USA-Shutdown-Restaurant: Sternekoch José Andrés versorgt notleidende Staatsdiener

| Gastronomie Gastronomie

Der bekannte Sternekoch José Andrés hat in Washington ein Pop-Up-Restaurant eröffnet, das wegen des Shutdowns in Not geratene Regierungsangestellte mit Essen versorgt.  Mitten in der Hauptstadt der USA standen alsbald Hunderte Staatsbedienstete Schlange, um in den Genuss einer Gratis-Mahlzeit zu kommen.

Wegen des Regierungsstillstandes wurden rund 800.000 Staatsbedienstete in den USA am 22. Dezember entweder in den Zwangsurlaub geschickt oder müssen ohne Entlohnung arbeiten. Diese Menschen können sich in Washington bei Andrés jetzt sieben Tage die Woche eine warme Mahlzeit abholen.

 

Zum Start der Aktion wurden über 2.000 Portionen mit Käse-Schinken-Broten, Quinoa-Salaten mit gerösteten Kirschtomaten sowie Tomaten-Suppen mit Fenchel und Pinien-Kernen ausgeben. Die Aktion findet keine tausend Meter vom Weißen Haus und in unmittelbarere Nähe zu einem Trump-Luxushotel statt.

„Die World Central Kitchen ist immer da, um auf jede Katastrophe zu reagieren, um sicherzustellen, dass Amerikaner und Menschen auf der ganzen Welt nicht eines Tages ohne Essen auskommen. Heute sehen wir uns in den Vereinigten Staaten einer anderen Art von Katastrophennotfall gegenüber “, sagt Andrés in einem Video, das er aus Puerto Rico auf Twitter gepostet hat. 

Als Reaktion auf das Erdbeben in Haiti 2010 gründete Andrés die World Central Kitchen, die Menschen, die von Katastrophen betroffen sind, gesunde Nahrung bietet. Seit ihrer Gründung hat die Organisation Mahlzeiten in der Dominikanischen Republik, Nicaragua, Sambia, Peru, Kuba, Uganda und in Kambodscha organisiert.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Wenige Wochen vor dem Oktoberfest muss die Stadt München kurzfristig einen neuen Betreiber für die Fläche der Münchner Stubn finden. Nach dem Rückzug von Alexander Egger läuft die Suche unter engem Zeitplan – ein möglicher Nachrücker steht bereits im Fokus.

Ministerpräsident Boris Rhein und DEHOGA Hessen haben in Bensheim die besten Dorfgasthäuser Hessens 2026 ausgezeichnet. Beide hoben die Bedeutung der Betriebe als Treffpunkte, Arbeitgeber und Bestandteile des gesellschaftlichen Lebens in ländlichen Regionen hervor.

Frittenwerk hat sein 50. Restaurant in Deutschland eröffnet. Der neue Standort im Halle Leipzig The Style Outlets bietet rund 80 Sitzplätze und schafft etwa 20 Arbeitsplätze.

Der Michelin Guide ist erstmals in Neuseeland vertreten und markiert damit den offiziellen Start der Publikation in Ozeanien. Im Zuge der Premiere zeichneten die Inspektoren insgesamt 110 Restaurants in den vier Regionen Auckland, Wellington, Christchurch und Queenstown aus.

Das Regensburger Restaurant Storstad stellt seine kulinarische Führung neu auf. Mit Simone Kubitzek und Hella Eggers übernimmt eine Doppelspitze das Kommando in der Küche.

Ein Forschungsteam der Stanford University hat ein KI-Modell entwickelt, das Burger nach Geschmack, Nachhaltigkeit und Nährwert optimiert. Im Blindtest schnitten einzelne KI-Burger ähnlich gut oder besser ab als ein Big Mac. Ein öffentlich zugängliches Online-Werkzeug steht nun zur Verfügung, das personalisierte Burger-Rezepte erstellen kann.

Die Getränkebestellungen in der Gastronomie verändern sich. Während Kaffee und Bier ihre Spitzenpositionen behaupten, gewinnen Matcha, neue Spritz-Varianten und Premium-Getränke nach einer Auswertung von orderbird an Bedeutung.

Die britische Restaurantkette Loungers erwägt den Schritt auf den deutschen Markt. Das Unternehmen plant nach eigenen Angaben für die zweite Jahreshälfte 2026 die Suche nach einem ersten Standort.

Die Wirtschaftskammer Wien hat die Preisträger der diesjährigen Branchenpreise Goldener Schani und Goldene Jetti bekannt gegeben. Mit diesen Auszeichnungen werden Betriebe gewürdigt, die durch ihre Außenbereiche oder Freizeitkonzepte zur Attraktivität der Stadt beitragen.

Nach einem juristischen Krimi läuft nun der Oktoberfest-Aufbau. Wie auf Münchens größter Baustelle die Wiesn-Mini-Stadt wird – und was München-Besucher wissen müssen.