George, Simone Zanoni ; Septime, Bertrand Grébaut ; Table, Bruno Verjus ; Le Petit Hôtel du Grand Large, Hervé Bourdon ; Ursus, Clément Bouvier ; Aux Terrasses, Jean-Michel Carrette ; Äponem-Auberge du Presbytère, Amélie Darvas ;  L’Or Q’idée, Naoelle D’Hainaut ;  Le Moulin de Léré, Frédéric Molina ;  Le Bec au Cauchois, Pierre Caillet.


 

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