Viel Frust mit leeren Tischen

| Gastronomie Gastronomie

No-Shows sind in der Gastronomie ein großes Problem. Die neue Unverbindlichkeit der Gäste koste die versetzten Betriebe viel Geld, schreibt die Welt, die sich mit dem Thema genauer beschäftigt hat. Für eine geplatzte Reservierung kann es natürlich viele Gründe geben. In zunehmendem Maße scheinen die Gäste aber ihre verbindlichen Buchungen ohne gute Gründe verfallen zu lassen, hat die Redaktion beobachtet. Vor allem für kleinere Betriebe der gehobenen Gastronomie sei das ein Problem. 

Auch der Dehoga sieht Handlungsbedarf. Wie der Verband der Redaktion erklärte, hätten No-Shows und sehr kurzfristige Absagen in letzter Zeit zugenommen: Oft seien sich die Gäste nicht bewusst, mit welchem finanziellen und organisatorischen Aufwand die Auslastungsplanung eines Restaurants verbunden sei. Plätze kurzfristig wieder zu vergeben, sei oft nicht möglich, so Ingrid Hartges. Dadurch könnten teils erhebliche Umsatzausfälle entstehen. 

Ein Beispiel, wie es heutzutage auch gehen kann, hat die Welt-Redaktion natürlich ebenfalls parat: Sternekoch Tony Hohlfeld aus Hannover führte vor kurzem Stornogebühren in Höhe von 99 Euro ein. Das entspreche dem Preis ihres Menüs, erklärte der Koch. Beschimpfungen und Klageandrohungen habe es nach der Einführung dennoch gegeben, wie Hohlfeld der Welt verriet. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Am Flughafen Düsseldorf sind neue Gastronomie- und Einzelhandelskonzepte gestartet. Betreiber Lagardère Travel Retail Deutschland baut damit sein Angebot am Standort weiter aus.

In Stockholm wird ein Café-Konzept erprobt, bei dem die Künstliche Intelligenz Mona die operative Leitung übernimmt. Medienberichte deuten auf eine signifikante Reduzierung des Personaleinsatzes hin, zeigen jedoch auch technische Grenzen bei individuellen Kundenwünschen auf.

Das Berliner Restaurant Nobelhart & Schmutzig hat seine Regeln zur Smartphone-Nutzung im Gastraum erläutert. Hintergrund ist die Stornierung eines Gastes, der die Praxis kritisierte. Parallel haben sich mehrere Betriebe der Spitzengastronomie zu ähnlichen Fragen geäußert. Die Fotoregeln des Restaurants werden seit Jahren diskutiert.

VistaPrint und Cornelia Poletto haben fünf Finalisten für die Auszeichnung zum Lokalhelden 2026 nominiert. Bis zum 10. Mai kann die Öffentlichkeit über den Gewinner eines Preisgeldes von 20.000 Euro abstimmen.

Von schwarzem Sesam über Erdbeer-Matcha-Latte bis zu Käsekuchen mit Pistazie und Ingwer mit Zitronenschale - die Berliner Gelato Week lockt Eisfreunde erneut mit ungewöhnlichen Kreationen. Etwa 50 Eisdielen in ganz Berlin nehmen teil.

Trotz steigender Lebenshaltungskosten priorisieren viele Verbraucher Restaurantbesuche als „kleinen Luxus“. Laut einer SumUp-Umfrage planen über 30 Prozent der Menschen hierfür feste monatliche Budgets ein.

Die Kneipe 80 expandiert mit neuen Standorten am Tegernsee und in Augsburg. Parallel führt das Unternehmen mit dem Format „Kiosk 80“ ein weiteres Konzept für kleinere Flächen ein.

Weissenhaus erweitert sein gastronomisches Angebot im Schloss um das Restaurant NAMI und die Bar 1896. Zuvor hatte das Zwei-Sterne-Restaurant Courtier nach dem Weggang seiner Leitung den Betrieb eingestellt.

Starbucks hat im zweiten Quartal 2026 Umsatz und Gewinn gesteigert. Das Unternehmen meldet höhere vergleichbare Umsätze und hebt seine Jahresprognose an.

Neue Daten des Bundes der Steuerzahler zeigen deutliche Unterschiede bei Terrassengebühren in deutschen Städten. Die Spannweite reicht von 0 bis 2.000 Euro für einen einheitlichen Musterbetrieb.