Verband: Mindestens 2000 britische Pubs haben Pandemie nicht überlebt

| Gastronomie Gastronomie

Tausende britische Pubs haben einem Branchenverband zufolge die Pandemie nicht überlebt. Mindestens 2000 hätten infolge des langen Corona-Shutdowns bereits dauerhaft geschlossen, sagte Dave Mountford vom Forum for British Pubs dem Sender «Sky News». «Pubs werden noch jahrelang finanzielle Unterstützung brauchen, um sich hiervon zu erholen», sagte Mountford.

Viele hätten Kredite aufgenommen - um diese abzuzahlen, müsse ausgefallener Umsatz aber später aufgeholt werden. Es sei jedoch noch völlig unklar, in welcher Zahl Besucher in die Pubs zurückkehren würden. «Werden sich die Menschen über das Jahr daran gewöhnt haben, mehr zuhause zu trinken? Wenn ich ehrlich bin, ist es eine ziemlich trostlose Zukunft», so der Branchenvertreter.

Wegen des anhaltenden Corona-Lockdowns und vorheriger regionaler Beschränkungen sind die Pubs im Land bereits seit Monaten geschlossen. Für Mitte April ist in England die Wiedereröffnung von Biergärten geplant.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Europa-Park hat das Mitarbeiterrestaurant „Coasteria“ mit integrierter Zentralküche eröffnet. In den 4.500 Quadratmeter großen Neubau investierte das Unternehmen nach eigenen Angaben einen zweistelligen Millionenbetrag.

Der Anteil der Befragten, nach deren Ansicht bargeldloses Bezahlen in gastronomischen Betrieben möglich sein sollte, ist gestiegen. YouGov weist gegenüber März 2025 bei allen abgefragten Orten höhere Werte aus.

Bei den ersten Chef:in Awards in Hamburg sind neun Frauen in sieben Kategorien ausgezeichnet worden. Sarah Hallmann und Julia A. Leitner teilen sich den Titel Köchin des Jahres 2026.

DoorDash hat mit Wonder die Übernahme von Grubhub Campus Dining für 300 Millionen US-Dollar vereinbart. Die Technologie soll künftig auch in Hotels eingesetzt werden.

Für die Tasty Planet GmbH, die Betreibergesellschaft des Hamburger Restaurants TamTam, ist keine Investorenlösung möglich. Kein Interessent wollte den Betrieb übernehmen, wie nun der Insolvenzverwalter mitteilte.

Ein überfülltes Festgelände, Panik - und ganz viel Glück. Die Wiesn ist im vergangenen Jahr womöglich knapp an einer Katastrophe vorbeigeschrammt. Das soll nicht noch mal passieren.

Das „Weihenstephaner am Platzl“ in München ist eröffnet. Pächter und Betreiber des neuen Wirtshauses in den früher von Alfons Schuhbeck genutzten Räumen ist die Wirtsfamilie Zinner.

McDonald's Deutschland und MBRC the ocean haben eine strategische Kooperation gegen wilden Müll besiegelt, die durch datengestützte Sammelaktionen und mobile Einsatzfahrzeuge lokal für saubere Umfelder sorgen soll.

Burgermeister stellt die Geschäftsführung neu auf: Gründer Cebrail Karabelli übernimmt allein, CEO Robert Fügert scheidet aufgrund strategischer Änderungen der Expansionspläne aus. Noch im August hatte das Unternehmen konkrete Pläne für die internationale Expansion kommuniziert.

Ist das klassische Fine Dining am Ende – oder verändert es nur seine Form? Die Schließung von Bruno Verjus’ Pariser Zwei-Sterne-Restaurant hat eine Debatte über Preise, Zugänglichkeit und die Zukunft der Spitzenküche neu entfacht.