Vergessene Gefahr nach Umbau - Sprinkleranlagen über Fritteusen

| Gastronomie Gastronomie

Eine Sprinkleranlage ist im Brandfall eine feine Sache: Da tritt zum Löschen schnell eine Menge Wasser aus. Bei ausreichend Druck können das pro Sprinklerkopf über 100 Liter in einer Minute sein.

Weniger fein ist es, wenn eine laufende Fritteuse drunter steht. „Wer macht denn sowas?“ fragt sich der Wissende.

Aber so selten ist das gar nicht. Denn wer denkt schon an die Sprinkleranlage, wenn ein Spielwarengeschäft zum Imbissbetrieb oder eine Küche umgebaut wird und Geräte an neue Positionen kommen. Vielleicht freut sich der ein oder andere sogar, dass so eine Anlage da ist. Und plötzlich stehen dann Fritteusen oder mit heißem Fett gefüllte Woks, wo vorher keine standen.

Ein Fehler, der schlimme Folgen haben kann. Wird die Sprinkleranlage ausgelöst, gerät Wasser in das Fett und es kommt schlagartig zu einer Fettexplosion. Wehe dem, der dann in der Nähe steht! Zu reagieren bleibt da jedenfalls keine Zeit. Schwerste Verbrennungen drohen.

Eine Gefährdungsbeurteilung, zu der jeder Unternehmer ohnehin verpflichtet ist, macht auch solche Gefahrenquellen bewusst und die entsprechenden, vorbeugenden Maßnahmen schaffen Abhilfe. Wichtig dabei: Veränderungen an der Sprinkleranlage dürfen nur von zertifizierten Fachbetrieben vorgenommen werden. Und den Gebäudeeigentümer muss man auf jeden Fall informieren, schon wegen der Versicherung.

Mehr zum Thema:


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Restaurants und Cafés in Kroatien müssen ab dem 1. Oktober neben aktuellen Preisen auch Referenzpreise ausweisen. Der Zagreber Gastronomieverband befürchtet Verwirrung bei Gästen.

Die traditionsreiche Berliner Feinkost-Institution Rogacki kehrt mit einem Pop-up-Standort in die Markthalle Neun zurück und bereitet die Rückkehr nach Charlottenburg vor.

Ab Oktober müssen kroatische Restaurants und Cafés neben dem aktuellen Preis auch einen historischen Referenzpreis ausweisen. Arbeitgeber kritisieren den bürokratischen Mehraufwand.

Die Jeunes Restaurateurs Deutschland haben in der Villa Marburg in Heigenbrücken den diesjährigen Team Day ausgerichtet. Im Mittelpunkt des Treffens standen neun unterschiedliche Masterclasses sowie der sogenannte Markt der Genüsse.

Das Hamburger Sterne-Restaurant Haebel beendet am 31. Dezember 2026 seinen regulären Betrieb. Fabio Haebel nennt Grenzen der vorhandenen Infrastruktur als Grund und kündigt weitere Veranstaltungen in den bisherigen Räumen an.

Kentucky Fried Chicken hat im texanischen McKinney ein neues Konzeptrestaurant eröffnet, das als Testlabor für erweiterte Menüs und modernisierte Serviceprozesse dient.

Starbucks schließt rund 250 Filialen in den USA und Kanada, um das nordamerikanische Netzwerk zu restrukturieren. Durch die Reduktion unrentabler Standorte soll die operative Effizienz gesteigert werden. Die Kosten belaufen sich auf 300 Millionen US-Dollar.

Seit Freitag wird auf dem Wasen wieder kräftig getrunken, geschunkelt und gefeiert. Bei vielen Gästen auch mit Zigarette - obwohl es ein strengeres Nichtrauchergesetz gibt. Wie kann das sein?

Ein komplettes Mittagessen für nur einen Euro? Das lockt viele Studierende in Frankreich an - und sorgt für Überlastung bei den Mensen. Muss das Angebot bald eingeschränkt werden?

Auf dem Wasen herrscht in den kommenden 17 Tagen wieder so etwas wie Ausnahmezustand. Bis zum 11. Oktober wird nach dem traditionellen Auftakt um 16.00 Uhr auf dem zweitgrößten Volksfest der Welt in Stuttgart wieder getrunken, geschunkelt und gefeiert.