US-Richter lässt Milliardenklage gegen McDonald's zu

| Gastronomie Gastronomie

McDonalds muss sich in den USA einer Milliardenklage stellen, nachdem der afroamerikanische Medienunternehmer Byron Allen sich wegen seiner Hautfarbe benachteiligt fühlt. Er wirft der Fastfood-Kette „rassistisches Vertragsverfahren“ bei der Anzeigenschaltung vor.

Byron Allen, der Eigentümer der Entertainment Studios Networks sowie der Weather Group ist, wirft McDonalds vor, „ein zweistufiges, auf Hautfarbe basierendes System“ eingeführt zu haben, heißt es bei Spiegel Online. Dieses System soll ihn angeblich vom normalen Anzeigenmarkt ausschließen, behauptet er.

Allens Vorwurf: Sein Unternehmen hätte „Dutzende Millionen Dollar an jährlichen Werbeeinnahmen von McDonald's erhalten“ als es noch einen weißen Besitzer hatte. Angeblich schließe die Burger-Kette Verträge mit einer anderen Werbeagentur für „afroamerikanische Medien“ ab. Für diese sei ein deutlich kleinerer Etat, als für den restlichen Markt vorgesehen, heißt es in dem Bericht weiter. Laut Allen würden nur 0,3 Prozent des Werbeetats von McDonalds für Anzeigen bei Medienunternehmen ausgegeben, die Afroamerikanern gehören.

McDonalds Anwältin und ehemalige US-Justizministerin Loretta Lynch erklärte jedoch, dass es bei der Beschwerde „um Einkommen, nicht Hautfarbe“ gehe. Außerdem würden die Vorwürfe die „legitimen betrieblichen Gründe“ für geringere Investitionen ignorieren. Genauso wie die „lange bestehenden Geschäftsbeziehungen“ zu Unternehmen mit Eigentümern unterschiedlichster Herkunft.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Europa-Park hat das Mitarbeiterrestaurant „Coasteria“ mit integrierter Zentralküche eröffnet. In den 4.500 Quadratmeter großen Neubau investierte das Unternehmen nach eigenen Angaben einen zweistelligen Millionenbetrag.

Der Anteil der Befragten, nach deren Ansicht bargeldloses Bezahlen in gastronomischen Betrieben möglich sein sollte, ist gestiegen. YouGov weist gegenüber März 2025 bei allen abgefragten Orten höhere Werte aus.

Bei den ersten Chef:in Awards in Hamburg sind neun Frauen in sieben Kategorien ausgezeichnet worden. Sarah Hallmann und Julia A. Leitner teilen sich den Titel Köchin des Jahres 2026.

DoorDash hat mit Wonder die Übernahme von Grubhub Campus Dining für 300 Millionen US-Dollar vereinbart. Die Technologie soll künftig auch in Hotels eingesetzt werden.

Für die Tasty Planet GmbH, die Betreibergesellschaft des Hamburger Restaurants TamTam, ist keine Investorenlösung möglich. Kein Interessent wollte den Betrieb übernehmen, wie nun der Insolvenzverwalter mitteilte.

Ein überfülltes Festgelände, Panik - und ganz viel Glück. Die Wiesn ist im vergangenen Jahr womöglich knapp an einer Katastrophe vorbeigeschrammt. Das soll nicht noch mal passieren.

Das „Weihenstephaner am Platzl“ in München ist eröffnet. Pächter und Betreiber des neuen Wirtshauses in den früher von Alfons Schuhbeck genutzten Räumen ist die Wirtsfamilie Zinner.

McDonald's Deutschland und MBRC the ocean haben eine strategische Kooperation gegen wilden Müll besiegelt, die durch datengestützte Sammelaktionen und mobile Einsatzfahrzeuge lokal für saubere Umfelder sorgen soll.

Burgermeister stellt die Geschäftsführung neu auf: Gründer Cebrail Karabelli übernimmt allein, CEO Robert Fügert scheidet aufgrund strategischer Änderungen der Expansionspläne aus. Noch im August hatte das Unternehmen konkrete Pläne für die internationale Expansion kommuniziert.

Ist das klassische Fine Dining am Ende – oder verändert es nur seine Form? Die Schließung von Bruno Verjus’ Pariser Zwei-Sterne-Restaurant hat eine Debatte über Preise, Zugänglichkeit und die Zukunft der Spitzenküche neu entfacht.