US-Politiker wollen Gratiskantinen verbieten

| Gastronomie Gastronomie

US-amerikanische Tech-Firmen sind beliebte Arbeitgeber. Das hängt nicht nur mit der guten Bezahlung und den Zukunftsaussichten zusammen, auch die kostenlose Verpflegung der Mitarbeiter spielt eine wichtige Rolle. Wie die Frankfurter Allgemeine berichtet, seien die kostenlosen Kantinen dank Google mittlerweile fast zum Standard in der Branche geworden. So stelle allein Google an seinem Hauptsitz in Mountain View mehr als 30 Kantinen für die Mitarbeiter zur Verfügung. Und da das angebotene Essen nicht nur umsonst, sondern auch noch ziemlich lecker ist, verbringen die Angestellten ihre Pausen immer häufiger im Unternehmen.   

Genau das stört aber zwei Politiker aus San Francisco. Mit einem Gesetzesentwurf wollen sie erreichen, dass in neuen Bürogebäuden der Betrieb kostenloser Kantinen künftig verboten ist. So sollen die Angestellten wieder mehr Geld in der umliegenden Gastronomie ausgeben. Wie einer der Autoren der New York Times erklärte, hätten sich die Unternehmen isoliert und abgeschottet. Durch das Gesetz sollen sie wieder stärker in das Umfeld integriert werden. 

Bereits existierende Gebäude würde der Entwurf nicht tangieren. Manche Unternehmen haben das Problem offenbar auch schon selbst erkannt: So schließe etwa der Bezahldienst Square laut FAZ jeden zweiten Freitag die Kantine und gebe Gutscheine an die Mitarbeiter aus. Online-Händler Amazon verzichtet sogar ganz auf eine Subvention der eigenen Kantinen. 
 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Restaurant Horváth in Berlin plant für Oktober 2026 eine neue Veranstaltungsreihe mit dem Titel „Own the Pass“, bei der junge Köche für einen Abend den Betrieb übernehmen sollen. Bewerbungen sind bis Juni 2026 mit Konzept und Lebenslauf möglich

Burger King hat eine landesweite Rekrutierungsoffensive gestartet, um bis zu 60.000 neue Stellen in seinen knapp 6.500 Restaurants in den USA zu besetzen. Die Suche umfasst sowohl Einstiegspositionen als auch das Management.

Frische Spargelgerichte, vegane Highlights und alkoholfreie Drinks: Hessens Außengastronomie will mit neuen Trends in die Freiluftsaison starten. Doch höhere Kosten und Konsumzurückhaltung setzen die Betriebe unter Druck.

Taco Bell plant laut Medienberichten einen neuen Markteintritt in Deutschland. Neben ersten Standorten werden auch Details zur Franchise-Struktur und zu beteiligten Partnern bekannt.

Der Durchschnittspreis für einen halben Liter Bier ist einer Datenanalyse des Finanztechnologie-Unternehmens SumUp zufolge in größeren baden-württembergischen Städten spürbar gestiegen – von 3,86 Euro zu Beginn des Sommers 2025 auf zuletzt 4,88 Euro.

Das Restaurant 5 in Stuttgart hat ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung abgeschlossen und setzt seinen Betrieb mit einem neuen Investor fort. Wie das Unternehmen mitteilt, ist damit der Fortbestand des Betriebs langfristig gesichert.

Yannick Alléno übernimmt mit insgesamt 18 Michelin-Sternen die weltweite Spitzenposition unter den aktiven Köchen. Der entscheidende Zuwachs resultiert aus der aktuellen Bewertung des Restaurants Monsieur Dior sowie neuen Sternen in Monaco.

Einen Wein aus dem Geburtsjahr des Nachwuchses bis zu dessen Hochzeit optimal lagern. Aus diesem Bedürfnis ist die Winebank zwar entstanden. Das Franchiseunternehmen hat jedoch einen anderen Fokus.

Die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN) hat eine neue Themenseite „Küchenbetriebe“ veröffentlicht. Diese bündelt nach Angaben der BGN relevante Anforderungen und Praxishinweise für Betriebe mit Küchen und ist im Bereich „Branchenwissen“ verfügbar.

Eat Happy Group und Hana Europe verhandeln über eine Fusion mit dem Ziel, eine europäische Plattform für asiatische Fertiggerichte aufzubauen. Die Umsetzung steht unter Vorbehalt von Genehmigungen und Betriebsratsanhörungen.